Leben Sprüche – glück

480 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Leben glück

Das Leben ist eine Tragödie für die, die fühlen, und eine Komödie für die, die denken.

Internet

Und ich fühle, dass Kleinigkeiten die Summe des Lebens ausmachen.

Dickens, David Copperfield (David Copperfield or The Personal History, Adventures, Experience and Observation of David Copperfield the Younger of Blunderstone Rookery (Which He Never Meant to Publish on Any Account)), 1849/50

Ach das Leben wird wie das Meerwasser nicht eher ganz süß, als bis es gen Himmel steigt.

Jean Paul, Titan, 4 Bde., 1800-1803. Vierter Band. 35. Jobelperiode. 146. Zykel

Glücksspiele werden verboten – das längste ausgenommen, das Leben.

Jean Paul, Nachlass. Gedanken, 1805

Versuche stets, ein Stückchen Himmel über deinem Leben freizuhalten.

Internet

Das Leben, es mag sein, wie es will, ist ein Glück, das von keinem andern übertroffen wird.

Tolstoi, Tagebücher. 1902

Das Leben stimmt nicht mit der Philosophie überein: Es gibt kein Glück ohne Müßiggang, und nur das Nutzlose bereitet Vergnügen.

Internet

Ich habe versucht, das Leben gut zu behandeln, und es hat mich belohnt. Denn das Leben erwidert unweigerlich Lächeln mit Lächeln, Tritt mit Tritt!

Internet

Die Lebenskunst hat mit der Fechtkunst mehr Ähnlichkeit als mit der Tanzkunst, insofern man auch auf unvorhergesehene Streiche gerüstet sein und unerschütterlich fest stehen muß.

Marc Aurel, Selbstbetrachtungen (Τὰ εἰς ἑαυτόν), entstanden vermutlich 170-180 n. Chr. 7,61. Übersetzt von Albert Wittstock, 1879

Das Leben? Eine unerfreuliche Viertelstunde, durchsetzt mit Augenblicken voller Köstlichkeiten.

Internet

Wer so lebt, daß er mit Vergnügen auf sein vergangenes Leben zurückblicken kann, lebt zweimal.

Internet

Die meisten Menschen klagen darüber, daß die Welt so prosaisch sei, daß es im Leben nicht so zugehe, wie im Roman, wo die Gelegenheit immer so günstig sei. Ich klage darüber, daß es im Leben nicht ist, wie im Roman, wo man hartherzige Väter, Kobolde und Zauberer zu bekämpfen, verzauberte Prinzessinen zu befreien hat.

Kierkegaard, Entweder – Oder. Ein Lebensfragment (Enten – Eller. Et Livs-Fragment), Erstdruck unter dem Pseudonym Victor Eremita 1843. Erster Teil. Diapsalmata. Übersetzt von Alexander Michelsen und Otto Gleiß, 1885

Nimm das Leben nicht zu ernst – du wirst nie lebend entrinnen.

Internet

Halte fest am frommen Sinne, Der des Grenzsteins nie vergaß! Alles Heil liegt mitten inne, Und das Höchste bleibt das Maß. Glücklich, wem die Tage fließen Wechselnd zwischen Freud' und Leid, Zwischen Schaffen und Genießen, Zwischen Welt und Einsamkeit.

Geibel, E., Gedichte. Juniuslieder. Sprüche, 55.

Daß es nie wiederkehrt, macht das Leben so süß.

Internet

Wo Gott dich hingesät hat, da sollst du blühen.

Internet

So ist das Leben schön, wenn es hektisch zugeht.

Internet

Es lebt nur der, der lebend sich am Leben freut.

Hertz (Hg.), Worte der Weisen aus allen Völkern und Zeiten, 1886

Süß ist das Leben nur für den, der es nicht kennt.

Menander, Sentenzen in Monostichen (lat. Monosticha, gr. Monostichoi). 756 (Karl Heinemann)

Der ist am reichsten und glücklichsten, der die Kräfte des eigenen Lebens am höchsten entwickelt hat.

Internet

Hat man sich einmal an dies Leben in Ideen gewöhnt, so verlieren Kummer und Unglücksfälle ihren Stachel. Man ist wohl wehmütig und traurig, aber nie ungeduldig noch ratlos.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 15. Mai 1825