Leben Sprüche – glück

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Unser Leben ist ja nicht ein feiges Ruhen und Genießen, es ist ein hartes Kämpfen und Arbeiten, und glücklich der Mensch, glücklich die Zeit, die am härtesten kämpfen und arbeiten dürfen.

Ernst, Das Drama als gesellschaftsbildende Macht. Ein Vortrag, 1929

Leben und leben lassen.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Elender ist nichts als der behagliche Mensch ohne Arbeit!

Goethe, J. W., Tagebücher. 13. Januar 1779

Früchte bringet das Leben dem Mann; doch hangen sie selten Rot und lustig am Zweig, wie uns ein Apfel begrüßt.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827,Vier Jahreszeiten. Herbst

Hast du es so lange wie ich getrieben, Versuche wie ich das Leben zu lieben.

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand. 1827, Zahme Xenien 1

Um das Roß des Reiters schweben, Um das Schiff die Sorgen her. Morgen können wir's nicht mehr, Darum laßt uns heute leben!

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Siegesfest, 1804

Lebenheißtträumen; weise sein, Lomellin, heißtangenehm träumen.

Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, 1782. 1. Akt, 6. Auftritt, Fiesco

Sich selbst zu überraschen ist, was das Leben lebenswert macht.

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Wir können aus dem Lebenskuchen uns nicht nur die Rosinen suchen.

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So bringt ein Zufall der Liebe Schwingen über alle, manche trifft der Pfeil und manche fängt die Falle.

Shakespeare, Viel Lärmen um nichts (Much Ado about Nothing), Erstdruck 1600

Wer still und unbeachtet lebt, der hat gut gelebt.

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Gut hat der sein Leben geführt, der sich gut verborgen hat.

Ovid, Tristia (Trauriges oder Klagelieder), geschrieben im Exil von 8 bis 12 n. Chr. Originaltext: Bene vixit, qui bene latuit.

Ein steter Kampf ist unser Leben; glücklich sind die früher, jene später, andere sind es nie.

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Wahrlich, unser Leben währet nur kurz, darum durchmeßt seine Bahnen auf das fröhlichste.

Euripides, Der rasende Herakles (auch: Der Wahnsinn des Herakles), zwischen 422 und 414 v. Chr.

Ein gut beschriebenes Leben ist beinahe so selten wie ein gut gelebtes Leben.

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Mein Leben ist wie ein Spiel im Frühling. Ich will so leben, wie es mir gefällt: ich will mit euren steifen Sitten und matten Bräuchen nichts zu tun haben. Blau ist der Himmel, grün die Wiese und Flur, frisch die Quellen, heiter die Flüsse, und von herrlicher Gastlichkeit sind Sonne und Sterne. Ich will mein Spiel zu Ende spielen.

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Das Leben ist bezaubernd, man muß es nur durch die richtige Brille sehen.

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Man genoß das Leben mit langsamen, kleinen Zügen wie einen köstlichen Trank, und mit desto reinerem Wohlbehagen, da alle widrige gehässige Leidenschaften, wie Mißtöne von der sanften harmonischen Stimmung verscheucht wurden, die in allen Gemütern herrschend war.

Novalis, Heinrich von Ofterdingen, 1802 (posthum). Erster Teil: Die Erwartung. Drittes Kapitel

Wie glücklich und weise ist der Mensch, der so zu leben bestrebt ist, wie er im Tod befunden zu werden wünscht.

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Viele verfluchen nicht das Leben, sondernihrLeben.

Hebbel, Tagebücher. Nach der historisch-kritischen Ausgabe von R. M. Werner, 4 Bde., 1903-04. 1837

Aber alle kräftige[n] Menschen lieben das Leben.

Heine, Reisebilder und Reisebriefe. Reisebilder. Zweiter Teil. Ideen. Das Buch Le Grand. 1826. Kapitel 3