Leben Sprüche – zeit
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Der größte Fehler des Lebens ist es, dass es stets unvollkommen ist.
Lass die Furcht vor dem Tod: Töricht ist es, für die ganze Zeit, während du den Tod fürchtest, die Freude am Leben zu verlieren.
Da du sterblich bist, sorge dich um sterbliche Dinge.
Versprich dir kein langes Leben: Wohin auch immer du gehst, stets folgt dir als Schatten der Tod des Körpers.
Lebe stets in dem Gedenken daran, wie kurz dein Leben ist!
Schlecht lebt, wer ewig zu leben glaubt.
Es ist oft eine Umschreibung, zu sagen: "Die Zeit vergeht," um nicht zu sagen: Das Leben vergeht.
Gräber kränzen und den Lebenden die Blumen am Wege weigern: das ist trauriges Tun!
Nichts aus unserem Leben können wir wiederholen. Jeder Atemzug ist neu.
Den Stand unseres Lebens erkennen wir an den zunehmenden Erinnerungen und den abnehmenden Erwartungen.
Leben und Strom fließen kraftvoll und lautlos. Der Lärm ist immer am Ufer.
Wie die ganze Natur, so kann man auch das Leben, sowie alle Verhältnisse und Einrichtungen der Menschen in vier Jahreszeiten einteilen.
Das Lied eines Lebens Es ist in kleines alltägliches Lied, Und doch das Lied eines Lebens: Der Frühling kam − und der Frühling schied, Ihn klagte ein Herz vergebens. Es weinte ihm nach, dem entschwundenen Mai, Es hat sich blutend verschlossen − Der Sommer, der freundliche, eilte vorbei, Vorüber ungenossen. Nun ward es Herbst! Die Rosen verblüht, − Sie blühten, verblühten vergebens −− Es ist ein kleines alltägliches Lied, Und doch das Lied eines Lebens.
Über den Gräbern finden wir die Poesie des Lebens.
Das Leben gleicht einem dunkeln Kerker, in dem sich die Gefangenen um die besten Plätze streiten, und keiner weiß, weil es dunkel ist, welches die besten Plätze sind.
Menschenlauf Dem Leben reist man steil entgegen − Und weiß es nicht. Man streift das Glück auf vielen Wegen − Und weiß es nicht. Man wird zum letzten Schlaf sich legen − Und weiß es nicht.
Während wir leben, häufen sich in unserer Seele Lebensreste an, die von Zeit zu Zeit durch einen Sturm hinausgefegt werden müssen.
Das Leben ist wie eine Zigarre; wenn sie mit Verstand und Geschmack verbrannt wird, schmeckt auch der letzte Rest noch gut; wenn sie unsinnig verpafft wird, brennt sie schief, und das Ende stinkt.
Wenn ihr doch lerntet, dass Leben nichts heißt, als den Kranz runden und zu seinem Ursprung zurückkehren!
Spärlich sind die glänzenden Steine wolkenloser Sommertage in den Jahresgürtel gefügt.
Auf dem stürmischen Höhenpfad der Erdenwanderung verliert der Mensch viel, ohne dafür anderes zu finden.