Leben Sprüche – zukunft
328 Sprüche gefunden
Es ist noch eine kleine Zeit, dann wird mich die Welt nicht mehr sehen. Ihr aber sollt mich sehen, denn ich lebe und ihr sollt auch leben.
Der Mensch sät, doch ob er die Frucht essen wird, ist zweifelhaft.
Jedem ist seine Zeit zugewiesen.
Der kleinste Erdenmensch, ein Sohn der Ewigkeit, besiegt in immer neuen Leben den alten Tod.
Unsere Gegenwart und unsere Vergangenheit sind die Steine, aus denen wir unser Leben bauen.
Denke, daß du hundert Jahre leben wirst und morgen sterben kannst.
Der Abend leget warme hernieder seine Arme und wo die Erde zu Ende da ruhen seine Hände… Die Mücklein summen leise in ihrer hellen Weise und alle Wesen beben und singen leis vom Leben… Es ist nicht groß, es ist nicht breit, s’ ist eine kleine Spanne Zeit und lange währt die Ewigkeit…
Das Leben wird gegen Abend, wie die Träume gegen Morgen immer klarer und geordneter [...].
Lebe ich noch einen Tag, schaff ich auch noch einen Tag.
Freut euch des Lebens, weil noch das Lämplein glüht! Pflücket die Rose eh' sie verblüht.
Was die Erde hat, kann nicht bestehen, ihre Gabe heißt Vergänglichkeit, aufwärts zu dem Himmel mußt du sehen, suchst du ew'ge Schön- und Herrlichkeit. Laß zum Himmel dich die Erde weisen, suche deine Heimat nicht auf ihr, du mußt weiter, immer weiter reisen, deines Bleibens ist nicht lange hier.
Und wenn zerfällt die ganz Welt, wer sich an ihn hält, und wen er hält, wird wohlbehalten bleiben.
Leben ist das Einatmen der Zukunft.
Ich lebe von einem Tag zum anderen mit unserem Herrn, der heiligen Jungfrau, den Heiligen, die ich am besten kenne, und den Menschen, die ich liebe.
Der Lebenden sind wir ungewiß, aber nicht der treuen Toten, die unwandelbar bei uns bleiben, und in diesem Heilsgedanken steckt etwas, das uns tiefste Freudigkeit gibt, das uns aller Tränen und aller Klage entrückt und uns unser Leben leben und lieben lehrt.
Wer glaubt, dass man seine Vergangenheit nicht ändern kann, hat noch keine Memoiren geschrieben.
Die Reue, welche die Menschen über die schlechte Anwendung der bereits durchlebten Zeit empfinden, bringt sie nicht immer dahin, von dem ihnen noch vergönnten Theile des Lebens einen bessern Gebrauch zu machen.
Eine schwere, weite Reise liegt vor den Jungen; darum hat Gott ihnen Reisekraft und Lust in's Herz gegeben, wohl ihnen, wenn sie munter sind und klug, Lust und Zeit wohl nützen und sorgfältig achten auf den Weg.
Das Dasein des Menschen dauert gewiß über das Grab hinaus und hängt natürlich zusammen in seinen verschiedenen Epochen und Perioden. Es kommt also darauf an, die Gegenwart zu ergreifen und zu benutzen, um der Zukunft würdiger zuzureifen.
Von der Wiege bis zur Bahre sind die besten Lebensjahre.
Nicht Sonne nur sollst du erwarten, auch Regen braucht dein Lebensgarten.