Liebe Sprüche – hochzeit

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Mangelhafte Schöpfung Zwei Augen, Dich zu sehen, Zwei Ohren, Dich zu hören, Zwei Arme, Dich zu fassen, Und, ach, um Dich zu küssen, Nur einen Mund, o Holde! Das will mir gar nicht passen!

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Die Liebe stirbt nicht; wie sollte sie aber leben ohne Wiedervereinigung?

Pertz, Das Leben des Ministers Freiherrn vom Stein, 6 Bde., 1850-55. Nach dem Tode seiner Gattin zu Pfarrer Stein

Die Liebe ist ein nie verlöschendes Feuer.

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Segen denen, die gefunden Früher Liebe Rosenstunden!

Goethe, Zu Schillers und Ifflands Andenken. Nachspiel zu den Hagestolzen, 1815

Liebe ist klüger als Ehrgeiz.

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Trennung ist für die Liebe, was der Wind für das Feuer: das schwache löscht er aus, das starke facht er an.

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Ein solcher Sklav ist Liebe: ihr ist's Pflicht, was du auch tust, zu sehn im hellsten Licht.

Shakespeare, Sonette (Sonnets), 1609. Aus: Sonett LVII. Übersetzt von Karl Kraus, 1933

Die Liebe erscheint als das schnellste, ist jedoch das langsamste aller Gewächse. Weder Mann noch Frau wissen, was vollkommene Liebe ist, ehe sie nicht ein Vierteljahrhundert verheiratet waren.

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Jedem ward das Recht, zu lieben; glücklich zu lieben - ist ein göttlich Geschenk, das nur die Gnade erteilt.

Brackel, Die Tochter des Kunstreiters, 1875

Die Liebe ist, ihr Ende ausgenommen, sich überall gleicher, als man sagt.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Mai 1799

Die Liebe weiß nicht sich zu bescheiden, ihr Verlangen ist ihre Vorschrift, ihr Entzücken ihr Gesetz, sie hat kein Maß als ihr Übermaß; ihr Besitzrecht beruht in der Kühnheit, auf alles Anspruch zu machen und in der Freiheit alles zu versuchen. Aber freilich: diese Anrechte hat die Liebe nur unter der Voraussetzung, daß sie immer den rechten Weg geht. Wenn sie sich verlaufen hat, so muß sie auf weiten Umwegen zurückkommen und muß zittern und weinen um ihre Verirrung und durch ihre Beschämung ihre Fehler versühnen.

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In der Liebe offenbart sich die göttliche Werdekraft.

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Die Liebe trägt alles zum himmlischen Reich.

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LXXV Was Brot dem Leibe, bist du meiner Seele, was dürrer Saat der Regen, bist du mir, der ich um deine Ruh mich rastlos quäle, wie es dem Geizhals geht mit seiner Gier. Bald möcht’ ich prahlend meinen Schatz genießen, bald zittr’ ich, daß die Zeit ihn bald mir stiehlt; bald wünsch ich, ganz mit dir mich einzuschließen, bald, daß mein Glück sich aller Welt empfiehlt. Bald schwelgt mein Blick in deiner Schönheitsfülle, um bald nach deinem Blicke zu verschmachten, und keine andre Lust bleibt Wunsch und Wille, als deiner Lust beseligt nachzutrachten. So fühl ich täglich, wechselnd auf der Stelle, mich bald im Himmel, bald mich in der Hölle.

Shakespeare, Sonette (Sonnets), 1609. Übersetzt von Karl Kraus, 1933

Wir Männer reden mehr, wir schwören öfter, doch unser Mund spricht lauter als das Herz. Viel Liebe legen wir in jeden Schwur, Doch in die Liebe wenig davon nur.

Shakespeare, Was ihr wollt (Twelfth Night, or What You Will), Erstdruck 1623

Die Liebe kommt leise, aber knallt mit der Tür, wenn sie geht.

Klages' Tages-Spruch Kalender 2004. Standesamt Poppenbüttel

Der schönste Anblick Schön ist's, wenn zwei Sterne Nah sich stehn am Firmament; Schön, wenn zweier Rosen Röte ineinander brennt. Doch in Wahrheit! immer Ist's am schönsten anzusehn: Wie zwei, so sich lieben, Selig beieinander stehn.

Kerner, J., Gedichte. Die lyrischen Gedichte

Als einst ein alter Herr ein junges Mädchen freite und ihm sein schwacher Leib nichts Gutes prophezeite, sprach er zu ihr: Mein Kind, Sie wird sich ja bequemen, und wird die ehl'ge Pflicht Quartal weis von mir nehmen? Ihr Wiederfragen war, da sie sich kaum bedacht: Allein wie viel Quartal gibt's dann in einer Nacht?

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Die Liebe würde ihren Namen verdienen, könnte sie sich die Beständigkeit der Eigenliebe zum Muster nehmen.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Sind echte Seelen innerlich vereint, Trennt nichts sie. Der hat lieben nie gelernt, Der Wechsel findend, wechselt; sich entfernt. Wenn sich der andre zu entfernen scheint. Nein, Liebe ist ein festgefügtes Mal, Von Sturm und Wogen ewig unversehrt; Irrendem Boot ein Richtstern, dessen Wert Erhaben über Maß, Begriff und Zahl. Der Liebende ist nicht der Narr der Zeit, Wenn süßer Wangen Reiz auch welken mag. Er wandelt sich nicht mit dem Stundenschlag, Er lebt im Schicksalslicht der Ewigkeit. Ist Irtum dies, so fällt, was ich je schrieb, Und niemals sprach ein Mensch: Ich hab dich lieb.

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Und so berühren sich Himmel und Erde in einem wahrhaft bis in die tiefste Seele liebenden Ehepaar; und es zieht ein Strahl von ihrer Liebe durch das ganze Universum hindurch bis mitten in das Herz Gottes, der solcher Liebe Ursprung ist. So heilig und so groß ist es, wenn diejenigen sich finden, die von Uranfang zusammengehören. Suchet, bis ihr gefunden, aber suchet das Reine! Entsaget, wenn ihr nicht findet, aber werdet nicht irre am Reinen!

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