Leben Sprüche – nachdenklich
160 Sprüche gefunden
Ich wäre nicht, mein Gott, ich wäre ganz und gar nicht, wärest du nicht in mir.
Das Leben muß wie ein kostbarer Wein mit gehörigen Unterbrechungen Schluck für Schluck genossen werden. Auch der beste Wein verliert für uns allen Reiz, wir wissen ihn nicht mehr zu schätzen, wenn wir ihn wie Wasser hinunterschütten.
Gottes Wesenheit ist Wollen und Wirken.
O Herr, lasse nicht zu, daß wir unnütz dahinleben.
Die Anweisungen des Schöpfers sind niedergeschrieben in unseren Herzen und Gedanken, in den heiligen Schriften der Natur, die jeder für sich selbst lesen kann - tagtäglich in den kleinen Geschöpfen, in den Gräsern und Bäumen, in den wachsenden Dingen, in Wind und Donner und Regen, in den Meeren, Seen und Flüssen, in Gebirgen, Felsen und Sand, in der gewaltigen Kraft der Sonne, dem Zauber von Großmutter Mond, in den Geheimnissen der Sterne. All diese spirituellen Wesen sind unsere Lehrer.
Nichts kann von außen Wunder in uns wirken, wenn es nicht aus unserem Interesse eine wundersame Antwort erhält.
Halt inne und bedenke! Das Leben ist nur ein Tag; ein zerbrechlicher Tautropfen auf seinem gefährlichen Weg aus dem Baumwipfel.
Wir sind Pflanzen, die – wir mögens uns gerne gestehen oder nicht – mit den Wurzeln aus der Erde steigen müssen, um im Äther blühen und Früchte tragen zu können.
Rein bleiben und reif werden, das ist schönste und schwerste Lebenskunst.
Die Reue, welche die Menschen über die schlechte Anwendung der bereits durchlebten Zeit empfinden, bringt sie nicht immer dahin, von dem ihnen noch vergönnten Theile des Lebens einen bessern Gebrauch zu machen.
Zu einem erfolgreichen Leben gehört, dass wir immer wieder zwei Gegensätze in wechselseitiger Spannung zu halten wissen – einerseits so langfristig zu planen, als besäßen wir das ewige Leben, und andererseits uns täglich so zu verhalten, als müssten wir morgen sterben.
Manchmal muß man im Leben die Notbremse ziehen.
Das Leben ist ein Roman Gottes, laß ihn die Geschichte selber schreiben.
Wir bitten Gott um Hilfe, wenn unser Leben aus den Fugen gerät, nur um zu der Feststellung zu gelangen, dass Gott es ist, der uns schwanken lässt.
Die lange Gewohnheit zu leben macht uns dem Sterben abgeneigt.
Man kann die Menschen nach allen möglichen Gesichtspunkten einteilen, aber für mich ist die wesentlichste Unterscheidung die zwischen denjenigen, die ihr Leben auf das Verbum ›sein‹ einstellen, und den anderen, die stets das Verbum ›haben‹ konjugieren.
Die meisten Leben sind "Stillleben".
Wer nicht aus der Rolle fallen will, sollte keine spielen.
Wer sich hinter Schutzmauern verkriecht, verbringt sein Leben im Schatten – oft, ohne es zu merken.
Man muß das Leben nicht schaler machen als es ist, und die Augen nicht wegwenden, um diese Binde nicht zu sehen, wo einmal eine Stirn mit ihr umwunden ist.
Als gehorsame Kinder gebt euch nicht den Begierden hin, denen ihr früher in der Zeit eurer Unwissenheit dientet; sondern wie der, der euch berufen hat, heilig ist, sollt auch ihr heilig sein in eurem ganzen Wandel.