Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
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Und wenn du nichts mehr dein eigen nennst von allen Gütern dieser Welt und völlig ungeschützt dastehst im Leben – dann liebe selbstlos! Das kannst du immer.
Als Ideal der Liebe verstehe ich vollkommene Aufopferung für den geliebten Gegenstand.
Misch dich nicht drein: In Liebesdingen raten, Das heiß ich Narrenthaten. Red an die Wand, red in den Wind, Sie werden eher hören, als Die in Liebe sind.
Die Zuneigung erklärt sich häufig nur aus niedriger Gesinnung und hochmütiger Eitelkeit.
Hans und Grethe Hans und Grethe, Grethe und Hans; Überall derselbe Tanz; Immerfort derselbe Kreis, Von Adam her im Paradeis Zielt alles auf denselben Strich: Das Ding ist unabänderlich.
Es gibt Frauen, die wie der Blitz in die erotische Phantasie einschlagen, erbeben machen und die Luft des Denkens reinigen.
Der Frauen Preis Da kommt der Mai mit Schalle! Die Vögel singen alle; In farbenreichem Kleide Strahlt zauberisch die Haide. Doch scheint ihr Glanz verblichen, O Frau'n, mit euch verglichen. Ihr sed so himmlisch gut, So frei von falschem Muth, Ihr süßen Minniglichen; Ein Kuß von eurem Munde Labt in des Herzens Grunde, Mehr noch von Armen, schön und blank, Ein williger Umfang. Wer Tugend liebt und Ehre, Der merke sich die Lehre, "Er soll zu allen Zeiten Der Frauen Lob verbreiten." - Manch wonniglicher Segen Beginnt wohl sein zu pflegen, Wenn er sie fröhlich grüßt Und fein die Rede süßt, Nie kalt und nie verwegen. Wenn rothe Lippen lachen Muß alle Trauer schwachen; Des holden Augenspieles Fund Macht Herzen lieblich wund. O Jubel, euch zu dienen! Zwei Lippen wie Rubinen, Zwei zarte Rosenwängel Und Blicke wie die Engel Muß jeder gerne schauen Und eurer Huld vertrauen. - Vor alle, was da lebt, Und höchsten Ruhm erstrebt, Ziemt euch der Rang, o Frauen! Mit hunderttausend Munden Kann Niemand würdig kunden Und singen, was mein Lieb erhob: Der Frauen Werth und Lob.
Die Liebe Nenne mir den weiten Mantel, drunter alles sich verstecket: Liebe thuts, die alle Mängel gerne hüllt und fleissig decket.
Die Liebe nennet sich zuerst Vertraulichkeit.
Du kannst keinen Schritt gehen noch einen Lidschlag tun, ohne daß es mir einen Stich ins Herz gibt.
Minnelied Wohl alle Gedanken Des Herzens vereine Ich ohne Wanken Besorglich auf das eine, Wie ich bescheine, Daß ich schon lange Sie meine, mit Sange Mit treuem Muthe Die Reine, Die Gute. Euch dank' ich, ihr Sinne, Die freundliche Lehre, Daß ich sie minne, Die Gluth geschäftig nähre Und Liebchens Ehre Durch neue Weisen Zu preisen Begehre. Ja ich ersehne Die Hehre, Die Schöne. O sagt, wer die Stunden Des Heiles beschriebe, Wenn überwunden Sie mein aus zartem Triebe, Mein würde und bliebe! Wie sie von Leiden Zu Freuden Mich hübe, Zum Paradiese Die Liebe, Die Süße!
Das Käuzlein sitzt der Kauz im Ulmenbaum Und heult und heult im Ulmenbaum. Die Welt hat für uns beide Raum! Was heult der Kauz im Ulmenbaum Von Sterben und von Sterben? Und übern Weg die Nachtigall, Genüber pfeift die Nachtigall. O weh, die Lieb ist gangen all! Was pfeift so süß die Nachtigall Von Liebe und von Liebe? Zur Rechten hell ein Liebeslied, Zur Linken grell ein Sterbelied! Ach, bleibt denn nichts, wenn Liebe schied, Denn nichts als nur ein Sterbelied Kaum wegbreit noch hinüber?
Vor Liebe entbrannt, eilte ich in ihre glühenden Arme und erwies ihr dies sieben Stunden hindurch in den entflammtesten Bezeugungen, bei welchen wir nur in gleich vielen Viertelstunden innehielten, um uns mit der zärtlichsten Rede weiter zu befeuern.
Die Liebe ist ein Blüthesegen, Der heilig in der Seele ruht, Ein Röslein nicht, das von den Wegen Man pflückt für seinen Wanderhut. Wenn ihr der Seelen Mai gehütet, Beklagt ihr nicht der Träume Flucht, Die Knospe, der ihr einst erglühtet, Prangt als lebend'ge Lebensfrucht.
Wie die Liebe alles verändert und umstürzt! Das »Ich« ist ein Hirngespinst. Ich fühle bestimmt, daß ich nicht »Ich« bin. Ich bin »Sie«, und um das zu sein, brauche ich gar nichts an mir aufzugeben. Ihre Interessen, Ihre Neigungen, Ihr Glück, Ihre Freuden – das ist das »Ich«, lieber Freund, das mir lieb und wert und vertraut ist. Alles übrige ist mir etwas Fremdes.
Die Liebe ist frei –, sie wählt das Ärmste und Hilfsbedürftigste am liebsten.
Stellt Euch ein Feuer aus glühendem Eis vor, das zitternd brennt, das der Schmerz vor Freude aufflackern läßt und das die Heilung seiner Wunden fürchtet wie den Tod. So steht es um mich, wenn ich zu Euch spreche. Ich erkundige mich bei den gewandtesten meiner Bekannten, woher diese Krankheit rührt; sie sagen, es sei Amor. […] O Götter! Wenn das wahr ist, was soll dann aus mir werden?
Die Lieb' ist blind, das Dunkel ist ihr recht.
Ich habe bei Ihnen den geringen Verstand, der mir noch blieb, verloren, und ich fühle, daß ich in dem Zustand, in den Sie mich versetzt haben, zu nichts anderem mehr tauge, als Sie anzubeten. Mein Übel ist um so trauriger, als ich weder die Hoffnung noch den Willen habe, davon geheilt zu werden, und ich Sie, auf die Gefahr von allem, was daraus folgen kann, ewig lieben muß.