Leben Sprüche
Sprüche über das Leben und seine Bedeutung
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Ganz unverkennbar ist alls, was geschehen, nicht das Letzte und Gute, wie es werden und bleiben soll, sondern nur die Bahnung des Weges zu einem besseren Ziele hin. Dieses Ziel scheint aber in weiter Entfernung zu liegen, wir werden es wahrscheinlich nicht erreicht sehen und darüber hinsterben. Wie Gott will; alles wie Er will. Aber ich finde Trost, Kraft, Mut und Heiterkeit in dieser Hoffnung, die tief in meiner Seele liegt. Ist doch alles in der Welt nur Übergang! Wir müssen durch!
Bebt dir die Seele vor dem Gang der Sterne im Wechsel zwischen Nacht und Himmels Blau? Geheimnisvoll und mächtig steht im Kerne das Schöpfungswunder zwischen Mann und Frau, in allen Himmeln und auf allen Erden gilt das Gesetz, das dir die Straße weist, und Menschen wurden, Menschen sollen werden, dies ist des Lebens Kette, die nicht reißt. Dich trug die stete Welle aus den Weiten und trägt dich stetig durch die Weiten hin; gebunden gehst du wie die Stunden schreiten, und du bist Ende, Stufe und Beginn. Das Blut, das deine Väter dir gegeben, strömt heilig sicher und vom Licht geweiht in deine Erben ein – so rollt dein Leben hin zwischen Ewigkeit und Ewigkeit.
Ich lebe. Das völligste Leben, mit Bewußtsein.
Das Leben ist ein Handwerk wofür man sich viel Mühe geben muß, um es zu erlernen.
Willst du dir ein gut Leben zimmern, Mußt ums Vergang'ne dich nicht bekümmern.
Zur Natur des Lebens gehört vor allem die unendliche Reihe von Eindrücken, die allem Existierenden, allen Wesens-Formen, zuteil werden und sie augenblicklich verändern, so daß eben dadurch auch von ihnen gleich wieder ein neuer Eindruck ausgeht, der abermals neue weckt, die auf sie zurückwirken und so in Ewigkeit fort.
Wir wissen alle nicht, wann der liebe Gott zu uns sagt: "So, das war's jetzt! Es wird Zeit nach Hause zu kommen." Es ist nicht das Alter, das mich erschreckt und nicht eine Zahl. Ich merke nur sehr deutlich, dass meine Zeit immer begrenzter und kostbarer wird.
Das Leben soll die Erde sein Darin die Weisheit Wurzel schlägt, Und pflanzt ihr hier den Kern nicht ein, Wächst euch kein Baum, der Früchte trägt!
Wir beginnen einzusehen, daß nicht nur Lust und Freude, sondern auch Schmerz, Kampf und Tod die mächtigen Mittel sind, durch welche die Natur ihre feineren und vollendeteren Lebensformen herausbildet.