Leben Sprüche
Sprüche über das Leben und seine Bedeutung
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… zu einem Tage wo man doch immer eine Art neuen Daseyns beginnt …
Unser Hauptfehler ist, daß wir unser bißchen Bewußtsein über den Moment zu einem Bewußtsein über alle Zukunft ausdehnen möchten. Keine schönere Naturen, als diejenigen, die sich ohne Dumpfheit und Frechheit in gläubigem Vertrauen ans Leben hingeben.
Auf dem Faulbett Auf mein Faulbett hingestreckt Überdenk' ich so meine Tage, Forschend, was wohl dahintersteckt. Daß ich nur immer klage. Ich habe zu essen, ich habe Tabak, Ich lebe in jeder Sphäre, Ich liebe je nach meinem Geschmack Blaustrumpf oder Hetäre. Die sexuelle Psychopathie, Ich habe sie längst überwunden - Und dennoch, ich vergess' es nie, Es waren doch schöne Stunden.
Wirklich zu leben – das ist das Allerseltenste auf dieser Welt. Die meisten Menschen existieren nur, sonst nichts.
Die Zeit So ist nun mal die Zeit allhie', erst trägt sie dich, dann trägst du sie, und wann's vorüber, weißt du nie!
Das Leben besteht aus einer ununterbrochenen Folge von Stimmungen, sie gleichen den Rosenkranzperlen auf den Gebetketten. Wenn wir sie der Reihe nach durchgehen, erweisen sie sich als verschieden gefärbte Linsen, die die Welt in ihre eigenen Farben tauchen. Jede von ihnen zeigt uns, was in ihrem Brennpunkt liegt.
Die geistige Schönheit der Seele ist darin gelegen, daß der Wandel und das Tun des Menschen gemäß und wohl angepaßt sei der geistigen Klarheit der Vernunft.
Das Landleben ist vorzuziehen, denn dort sehen wir die Werke Gottes, aber in den Städten wenig mehr als die Werke der Menschen.
Ich denke an jede Kleinigkeit zwischen mir und ihr und fühle, daß Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.
Bundeslied der Galgenbrüder O schauerliche Lebenswirrn, wir hängen hier am roten Zwirn! Die Unke unkt, die Spinne spinnt, und schiefe Scheitel kämmt der Wind. O Greule, Greule, wüste Greule! Du bist verflucht! so sagt die Eule. Der Sterne Licht am Mond zerbricht. Doch dich zerbrach's noch immer nicht. O Greule, Greule, wüste Greule! Hört ihr den Huf der Silbergäule? Es schreit der Kauz: pardauz! pardauz! da taut's, da graut's, da braut's, da blaut's!
Noch gestern nahm ich mich als Bruchstück wahr, das ohne jedes Gleichmaß in der Lebenssphäre zittert. Heute nun weiß ich, dass ich die Sphäre bin und sich das ganze Leben in rhythmischen Fragmenten in mir bewegt.
Gründlich das Leben zu kennen ist des Weisen wichtigste Aufgabe. Gründlich den Tod zu kennen ist der Weisheit letzter Schluß.