Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
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Schon manche Liebe ging zugrunde – an ihrer Heftigkeit; an ihrer Innigkeit – noch keine.
Die Liebe ist eine Sonne; je tiefer sie sinkt, desto länger werden die Schatten im Leben.
Wie die Gans durch ihr Geschnatter, das Schaf durch sein Blöken niemanden erschreckt, so soll auch die Stimme der unvernünftigen Menge auf dich keinen Eindruck machen!
Lieben heißt, einander bedürfen – einander bedürfen, heißt noch nicht lieben.
Traum durch die Dämmerung Weite Wiesen im Dämmergrau; Die Sonne verglomm, die Sterne ziehn; Nun geh ich zu der schönsten Frau, Weit über Wiesen im Dämmergrau, Tief in den Busch von Jasmin. Durch Dämmergrau in der Liebe Land; Ich gehe nicht schnell, ich eile nicht; Mich zieht ein weiches, samtenes Band Durch Dämmergrau in der Liebe Land, In ein blaues, mildes Licht.
Wer sein höchstes Glück in der sinnlichen Liebe sucht, der ist furchtbar betrogen.
Weißt du? Weißt du, wann du sterben mußt, Wann du darfst die Flügel heben? Darum soll in deiner Brust Nie ein Liebesklang verschweben. Sprich ihn rasch und köstlich aus, Ohne Furcht und ohne Zagen, Eh' sie dich ins dunkle Haus, Unter Leid und Thränen tragen. Mancher kehrte gern zurück, Doch er darf nicht wieder kommen, Und hat sein und fremdes Glück Mit sich in das Grab genommen.
Wem der Gegenstand seiner Liebe nicht zugleich seine Zukunft, sein Gewissen und seine ewige Seligkeit ist, der hat nie geliebt.
O schwöre nicht und küsse nur, Ich glaube keinem Weiberschwur! Dein Wort ist süß, doch süßer ist Der Kuß, den ich dir abgeküßt! Den hab ich, und dran glaub ich auch, Das Wort ist eitel Dunst und Hauch. O schwöre, Liebchen, immerfort, Ich glaube dir aufs bloße Wort! An deinen Busen sink ich hin, Und glaube, daß ich selig bin; Ich glaube, Liebchen, ewiglich, Und noch viel länger, liebst du mich.
Nie wird ein Weib sich ganz dir weihn, Hat es dir nie was zu verzeihn.
In Liebesdingen ist der Liebhaber der Künstler, der Ehemann der Handwerker.
Nimm meine Bücher, meine kleinen Reime, Mein Häuschen hin, und sei zufrieden wie ich bin, Nimm meinen sanften Schlummer, meine Träume, So hold sie sind, auch hin. Und wenn mir ja noch etwas übrig bliebe: Mein Becher, Kranz und Stab, so mag es deine sein; Doch willst du mehr, mein Herz und meine Liebe? Die sind schon lange dein.
Ich wollte, meine Lieder Das wären Blümelein: Ich schickte sie zu riechen Der Herzallerliebsten mein. Ich wollte, meine Lieder Das wären Küsse fein: Ich schickt sie heimlich alle Nach Liebchens Wängelein. Ich wollte, meine Lieder Das wären Erbsen klein: Ich kocht eine Erbsensuppe, Die sollte köstlich sein.
Lieben ist, dem geliebten Wesen recht geben, wenn es unrecht hat.
Das wahre, einzige Glück in allen Lagen ist das, sich geliebt zu wissen, ein teures Wesen zu besitzen, mit dem wir in Leib und Seele eins sind!
Anatomisch genommen lieben wir nicht mit dem Herzen, sondern eben so, wie wir denken, nur mit dem Kopf. Darum sollte man nur da von einem »gebrochenen Herzen« sprechen, wo bereits die Saiten der Vernunft gerissen sind und der Geist sich in dunklen Wahn verhüllte.
Wo nichts mehr erlöst, da erlöst die Liebe.
Nichts ist süßer für den Liebenden, als den Aufenthalt der Geliebten so reizvoll als möglich auszuschmücken. Kein Mann schmückt für sich selbst das Haus; für ein geliebtes Weib aber wird auch der Geizhals zum Verschwender.