Leben Sprüche – glück

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Leben, wohl dem, dem es spendet Freude, Kinder, täglich Brot, Doch das Beste, was es sendet, Ist das Wissen, daß es endet, Ist der Ausgang, ist der Tod.

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Man muß die Musik des Lebens hören. Die meisten hören nur die Dissonanzen.

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Das Leben hat mich gelehrt, daß alles auf die Menschen ankommt, nicht auf die sogenannten Verhältnisse. Die Menschen, in 99 Fällen von 100, machen diese. Auch wenn sie sich ungünstig gestalten, werden sie durch das, was wir in uns haben, doch schließlich besiegt.

Fontane, T., Briefe. An seinen Schwager, 29. August 1874

Das Leben, Gott sei Dank, ist kein Tummelplatz großer Gefühle, sondern eine Alltagswohnstube, drin das sogenannte große Glück davon abhängt, ob man friert oder warm sitzt, ob der Ofen raucht, oder guten Zug hat. Liebe ist gut, aber sie läßt sich nach Minuten berechnen, alles andere hat lange Stunden.

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Lebe dein Leben so, daß du dein Tagebuch nicht zu verstecken brauchst.

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Willst du lange leben gesund, Iss wie die Katze, trink wie der Hund.

Simrock (Hg.), Die deutschen Sprichwörter (= Die deutschen Volksbücher, Bd. 5), 1846

Das Leben liebt das Gleichgewicht.

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Allzeit fröhlich ist gefährlich, allzeit traurig ist beschwerlich, allzeit glücklich ist betrüglich, eins ums andre ist vergnüglich.

Radowitz (Hg.), Die Devisen und Motto des späteren Mittelalters. Ein Beitrag zur Spruchpoesie, 1850. Sein Motto

Wer aus sich heraus lebt, tut immer besser, als wer in sich hinein lebt.

Seume, Apokryphen, 1806/07; erster vollständiger Druck in: Prosaische und poetische Werke, Berlin 1869

Sitz locker im Sattel des Lebens!

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Wer sich erhebt, Muß stets in Sorgen schweben; Nur der kann glücklich leben, Der im Verborgnen lebt.

Pfeffel, Poetische Versuche, 3 Bde., 1791/92 (4. vermehrte Auflage in 8 Bänden 1802-05). Aus: Das Grillchen und der Schmetterling

Beneidenswert ist, wer für andre Wesen, Wer für ein Liebes lebt und kämpft und leidet, Wer für sich selbst nur lebt, ist arm.

Lingg, H., Gedichte. Diocletian in Salona

Das Leben wird für uns das sein, wozu wir es machen: Der Frohe schafft sich eine fröhliche Welt, der Betrübte eine traurige.

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Vergessen Sie nie, das Leben ist eine Herrlichkeit!

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Wolle nie irgendeine Beunruhigung, irgendein Weh, irgendeine Schwermut von deinem Leben ausschließen, da du doch nicht weißt, was diese Zustände an dir arbeiten!

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So möcht' ich leben, daß ich hätte, wenn ich scheide, Gelebet mir zur Lust und andern nicht zu Leide.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Das Leben ist nur dem an steten Wonnen reich, Der frohbewußt es sich und andern lebt zugleich.

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Dein Leben ist ein Strom: o laß dich's nicht verdrießen, Durch manchen Berg gehemmt, dem Meere zuzufließen!

Rückert, Gedichte. Die Weisheit des Brahmanen, 1836-1839

Genieße das Leben, es ist später, als du denkst.

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Das Leben meistert man lächelnd oder gar nicht.

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Ein elendes Leben zu ertragen ist eine Pein; ein glücklicheres zu verlieren eine Qual: beides kommt auf eins hinaus.

La Bruyère, Die Charaktere oder Die Sitten im Zeitalter Ludwigs XIV. (Les Caractères de Théophraste, traduits du grec, avec les caractères ou les mœurs de ce siècle), 1688. Vom Menschen