Leben Sprüche – arbeit

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Die Erde ist ein Himmelskörper, auf dem viele ein höllisches Leben führen.

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Es gibt keine peinvollere Lage, als durch Lebensstellung begrenzte Lebenskraft und Hemmung nützlicher Tätigkeit, da, wo das Herz von tiefer Gefühlswärme belebt ist und der grollende Geist unsere zum Schlendrian, zum Hofedienst verurteilte Männlichkeit verhöhnt.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868

Frag nicht, was das Leben dir gibt, frag, was du gibst.

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Bleib in den Stiefeln, Mensch! So lange als möglich. Zwackt dich das Podagra an dem einen Fuß, so umwickele die dumme Pfote; aber den Stiefel zieh fernerhin über das gesund gebliebene Glied und tritt fest auf.

Raabe, Altershausen (Fragment), entstanden 1899-1902, Erstdruck 1911 (posthum). II.

Zu meinem Lebenswerk war niemand unfähiger als ich, ich benötigte ungeheures Geld und hatte nicht einmal geheueres, aber wie das Vöglein vom himmlischen Vater unerwartet seinen Bedarf zugebröckelt bekommt, so ward auch mir das Nötige.

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Das ist das menschliche Leben: bei dem einen raucht der Ofen, wenn der Wind von Nordwesten, bei dem andern, wenn er von Südosten kommt.

Raabe, W., Tagebücher und Notizen

Das Leben hienieden in Zucht, Gerechtigkeit und Gottseligkeit ist ein schönes und reiches Leben trotz allem Jochdruck.

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Der Mensch ist ein ernsthaftes Tier; dies beweisen wir bei unserer Arbeit und unserer Ruhe. Wer also immer lächelt und heiter sein kann, der muß ein Affenspiel mit dem Leben getrieben haben.

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Sterben ist hienieden keine Kunst. Schwerer ists: das Leben baun auf Erden.

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Aber im Gegenteile scheint mir derjenige erst zu leben und seines geistigen Daseins froh zu werden, der mit irgend einer Sache eifrig beschäftigt, durch eine treffliche Tat oder eine edle Kunst sich Ruf zu erwerben sucht.

Sallust, Über die Verschwörung des Catilina (De coniuratione Catilinae oder Bellum Catilinae), um 41 v. Chr. Übersetzt von Karl Cless, 1856

Das Thier sucht seine Nahrung, gräbt sich eine Höhle oder baut sich ein Nest, wird von einem blinden Triebe zur Erhaltung seiner Gattung genöthigt, schläft und stirbt. Was thut der größte Theil der Menschen mehr?

Wieland, Geschichte des Agathon, 2 Bde., 1766-67; umgearbeitet 1773 und 1794

In der Kirche und im Staate Herrscht man, oder wird regieret; Bei dem Freien, bei der Heirath, Narrt man, oder wird verführet; Bei dem Spiel und beim Geschäfte Trügt man, oder wird betrogen; In dem Kriege, in dem Bündniss, Lügt man, oder wird belogen; In Gesellschaft, bei Verwandten Trägt man, oder wird ertragen; In dem Kampfe um das Dasein Schlägt man, oder wird erschlagen.

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Der Lebenslauf der Menschen gleicht meist mittelmäßigen Gedichten: Genügt dir auch die Form vielleicht, auf Poesie mußt du verzichten.

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Bei allen deinen Werken suche niemals dich selbst.

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Unser Leben schauend gelebt, ist unsere Ernte gehalten.

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Das Leben ist eine Kunst, in der man nur zu oft ein Dilettant bleibt. Um Meisterschaft zu erringen, muß man sein Herzblut vergießen.

Sylva, Vom Amboß, 1890

Der eigentliche Wendepunkt des menschlichen Lebens ist der, in welchem man Arbeit, selbst Mühsal und Kampf, der Ruhe und dem Genusse vorzieht.

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Das Leben ist eine Pflicht, nicht ein Vergnügen. Es ist kein Festtag und kein Trauertag, sondern ein Arbeitstag.

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Du bist für den Himmel unterwegs. Je mehr du ausgibst, desto mehr wirst du einnehmen.

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Wenn alles im Leben glatt ginge, glitte man noch öfter im Leben aus.

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Nicht derTummelplatzdes Lebens – sein Gehalt bestimmt seinen Wert.

Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, 1782. 3. Akt, 2. Auftritt, Fiesco