Leben Sprüche – arbeit
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Zwei Stützen hat das Leben – Arbeit und Geduld.
Und wir – wir schleppen treulich, was man uns mitgibt, auf harten Schultern und über rauhe Berge! Und schwitzen wir, so sagt man uns: „Ja, das Leben ist schwer zu tragen!“ Aber der Mensch nur ist sich schwer zu tragen!
Unser ganzes Leben ist Gottesdienst.
Träume nicht dein Leben, lebe deinen Traum.
Wie das Leben einmal eingerichtet ist, bezahlt man alles etwas zu teuer.
Das Leben ist ein Schultyrann.
Das Leben ist eine Kunst, und ehrliches Leben der feinste und schwerste Theil dieser Kunst.
Wiltu leben lang, so meid der Hure Gang.
Auf der Bühne spielt einer den Fürsten, ein anderer den Rat, ein dritter den Diener, oder den Soldaten, oder den General usw. Aber diese Unterschiede sind bloß im Äußeren vorhanden, im Innern, als Kern einer solchen Erscheinung, steckt bei allen dasselbe: ein armer Komödiant mit seiner Plage und Not. Im Leben ist es auch so. Die Unterschiede des Ranges und Reichtums geben jedem seine Rolle zu spielen; aber keineswegs entspricht dieser eine innere Verschiedenheit des Glücks und Behagens, sondern auch hier steckt in jedem derselbe arme Tropf mit seiner Not und Plage, die wohl dem Stoffe nach bei jedem eine andere ist, aber der Form, d. h. dem eigentlichen Wesen nach, so ziemlich bei allen dieselbe; wenn auch mit Unterschieden des Grades, die sich aber keineswegs nach Stand und Reichtum, d. h. nach der Rolle richten.
Schnitze das Leben aus dem Holz, das du hast.
Der größte Teil der Menschen verwendet die erste Hälfte ihres Lebens darauf, die zweite elend zu machen.
Deine Aufgabe ist, die Rolle, die dir zuerteilt wurde, gut zu spielen; die Auswahl der Rolle steht einem andern zu.
Das Leben ist ein Traum, aber der Traum ist nicht das Leben.
Das Leben bildet und das bildende Leben ist nicht Sache des Wortes, sondern der Tat, es ist »Tatsache«.
Dem Glücke feind, sein Leben nur als Frucht der Arbeit, erfüllter Pflichten nehmen.
Wir glauben zu leben, aber in Wirklichkeit arbeiten wir nur, um nicht zu sterben.
Wessen Privatleben niemals die Zentren des Gesellschaftslebens berührt, dessen Biographie kann für Seelenforscher höchst wichtig sein, die Allgemeinheit geht sie nichts an.
Das Leben ist für die unglücklichen Arbeiter nicht viel mehr als ein Kampf gegen den Tod, ein Leiden, um sich gegen das Leiden stark zu machen.
Schiffahrt ist nothwendig, Leben ist nicht nothwendig!
Wie kann man das Leben verstehen, wenn man es nicht auffaßte als das Arbeiten jedes Einzelnen am Geiste, man kann wohl sagen, am Heiligen Geiste.
Ernst ist das Leben, heiter die Kunst. Da aber das Leben auch eine Kunst ist, ist auch das Leben heiter.