Leben Sprüche – arbeit
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Es hängt einem sein Leben nicht an, was man in der Jugend erhalten hat.
Das Leben ist ein harter Kamerad, Es will die Hand, es will die Tat. Den Tapferen lohnt's, den Klugen irrt's, Je mehr du dich besinnst, je schwerer wird's. Was redest du, was grübelst du? Hier weht ein Schicksal her – pack zu!
Auch das Leben verlangt ruhige Blätter im Kranz.
So gleichmäßig sacht fließt kein Lebenslauf, daß er nicht einmal gegen einen Damm stößt und sich dort in einem Kreisel dreht, oder daß ihm die Menschen Steine in's klare Wasser werfen.
Mißachte nicht deine Lage: in ihr mußt du schaffen, leiden und siegen.
Er soll mit reiner Hand des Lebens pflegen [...].
Unsere Bestimmung ist ernst; unsere Geschäfte sind groß und wichtig.
Viel muß man lernen und an sich ändern; denn die Arbeit, die das Leben an uns tut, ist unermeßlich.
Ist das Leben? Arbeit und Arbeit! Und warum? Nur weil mein Vater seinen Platz in Eden nicht bewahrt. Was geht das mich denn an? Ich war noch nicht geboren, sucht' es nicht; noch freut der Zustand mich, den mir Geburt gebracht.
Das Leben ist weder eine Qual, noch ein schöner Traum, es ist nicht mehr und nichts weniger als eine Arbeit, eine harte und zuweilen sehr unerfreuliche Arbeit. – Je früher, desto besser ist die Erziehung durch das Schicksal. Lernt kämpfen, beizeiten kämpfen die Welt bezwingen und euch selbst! Darin liegt die Freiheit und die Tugend.
Denn aus der Kräfte schön vereintem Streben Erhebt sich, wirkend, erst das wahre Leben.
Ich stehe wieder auf meiner Zinne über dem rauschenden Brückenbogen; die tüchtigen Holzflöße, Stamm an Stamm, in zwei Gelenken, fahren mit Besonnenheit durch und glücklich hinab; ein Mann versieht das Amt hinreichend, der zweite ist nur wie zur Gesellschaft. Die Scheite Brennholz dilettantisieren hinterdrein; einige kommen auch hinab, wo Gott will, andere werden in Wirbeln umgetrieben, andere interimistisch auf Kies und Sandbank geschoben. Morgen wächst vielleicht das Wasser, hebt sie alle und führt sie meilenweit zu ihrer Bestimmung, zum Feuerherd. Du siehst, daß ich nicht nötig habe, mich mit den Tagesblättern abzugeben, da die vollkommensten Symbole vor meinen eigenen Augen sich eräugnen.
Das Leben und die speziellen Verhältnisse fordern Entschlüsse, Handlungen, Entschiedenheit und Akkuratesse und ein frisches Herz.
Einem Tagelöhner Lange Jahre sah ich dich führen deinen Spaten, und ein jeder Schaufelstich ist dir wohl geraten. Nie hat dir des Lebens Flucht bang gemacht, ich glaube – sorgtest für die fremde Frucht, für die fremde Traube. Nie gelodert hat die Glut dir in eignem Herde, doch du fußtest fest und gut auf der Mutter Erde. Nun hast du das Land erreicht, das du fleißig grubest, laste dir die Scholle leicht, die du täglich hubest!
Die Schule des Lebens kennt keine Ferien.
Was dem Leben eines Menschen erst Wert gibt, ist ein besonnenes Urteil und eine stetige Arbeitskraft.
Das Leben ist für die meisten ein Geschäft.
Das Leben schenkt nichts. Was es uns in den Schoß wirft, ist größtenteils Katzengold und zerrinnt uns unter den Händen. Nur was wir ihm abringen, in hartem ehrlichem Kampfe, hat bleibenden Wert.
Das Leben ist nicht die Arbeit wert, die man sich macht, es zu erhalten.
Man hat kein Recht, weder auf Dasein, noch auf Arbeit, noch gar auf „Glück“: es steht mit dem einzelnen Menschen nicht anders als mit dem niedersten Wurm.
Die Welt, sie wird dich schlecht begaben, Glaube mir's! Wofern du willst ein Leben haben – Raube dir's!