Leben Sprüche – arbeit
166 Sprüche gefunden
Das Leben ist schwer, das will Bedacht; Vor dir besonders nimm dich in acht!
Das Leben ist ein harter Streit, wohl dem, der heiß gerungen.
Wie oft geht das so, daß wir Gewerke herrichten für den Strom unserer Lebenstage, und ehe das Gewerk nur halb fertig, ist alles versiegt und trocken.
Wir leben nicht in Utopia, sondern auf Erden, und das Dasein ist keine Schlaraffei, sondern Arbeit, Sorge und Kampf.
Der Lebensgang ist Schlachtengang.
Unser Leben ist ein Geschäft, das damalige [im Mittelalter] war ein Dasein; das Gesamtvolk existierte kaum, das Volkstümliche aber blühte.
Das Leben ist weder ein Leiden noch eine Wonne, sondern eine Arbeit, welche wir zu verrichten und ehrlich zu vollbringen verpflichtet sind.
Überall Leid Allüberall, wohin ich ging und kam, Fand ich ein Weh; so einsam lag kein Land, Daß nicht der Weg zu ihm die Sorge fand, Und wo kein Baum gedieh, gedieh noch Gram; Und magst du ziehn nach Süd und Nord, Gen Ost und West, nach allen Winden, Du wirst doch stets dasselbe Lösungswort, Die Arbeit und des Lebens Mühsal finden. Dasselbe Kämpfen um dein täglich Brot, Das sich nicht lohnt, so schwer verdient zu sein, Erwartet dich am Hudson wie am Rhein; Ihr Bürgerrecht hat überall die Not. Und häufst du durch langer Jahre Fleiß Reichtümer auf, – wo ist für ganze Haufen Von Gold ein Arzt, der dir ein Mittel weiß, Nur einen Jugendtag zurückzukaufen? –
Ich will an Leben und an gutem Ruf nur soviel, als Gott will, und ich werde davon immer mehr haben, als ich verdiene.
Ist das Leben wie eine Olive eine bittere Frucht, so greife nur beide scharf mit der Presse an, sie liefern das süßeste Öl.
Wirst du anderen zum Segen, so lebst du ein doppeltes Leben.
Ein Werk mit lauter Anfangsbuchstaben gedruckt, [ist] schwer zu lesen – so ein Leben voll Sonntage.
Welcher Berg von Schuld erhebt sich über dem kleinen Worte Leben!
Das Leben hienieden ist ein Kampf, und es wird niemand gekrönt, er kämpfe denn recht.
Wie der Arbeiter, welcher ein Gebäude aufführen hilft, den Plan des Ganzen entweder nicht kennt, oder doch nicht immer gegenwärtig hat, so verhält der Mensch, indem er die einzelnen Tage und Stunden seines Lebens abspinnt, sich zum Ganzen seines Lebenslaufes und des Charakters desselben.
Viel getan haben heißt, oft Undank ernten; zuviel getan haben heißt, immer Undank ernten.
Bis zum zwanzigsten Jahre bleibt das Kind in der Studienanstalt, wo sich alles um die Arbeit, das Verdienst, die Befähigung handelt. Tritt dann der Zwanzigjährige in die Welt ein, ist alles anders: es ist gerade das Gegenteil.
... gibt's denn einen Lebenslauf, dem's an nichts gebricht?
Das gesunde Leben ist nureineForm, das kranke – eine andere, in der wir Gott und den Menschen dienen.
Sprich es nie aus, daß du das Leben erschöpft hast. Du beweisest damit nur, daß es dich erschöpfte.
Leben heißt arbeiten.