Liebe Sprüche – hochzeit

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Die Liebe hat einen süßen Geschmack, aber nur mit dem Brot zusammen.

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Die erste Leidenschaft ist selten Liebe, die letzte Liebe selten Leidenschaft.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

Und wir werden zusammen schweigen – und ich werde mein Haupt an dich legen – und du wirst dein Haupt auf mich neigen – und ich werde den Nacken bewegen und deinen Lippen entgegenstreben und Leben von ihnen trinken und ihnen spenden – und wieder zurück dann sinken und Brust nur und Wimper noch regen – und dann werden wir wieder zusammen schweigen – um dann aber das Schweigen zu enden – und aber zu enden in Schweigen – in ewigen Wenden.

Morgenstern, C., Gedichte. Aus: Und aber ründet sich ein Kranz, 1902

Liebe und Freundschaft brauchen Freiheit der Wahl zu ihrer glücklichen Entstehung.

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Ein ungeschickter Liebhaber ist wie ein Affe, der versucht, auf einer Violine zu spielen.

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Es gibt gar nichts, was zwei Liebesleute näher zusammenbringt, als das, wenn sie recht weit auseinandergehen.

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Liebe führt durch Nacht und Dunkel Uns zur höchsten Erdenlust, Liebe löst und Liebe bindet, Liebe sucht und Liebe findet Ihren Weg zu jeder Brust. Was die Herzen feindlich trennte, Trotzt vergeblich ihrer Macht; Und es schmücken öde Fluren Herrlich sie auf ihren Spuren Mit erneuter Frühlingspracht, Und so mag sie freundlich walten, Lieblich ihre Myrte blühn! Wo sich einst zu schönen Stunden Reine Seelen fest verbunden, Bleibt sie ewig jung und grün.

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Und unser beider Liebe, Die soll nicht werden klein, Es wachsen denn drei Rosen Auf einem Mühlenstein, Und wenn dann die drei Rosen Wohl tragen guten Wein Dann ja, dann vielleicht könnte Unsre Lieb zu Ende sein.

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O so Lipp' an Lippe hängen dürfen eine lange schöne Ewigkeit, aus des ander'n Atem Süße schlürfen für die Bitternis der argen Zeit. Nichts mehr reden, sondern nur noch lauschen, wie des ander'n Herzschlag schneller geht – und in allen Gliedern dieses Rauschen, das Gesang ist und zugleich Gebet.

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Erziehung zum Seelenfrieden Ich sucht' ein heilsam Kräutchen Mir jüngst für Herzensweh. Da sah ich zwei Liebesleutchen In einer Pappelallee. Sie schritten so weltvergeßlich, Treu Hand von Hand geführt, Und waren beide so häßlich Und beide so gerührt. Sie waren von ihrem Lose Beglückt und voll Vertraun – Er trug 'ne karrierte Hose, Just wie ein Zirkusclown. Ihr Blick war voller Süße, Der Abend war hell und schwül. Sie hatte platte Füße Und einen Ridikül. Das war ein Gliedergezappel, Die Herzen zwickte der Mai – Sie hielten mich für 'ne Pappel Und gingen selig vorbei. Ich stand am Straßengraben Und schaute, wie das ging; Sich gar so lieb zu haben Ist doch ein schönes Ding! Und was die Dichter schwappeln Von Hollerbusch und so, Es wird auch unter Pappeln Noch mancher herzensfroh. Und wer nicht grad' nach großen Und seltnen Freuden strebt, Hat in karrierten Hosen Bescheidnes Glück erlebt.

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Die Liebe ist der Lohn der Liebe.

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Zu sagen, daß du einen Menschen dein ganzes Leben lang lieben wirst, ist, als würdest du sagen, daß eine Kerze für den Rest deines Lebens brennen wird.

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Alte Liebe rastet nicht.

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Der Widerstand verschafft der Liebe immer kräftigere Waffen.

Sand, Die Gräfin von Rudolstadt (La Comtesse de Rudolstadt), 1843

Das Schenken und Austauschen von Haar ist eines der köstlichsten Liebesspiele.

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Das ist das Hauptvergnügen, Das der Herr seit Adam trieb: Nur die Zwei, die sich nicht kriegen, Haben sich ihr Lebtag lieb.

de Nora, Gedichte. Aus: Lebenslauf

Ein Will in zweien Herzen Verursacht lieblichs Scherzen.

Pseudo-Abraham a Sancta Clara, Mercurialis oder Wintergrün, 1733

Der Mensch unserer Liebe, gleichviel in wie gesteigertem Zustand geistiger und seelischer Ergriffenheit beider, bleibt ein Priester im Meßgewand, der nur notdürftig zu ahnen vermag, was er zelebriert.

Andreas-Salomé, Lebensrückblick: Grundriß einiger Lebenserinnerungen, 1951 (posthum)

Welche Mission hat die Frau? Zum ersten, zu lieben, zweitens, einen Einzigen zu lieben, und drittens, immer zu lieben.

Michelet, Die Liebe (L'Amour), 1859

Wenn man wirklich liebt, tut man nichts Böses.

France, Die rote Lilie (Le lys rouge), 1894

Du darfst Deine Lieb' nicht zeigen Und bist mir dennoch treu! Du darfst nie werden mein Eigen Und fühlst doch keine Reu'. Denn Deiner Seele Saiten Sind so auf meine gestimmt, Daß sie über alle Weiten Der meinigen Ton vernimmt. Und wenn sie auch nicht das Leben Auf eine Harfe schlang, Sie schwingen doch gleich und geben Zusammen nur einen Klang.

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