Liebe Sprüche
Sprüche über Liebe, Romantik und Beziehungen
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Wenn der Mensch vor dem Meere und auf Gebirgen und vor Pyramiden und Ruinen und vor dem Unglücke steht und sich erhebt, so strecket er die Arme nach der großen Freundschaft aus. – Und wenn ihn die Tonkunst und der Mond und der Frühling und die Freudentränen sanft bewegen, so zergeht sein Herz, und er will die Liebe. – Und wer beide nie suchte, ist tausendmal ärmer, als wer beide verlor.
Um ein sanftes Herz zu rühren, Das noch nicht in Lieb' erwacht, – Mußt du zart die Flamme schüren, Bis sie langsam angefacht. Aber ist es dir gelungen, Dann halt' sorglich dich zurück; Denn das Herz will ungezwungen Schaffen sich sein eignes Glück. Prüfen muß es selbst das Glühen, Ob es ganz die Brust durchdrang; Liebe kann nur rein erblühen, Formt sie still sich ohne Zwang.
Es ist eine traurige Erkenntnis, die einem oft wird, daß man trotz viel und aller Liebe doch nicht das tut, was diese möchte und erstrebt, weil es häßliche, echt menschliche Widersprüche im Herzen gibt.
Gerne opferten wir unsere Liebe für des Geliebten Glück, aber das Herz duldet es nicht, es verlangt Gegenliebe.
Ich bin entrückt dem Leben der Welt – und träume dein.
„Wie Neigungen entstehen und wie sie vergehen, das istmeinGeheimnis.“
„Das Bedürfnis, geliebt zu werden, ist verbreiteter, als das Bedürfnis, zu lieben.“
Nicht genug Ich liebe dich, doch nicht genug Für deine Seele, deine süße. Ich hab' ja Augen nicht genug Für ihre tausend stummen Grüße. Nicht Hände habe ich genug, Um Glück, nur Glück, dir zuzutragen, Und habe Atem nicht genug, Um soviel Liebe auszusagen!
Bitteres Gedenken Rosen ging ich aus zu pflücken, Morgens, da der Tag erwacht, Und im Pflücken und im Bücken, Immer hab' ich Dein gedacht. Dein gedacht' ich, mein vergaß ich, Nicht vor Dornen auf der Hut, Und ein Dorn, ein böser, stach mich In den Finger bis aufs Blut. Immer denk ich jener Stunde Und ich weine, wenn ich's thu', Daß mir solche bittre Wunde Dein Gedenken fügte zu.
Die Liebe ist das Treibende und das Getriebene.
Jahre verschwinden wie Tage – wie Augenblicke! o laß uns Jedem Jahre Ewigkeit geben, jeglicher Stunde Was, das keine Zeit, kein Zufall ihr oder Tod raubt! Leben laß uns, zehnfach leben durch Glauben und Liebe! Liebe unsterblich uns macht, unsterblich der Sterblichkeit Tage!
Neue Liebe Herz, mein Herz, warum so fröhlich, So voll Unruh und zerstreut, Als käme über Berge selig Schon die schöne Frühlingszeit. Weil ein liebes Mädchen wieder Herzlich an mein Herz sich drückt, Schaust du fröhlich auf und nieder, Erd und Himmel dich erquickt. Und ich hab die Fenster offen, Neu zieh in die Welt hinein Altes Bangen, altes Hoffen! Frühling, Frühling soll es sein! Still kann ich hier nicht mehr bleiben, Durch die Brust ein Singen irrt, Doch zu licht ist mir's zum Schreiben, Und ich bin so froh verwirrt. Also schlend'r ich durch die Gassen, Menschen gehen her und hin, Weiß nicht, was ich tu und lasse, Nur, daß ich so glücklich bin.
Ist Lieben Schuld, so mag der Himmel mir verzeihen!
Liebet! Die Lieb' ist der schönste der Triebe, Weiht nur die Unschuld die heilige Glut. Aber dann liebt auch mit weiserer Liebe Alles, was edel und schön ist und gut.
Liebe leidet nicht, Gesellen, Aber Leiden sucht und hegt sie; Lebenswoge, Well auf Wellen, Einen wie den andern trägt sie. Einsam oder auch selbander, Unter Lieben, unter Leiden, Werden vor- und nacheinander Einer mit dem andern scheiden.
Als Weib haßt sie mich – als begabtes Weib fürchtet sie mich – und als guter Kopf – liebt sie mich.
Was wir Liebe nennen ist alles Mögliche, nur meist nicht Liebe.
… Die Torheit nütze Zur Sühne dem Amor als Stab und Stütze, Sie habe ihm immer zur Seite zu schreiten Und jeden seiner Schritte zu leiten.
Weisst du, ich will mich schleichen leise aus lautem Kreis, wenn ich erst die bleichen Sterne über den Eichen blühen weiß. Wege will ich erkiesen, die selten wer betritt in blassen Abendwiesen – und keinen Traum, als diesen: Du gehst mit.