Leben Sprüche – arbeit

166 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Leben arbeit

Es hängt einem sein Leben nicht an, was man in der Jugend erhalten hat.

Internet

Das Leben ist ein harter Kamerad, Es will die Hand, es will die Tat. Den Tapferen lohnt's, den Klugen irrt's, Je mehr du dich besinnst, je schwerer wird's. Was redest du, was grübelst du? Hier weht ein Schicksal her – pack zu!

Stammler, Kampf, Arbeit, Feier. Losungen und Werksprüche fürs junge Deutschland, 1939

Auch das Leben verlangt ruhige Blätter im Kranz.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827. Elegien 2. Der neue Pausias und sein Blumenmädchen. Sie

So gleichmäßig sacht fließt kein Lebenslauf, daß er nicht einmal gegen einen Damm stößt und sich dort in einem Kreisel dreht, oder daß ihm die Menschen Steine in's klare Wasser werfen.

Internet

Mißachte nicht deine Lage: in ihr mußt du schaffen, leiden und siegen.

Internet

Er soll mit reiner Hand des Lebens pflegen [...].

Hebbel, F., Gedichte. Aus: Unsere Zeit

Unsere Bestimmung ist ernst; unsere Geschäfte sind groß und wichtig.

Internet

Viel muß man lernen und an sich ändern; denn die Arbeit, die das Leben an uns tut, ist unermeßlich.

Freytag, Die verlorene Handschrift. Roman in fünf Büchern, 1864

Ist das Leben? Arbeit und Arbeit! Und warum? Nur weil mein Vater seinen Platz in Eden nicht bewahrt. Was geht das mich denn an? Ich war noch nicht geboren, sucht' es nicht; noch freut der Zustand mich, den mir Geburt gebracht.

Internet

Das Leben ist weder eine Qual, noch ein schöner Traum, es ist nicht mehr und nichts weniger als eine Arbeit, eine harte und zuweilen sehr unerfreuliche Arbeit. – Je früher, desto besser ist die Erziehung durch das Schicksal. Lernt kämpfen, beizeiten kämpfen die Welt bezwingen und euch selbst! Darin liegt die Freiheit und die Tugend.

Frenzel, Lucifer. Ein Roman aus der Napoleonischen Zeit, 5 Bde., 1873

Denn aus der Kräfte schön vereintem Streben Erhebt sich, wirkend, erst das wahre Leben.

Schiller, Die Huldigung der Künste. Ein lyrisches Spiel, Erstaufführung in Weimar am 12. November 1804

Ich stehe wieder auf meiner Zinne über dem rauschenden Brückenbogen; die tüchtigen Holzflöße, Stamm an Stamm, in zwei Gelenken, fahren mit Besonnenheit durch und glücklich hinab; ein Mann versieht das Amt hinreichend, der zweite ist nur wie zur Gesellschaft. Die Scheite Brennholz dilettantisieren hinterdrein; einige kommen auch hinab, wo Gott will, andere werden in Wirbeln umgetrieben, andere interimistisch auf Kies und Sandbank geschoben. Morgen wächst vielleicht das Wasser, hebt sie alle und führt sie meilenweit zu ihrer Bestimmung, zum Feuerherd. Du siehst, daß ich nicht nötig habe, mich mit den Tagesblättern abzugeben, da die vollkommensten Symbole vor meinen eigenen Augen sich eräugnen.

Goethe, J. W., Briefe. An Carl Friedrich Zelter, 19. März 1818

Das Leben und die speziellen Verhältnisse fordern Entschlüsse, Handlungen, Entschiedenheit und Akkuratesse und ein frisches Herz.

Goltz, Typen der Gesellschaft, 2 Bde., 1860

Einem Tagelöhner Lange Jahre sah ich dich führen deinen Spaten, und ein jeder Schaufelstich ist dir wohl geraten. Nie hat dir des Lebens Flucht bang gemacht, ich glaube – sorgtest für die fremde Frucht, für die fremde Traube. Nie gelodert hat die Glut dir in eignem Herde, doch du fußtest fest und gut auf der Mutter Erde. Nun hast du das Land erreicht, das du fleißig grubest, laste dir die Scholle leicht, die du täglich hubest!

Internet

Die Schule des Lebens kennt keine Ferien.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Was dem Leben eines Menschen erst Wert gibt, ist ein besonnenes Urteil und eine stetige Arbeitskraft.

Freytag, Soll und Haben, 1855

Das Leben ist für die meisten ein Geschäft.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1840

Das Leben schenkt nichts. Was es uns in den Schoß wirft, ist größtenteils Katzengold und zerrinnt uns unter den Händen. Nur was wir ihm abringen, in hartem ehrlichem Kampfe, hat bleibenden Wert.

Internet

Das Leben ist nicht die Arbeit wert, die man sich macht, es zu erhalten.

Büchner, Dantons Tod, 1835. 2. Akt, Danton

Man hat kein Recht, weder auf Dasein, noch auf Arbeit, noch gar auf „Glück“: es steht mit dem einzelnen Menschen nicht anders als mit dem niedersten Wurm.

Nietzsche, F., Nachgelassene Fragmente. November 1887 – März 1888

Die Welt, sie wird dich schlecht begaben, Glaube mir's! Wofern du willst ein Leben haben – Raube dir's!

Daumer, Hafis. Neue Sammlung, 1852