Liebe Sprüche – hochzeit
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Recht auf Minne schmäle niemand sonder triftigen Grund.
Auch hierin, wie in allem, wo Liebe waltet, wird Geben und Nehmen eins.
Sag' o sag' sind's Hallucinationen? Halt ich dich als Eheweib umspannt? Zieh'n der Arme Muskelcontractionen Dich als Gattin an die Thoraxwand? Ist dies Glück, dies wahrhaft grenzenlose, Frag' ich skeptisch, ist es wirklich mein? Keine Stickstoffoxydul-Narkose Wiegt mein Hirn in süße Träume ein? Könnt' ich dir, o Holde, demonstriren Dieses Maximum von Seligkeit! Willst du darauf hin mich auscultiren, Sieh', schon liegt das Stethoskop bereit. Und die Diagnose wird ergeben, Daß die einst akute Liebe jetzt Chronisch sich in allen Zellgeweben Meines Organismus festgesetzt.
Die romantischste Liebesgeschichte ist nicht die von Romeo und Julia, die zusammen starben; sondern die der Großeltern, die zusammen alt wurden.
Mit der Liebe zu Gott und der Liebe zu den Menschen verhält es sich wie mit zwei Türen, die sich nur gleichzeitig öffnen und schließen lassen.
In der Liebe kann man von keiner Undankbarkeit sprechen; die erlebte Wonne entschädigt immer, und weit über die denkbar höchsten Opfer hinaus.
Die Forderung nach gleichen Rechten ist gerecht und fair; letztendlich ist jedoch das wichtigste Recht das Recht auf Liebe und darauf, geliebt zu werden.
An die Liebe Einmal, meines Lebens Rest zu segnen, Laß mir noch ein Mädchen oder Weib, Göttin Liebe, laß mir eins begegnen, So gestaltet, so an Seel' und Leib Ausgeschmückt mit deinen goldnen Gaben, Daß ich armer, freudenloser Mann Mich an ihm von ganzem Herzen laben Und es lieben und verehren kann!
Daß sie ihre eigene Kraft kennen, das ist das Hinreißende an den Liebenden.
Seltsam, daß erst nach Jahrzehnten jeder traf den Herzersehnten! Daß erst, als die Not am größten, wir uns fanden und erlösten.
Die Liebe ist das Werk der Jugend. Dennoch lohnt es sich, es im Alter noch einmal zu kopieren.
Die Reise ist zu Ende, wenn zwei Liebende sich finden!
Es gibt immer einen Besiegten in der Liebe: den, der mehr liebt.
Zwei reißende Ströme, die fluten und fließen, um sich gemeinsam ins Meer zu ergießen – Zwei himmelaufsprühende, lodernde Flammen, im heiligen Feuer schlagend zusammen – Zwei Wetterwolken, die sich begegnen, Im Frühlingsgewitter die Welt zu segnen – Dein Herz und mein Herz, die jubelnd sich finden Im Muß? Im Wollen? Wer mag es ergründen!
In der Liebe wird nicht philosophiert, und wer es macht, ist dumm.
Endlich verstehen alle Liebenden die Kunst, eine ganz eigenartige Telegraphie einzurichten, deren durch alle möglichen Eingebungen des Augenblicks geschaffene Zeichensprache sehr schwer zu verstehen ist.
Stark ist die Liebe, die die Feuertaufe des Schmerzes empfangen hat.
Dumm ist's, um jeden Rock zu wedeln, Wohl dem, der gar nicht lieben kann.
In der Liebe ist alles erlaubt, ein armer Mensch darf da in der Wahl seiner Mittel nicht zimperlich sein.
Heut' ein Jahr ist's, heut' ein Jahr ist's … Heut' ein Jahr ist's, heut' ein Jahr ist's, Daß du wurdest meine Braut! Heut' ein Jahr ist's, daß dein erster Kuß am Munde mir getaut. O wie war so süß berauschend Dazumal dein Kuß: jedoch – Wer mag's glauben, wer mag's glauben? Heut' ist er viel süßer noch. Wie vom Wind erfaßt den Falter, Sehen wir die Zeit entflieh'n, Sichtbar schwindet hin das Leben, Sichtbar welket es dahin. Mag's verblühn in Gottes Namen! Wahrlich, es betrübt mich kaum; Nicht verloren geht, was nieder Fällt von meinem Lebensbaum: Was da abstirbt mir vom Leben, Rasch als Liebe aufersteht … Denn sie wächst im selben Maße, Als das Leben mir vergeht!
Die Liebe macht ähnlich und gleich.