Leben Sprüche

Sprüche über das Leben und seine Bedeutung

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Nichts beweist mehr Mangel an Lebensweisheit und Vernunft, als das Verlangen, das ganze Leben solle immer weise und vernunftgemäß sein.

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Wolle nicht zurückbleiben auf deinem Weg. Wolle nicht umkehren und nicht vom Weg abgehen. Wer nicht vorangeht, bleibt zurück. Wer zu dem zurückläuft, das er verlassen hat, der geht rückwärts. Besser der Lahme auf dem Weg als der Läufer auf dem Irrweg.

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Und wir – wir schleppen treulich, was man uns mitgibt, auf harten Schultern und über rauhe Berge! Und schwitzen wir, so sagt man uns: „Ja, das Leben ist schwer zu tragen!“ Aber der Mensch nur ist sich schwer zu tragen!

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Dritter Teil, 1884. Vom Geist der Schwere

Das Sein ist eine aus lauter Knoten bestehende Linie.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1849

Leben ist aussuchen. Und man suche sich das aus, was einem erreichbar und adäquat ist, und an allem andern gehe man vorüber.

Tucholsky, Werke 1907-1935. Die Aussortierten, in: Die Weltbühne, 13.01.1931, Nr. 2 (Peter Panter), wieder in: Lerne lachen ohne zu weinen, 1931

Das ganze Leben ist ein verdaulicher Widerspruch.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1838

Das Leben lieben heißt Gott lieben. Das Schwerste und Beseligendste von allem ist, dieses Leben bei eigenen Leiden, bei unschuldigen Leiden zu lieben.

Tolstoi, Krieg und Frieden (Война и мир), 1862-69. 14. Teil, 15. Übersetzt von Hermann Röhl

Unser ganzes Leben ist Gottesdienst.

Novalis, Fragmente. Erste, vollständig geordnete Ausgabe hg. von Ernst Kamnitzer, Dresden 1929. Religiöse Fragmente

Gedenke zu leben.

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 8. Buch, 5. Kap.

Das Leben ist viel wert, wenn man's verachtet.

Kleist, Die Familie Schroffenstein, entstanden 1802, Erstdruck 1803. 4. Akt, 5. Szene. Ottokar

Benimm dich im Leben wie bei einem Gastmahl. Eine Speise wird herumgetragen und gelangt zu dir: Du langst dir zu und nimmst mit Anstand davon. Sie wird vorübergetragen: Du hältst sie nicht zurück. Sie ist noch nicht an dich gekommen: Du unterdrückst dein Verlangen und wartest ruhig, bis sie an dich kommt. So mach' es deinen Kindern, deinem Weibe, Ehrenstellen und Reichtümern gegenüber, und du wirst ein würdiger Tischgenosse der Götter sein.

Epiktet, Handbüchlein der Moral (Encheiridion), von Arrian angefertigter Auszug aus den Lehrgesprächen Epiktets, um 125 n. Chr. [15]

Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum.

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Wer im Leben eine große Aufgabe sieht, der wird stark über Schuld und Schicksal.

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Was ist euer Leben? Ein Rauch seid ihr, der eine kleine Zeit bleibt und dann verschwindet.

Neues Testament. Der Brief des Jakobus (#Jak 4,14)

Das Leben eines Volkes ist nur ein Gespinst von Elend, Verbrechen und Wahnwitz.

France, Die Insel der Pinguine, 1908

Das Leben ist zu kurz, um sich zu entschuldigen.

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Wie das Leben einmal eingerichtet ist, bezahlt man alles etwas zu teuer.

Nietzsche, F., Briefe. An Bernhard Förster, 16. April 1885

Du schwimmst regungs- und bewegungslos wie in einem festgefrorenen Äther, der dich einpreßt, sodaß der Geist vergebens deinem toten Körper gebietet.

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Das Leben besteht in dem, was ein Mensch den ganzen Tag über denkt.

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Das Leben verliert unterwegs an Reiz, daher möchte man so gern schon auf halbem Wege wieder umkehren.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Keiner sucht Trost, dass er nicht immer gelebthat– jeder, dass er nicht immer lebenwird.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896