Leben Sprüche

Sprüche über das Leben und seine Bedeutung

2992 Sprüche in dieser Kategorie

Es ist Gnade, zu sterben, die Hölle, tot zu leben.

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Es gibt etwas Höheres als Moral und selbst als die Logik, das ist das Leben, das wachsen will.

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Man muss zuerst selbst leben lernen, ehe man andere beschuldigt!

Dostojewski, Aufzeichnungen aus einem Kellerloch, Erstdruck 1864. Zweiter Teil, VI. Übersetzt von Hermann Röhl 1923

Zugefroren ist der Teich im kalten Winter, doch ich weiß einen Wassrstreifen darin; nimmer wird ein Quell zu Eis.

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Wähle den Weg über die Bäche und stürze dich nicht gleich ins Meer! Man muß durch das Leichtere zum Schwierigeren gelangen.

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Freuet euch des wahren Scheins, Euch des ernsten Spieles: Kein Lebendiges ist ein Eins, Immer ist's ein Vieles.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Gott und Welt. Aus >Epirrhema<

Das Leben muß man kauen, das Dasein ist ein Priem.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Gedichte, 1931. Aus: Der Priem, in: Die Weltbühne, 08.09.1931, Nr. 36 (Theobald Tiger)

Auf dieser Welt muß entweder bald gestorben oder geduldig gelebt werden.

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Willst du Leben erwecken, so stirb dafür! Das Christentum empfing sein Leben durchs Kreuz. Das Vaterland durch die Gefallenen. Keine Erneuerung, es sei denn durch den Tod.

Bjørnson, Über die Kraft I (Over Ævne I), 1883

Wer nichts im Leben liebt, weil er die Wahrheit des Lebens verschmäht, schüttet die Quelle seines Schaffens mit Sand zu.

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Wer kennt die ganze Lebensgeschichte eines Menschen? – Er selbst kennt sie nicht!

Weiß, So seid Ihr! Erste Folge, 1906

Das Leben nimmt keine Rücksicht auf unsere Zukunftspläne.

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Die Angelegenheiten unseres Lebens haben einen geheimnisvollen Gang, der sich nicht berechnen läßt.

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 2. Buch, 11. Kap.

Das Leben hat keine Überstunden.

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Unser Leben soll für unsere Mitmenschen ein Grund der göttlichen Liebe sein.

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Wer lange in bedeutenden Verhältnissen lebt, dem begegnet freilich nicht alles, was dem Menschen begegnen kann; aber doch das Analoge und vielleicht einiges, was ohne Beispiel war.

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 3. Buch, 18. Kap. Aus Makariens Archiv

Ohne es zu wissen, predigen wir alle durch unser Leben.

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Im Glück nicht stolz sein und im Leid nicht klagen, Das Unvermeidliche mit Würde tragen, Das Rechte tun, am Schönen sich erfreuen, Das Leben lieben und den Tod nicht scheuen, Und fest an Gott und bessre Zukunft glauben: Heißt Leben, heißt dem Tod sein Bittres rauben.

Gaal (Hg.), Polymnia. Eine Auswahl von Stellen aus den Werken der vorzüglichsten deutschen Dichter, 4 Bde., 1820-21

Leben ist ein köstlich Ding, brauchst du's klug gesinnt: Nutz es wie ein Schmetterling, nimm es wie ein Kind!

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Lange leben heißt gar vieles überleben, geliebte, gehaßte, gleichgültige Menschen, Königreiche, Hauptstädte, ja Wälder und Bäume, die wir jugendlich gesät und gepflanzt. Wir überleben uns selbst und erkennen durchaus noch dankbar, wenn uns auch nur einige Gaben des Leibes und Geistes übrig bleiben.

Goethe, J. W., Briefe. An Auguste Gräfin zu Bernstorff-Stolberg, 17. April 1823

Man findet sein eigenes Leben gleich viel schöner, wenn man aufhört, es mit dem Leben der Leute von nebenan zu vergleichen.

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