Leben Sprüche

Sprüche über das Leben und seine Bedeutung

2992 Sprüche in dieser Kategorie

Alles hängt mit allem zusammen. Auch du selbst.

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Warum gibt Gott das Licht dem Mühseligen und das Leben den betrübten Herzen – die auf den Tod warten, und er kommt nicht, und nach ihm suchen mehr als nach Schätzen, die sich sehr freuten und fröhlich wären, wenn sie ein Grab bekämen –, dem Mann, dessen Weg verborgen ist, dem Gott den Pfad ringsum verzäunt hat?

Altes Testament. Das Buch Hiob (Ijob) (#Hiob 3,20-23)

Nur durch das Leben selbst lernt man zu leben, und deshalb muß jeder Einzelne die Lehrzeit des Lebens von neuem beginnen.

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Das Leben ist unsicher, fang mit dem Nachtisch an.

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Das Leben ist was wir daraus machen. So ist es immer gewesen und so soll es immer sein.

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Denke nicht, dein Heil zu setzen auf ein Tun! Man muß es setzen auf ein Sein.

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Das Leben ist entweder ein Seil, oder ein Federbett. Man gebe mir das Seil.

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Das Notabene (Nach Bellmann) Holt mir Wein in vollen Krügen! (Notabene: Wein vom Sundgau) Und ein Weib soll bei mir liegen! (Notabene: eine Jungfrau) Ewig hängt sie mir am Munde. (Notabene: eine Stunde…) Ach, das Leben lebt sich lyrisch (Notabene: wenn man jung ist), Und es duftet so verführisch (Notabene: wenn's kein Dung ist), Ach, wie leicht wird hier erreicht doch (Notabene: ein Vielleicht noch…) Laß die Erde heiß sich drehen! (Notabene: bis sie kalt ist) Deine Liebste sollst du sehen (Notabene: wenn sie alt ist…) Lache, saufe, hure, trabe – (Notabene: bis zum Grabe).

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Du allein bist der Schöpfer deiner privaten Welt.

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Ein Weg braucht kein Wohin. Es genügt ein Woher.

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Wir wissen nicht, in wessen Macht das Leben der Zelle steht, aber wir wissen, daß unser Leben in unserer Macht steht.

Tolstoi, Was sollen wir denn tun?, 2 Bde., 1848-86

Das Leben ist kurz, jedes Blatt werde mit etwas bezeichnet, was unermeßlich ist, und jede Minute zeige etwas Unvergängliches und Ewiges!

Hufeland (Hg.), Worte des Herzens von J. C. Lavater. Für Freunde der Liebe und des Glaubens, hg. von Christoph Wilhelm Hufeland, 8. Auflage 1852 (EA: 1825)

Wenn man aber weiter nichts vom Leben hätte, als was unsere Biographen und Lexikonschreiber von uns sagen, so wäre es ein schlechtes Metier und überall nicht der Mühe wert.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, 21. Dezember 1831

Man wird geboren, um für andere zu leben. Das ist der große Wucherprozeß der Natur, die für das klägliche Darlehen des Lebens, das sie gibt und immer zu bald zurückfordert, in Pflichten und Tätigkeiten tausendfache Verzinsung verlangt.

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Es bleibt, was ist seit Stern' und Sterne ziehn, Doch wird es uns nur kurze Zeit geliehn. Wir sind ein Strom, sein Bett besteht ein Weilchen, Doch was ihn füllt, sind immer neue Teilchen.

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Dem Sturme, der hinbraust zwischen Trümmern, gleicht unser Leben; es gleicht nur Stunden. Drum will ich mich um zwei Tage nicht kümmern: Um den, der noch kommt, und um den, der geschwunden.

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Opfer ist das Leben immer, wenn es recht gelebt wird.

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Wir, wirleben!Unser sind die Stunden, Und der Lebende hat recht.

Schiller, F., Gedichte. Aus: An die Freunde, 1802

Das Leben ist eine Gabe, die immer so viel Schönes für einen selbst, und wenn man es nur will, so viel Nützliches für andere enthält, daß man sich wohl in der Stimmung erhalten kann, es nicht nur in Heiterkeit und innerer Genugtuung fortzuspinnen, sondern daß man auch aus wahrer Pflicht alles tun muß, was von einem selbst abhängt, es zu verschönern und es sich und andern nützlich zu machen.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. Januar 1828

Wir müssen dahin kommen, daß unser Leben leuchtet –, ein leuchtendes Leben führen ist das Beste und Höchste.

Fock, Sterne überm Meer. Tagebuchblätter und Gedichte, 1917 (posthum)

Ausblick Jetzt einen Schritt, dann stürzt vom Rande mein Leben in die Schlucht hinab. Wie hängt die Sonne tief im Lande! Ich recke mich auf meinem Stande, und alle Sehnsucht fällt mir ab. Denn dort aus Wald- und Wolkenkränzen ragt mir erreichbar Firn an Firn. Die Wirklichkeit ist ohne Grenzen! Wie nah die fernen Dörfer glänzen, der Strom dazwischen wie ein Zwirn! Ich lehne mich zurück mit Grauen: was ist hier groß, was ist hier klein. Da blüht ein Enzian; nun schauen zwei Menschenaugen in den blauen, einsamen, winzigen Kelch hinein. In gelben Pollen reist der Samen, Unendlichkeiten ahnen mir; und selig ruf' ich einen Namen – Du Mutter meiner Kinder, Amen, mein Leben blüht, ich danke dir!

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