Leben Sprüche – zeit
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Wir gleichen den Lämmern, die auf der Wiese spielen, während der Metzger schon eines und das andere von ihnen mit den Augen auswählt.
Das fortwährende Dasein des Menschengeschlechts ist bloß ein Beweis der Geilheit desselben.
Es gibt Insekten, die nur einen Tag leben, und doch existiert ihre Gattung immer und immer fort.
Aber damit wird Heraklit ewig recht behalten, daß das Sein eine leere Fiktion ist.
Schade, daß die Zeit zwischen "zu jung" und "zu alt" so kurz ist.
Das Ewige ist, den blauen Bergen gleich, die Grenze für die Zeitlichkeit, wer aber kraftvoll in der Zeitlichkeit lebt, gelangt nicht zur Grenze.
Ein schlechtes Leben steht nicht still, es führt sich immer wieder.
Zwischen Weinen und Lachen schwingt die Schaukel des Lebens. Zwischen Weinen und Lachen fliegt in ihr der Mensch.
Geliehen, nicht geschenkt ist uns das Leben.
Allgemeines Menschenlos: Sich bei Kleinigkeiten auf dem Weg zum Tod aufhalten müssen.
Das Leben ist ein ewiges Werden. Sich für geworden halten, heißt sich töten.
Sommerbild Ich sah des Sommers letzte Rose stehn, Sie war, als ob sie bluten könne, rot; Da sprach ich schauernd im Vorübergehn: So weit im Leben ist zu nah am Tod! Es regte sich kein Hauch am heißen Tag, Nur leise strich ein weißer Schmetterling; Doch ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag Bewegte, sie empfand es und verging.
Es erkennt der Mensch in dem Dasein der Gestirne dasselbe Gesetz und dieselben Wechsel an, welche in seinem kurzen Leben die Zeit des Schlummerns und Wachens, endlich die des Lebens und des Todes bestimmen.
Ich möchte noch wirken und schaffen und tun und atmen eine Weile, denn um im Grabe auszuruhn, hat's nimmer Not noch Eile.
Ich muß leben, aber ewig wird es ja wohl nicht mehr dauern.
Bevor du weißt, was Leben heißt, ist die Hälfte weg zumeist.
Gehst du langsam durch dein Leben, so wird man dich antreiben; rennst du, so wird man dir ein Bein stellen.
Das Leben ist ein unabsehbares Feld, wenn man es von vorn ansieht. Und es ist kaum zwei Spannen lang, wenn man am Ende zurückschaut.
… denn darin besteht das Leben der Welt, daß ein Streben und Erringen und darum ein Wandel ist …
Das Endliche wird von dem Unendlichen zu nichts, es wird ein reines Nichts.
Die Natur des Menschen ist nicht so, daß sie immer vorwärts ginge; sie hat ihr Hin und Wieder.