Leben Sprüche – arbeit

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Das Leben ernst nehmen wie eine Posse.

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Genieße deine Kraft; Man lebt nur, wenn man schafft.

Feuchtersleben, Gedichte, 1836

Leben und nichts erlangen, Heißt fischen und nichts fangen.

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Selbst das eigene Leben ist nur ein Schauspiel. Jeder muß seine Rolle gut spielen, gleichgültig, was für eine es ist.

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Das Leben ist, so süß das Wort auch klingen mag, doch nichts als Müh' und Not!

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Nicht, daß ihr wie das Vieh lebt, habt ihr Leben, vielmehr, daß ihr nach Ruhm und Wissen ringt.

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Das Leben gleicht dem Stahle; braucht man ihn, so glänzt er; läßt man ihn still liegen, so frißt ihn der Rost. Rasten heißt rosten. Liebst du Glanz und Ehren, so liebe die Arbeit!

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Das Leben imitiert die Kunst.

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Wolt ihr euch aber hoch bewerben, So lebt so, daß ihr wohl mögt sterben!

Rollenhagen, Froschmäuseler, 1595. Originaltext

Das Leben hat keine Überstunden.

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Leben heißt Borgen und Zurückzahlen.

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Das Leben ist ein Handwerk wofür man sich viel Mühe geben muß, um es zu erlernen.

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Wenn man aber weiter nichts vom Leben hätte, als was unsere Biographen und Lexikonschreiber von uns sagen, so wäre es ein schlechtes Metier und überall nicht der Mühe wert.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, 21. Dezember 1831

Jahre und Geschäfte, juristische vollends, ach das Leben selber ziehen den Menschen immer weiter herab, anfangs aus dem Äther in die Luft, dann aus der Luft auf die Erde [...].

Jean Paul, Titan, 4 Bde., 1800-1803. Vierter Band. 35. Jobelperiode. 140. Zykel

Und der Arbeiter, der zwölf Stunden webt, spinnt, bohrt, dreht, baut, schaufelt, Steine klopft, trägt usw. – gilt ihm dies zwölfstündige Weben, Spinnen, Bohren, Drehen, Bauen, Schaufeln, Steinklopfen als Äußerung seines Lebens, als Leben?

Marx, Lohnarbeit und Kapital, Erstdruck als Folge von Leitartikeln in: Neue Rheinische Zeitung, Köln, Nr. 264-269, 5.-11.4.1849

Den größten Teil des Tages fordert das Leben von uns nichts als ein Gleichgewicht, eine Bereitschaft, offene Augen und Ohren, freie Hände.

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Das Leben ist ein Kampf – Du darfst dem Worte trauen! Ein Faustkampf für den Mann, Ein Ringkampf für die Frauen.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Allerdings ist das Leben nicht eigentlich da, um genossen, sondern um überstanden, abgetan zu werden; dies bezeichnen auch die deutschen Ausdrücke »man muss suchen durchzukommen«, »er wird schon durch die Welt kommen« und dergleichen mehr. Ja es ist ein Trost im Alter, dass man die Arbeit des Lebens hinter sich hat.

Schopenhauer, Parerga und Paralipomena, 2 Bde., zweite vermehrte Auflage 1862 (EA: 1851). Erster Band. Aphorismen zur Lebensweisheit. Kapitel 5: Paränesen und Maximen

Im Leben sollten alle Fäden durcheinanderlaufen, damit es ein Gewebe gibt; niemand ist berufen, sich für sich selbst abzuhaspeln, und wer den Goldfaden hat, der wird von selbst glänzen.

Hebbel, F., Briefe

Man schmeichelt sich ins Leben hinein, aber das Leben schmeichelt uns nicht.

Goethe, Die Wahlverwandtschaften, 1809. 2. Teil, 7. Kap., Gehülfe zu Ottilie

Leben versteht sich als Dienst, nicht als Selbsterfüllung.

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