Liebe Sprüche – kinder

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Ich, der ich diese Kunst verstehe, Ich habe mir ein Kind gewählt, Daß uns zum Glück der schönsten Ehe Allein des Priesters Segen fehlt.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Neue Lieder, hier: Der wahre Genuss

Wer wild ist, alle Mädchen flieht, Sich unempfindlich glaubt, Dem ist, wenn er ein Mädchen sieht, Das Herze gleich geraubt. Drum seht oft Mädchen, küsset sie, Und liebt sie auch wohl gar, Gewöhnt euch dran und werdet nie Ein Tor, wie jener war.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. 1827, Annette, hier aus: Pygmalion

Niemals hat noch die Kälte der mütterlichen Lehren ein weibliches Herze so zu Eise gehärtet, dass es der alles erwärmende Hauch der Liebe nicht hätte zerschmelzen sollen.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. 1827, Annette, hier aus: Kunst, die Spröden zu fangen, 1. Erzählung

In der Jugend ist die Liebe stürmischer, aber nicht so stark, so allmächtig wie später.

Heine, Gedanken und Einfälle, in: Letzte Gedichte und Gedanken von Heinrich Heine, hg. von Adolf Strodtmann 1869. V. Frauen, Liebe und Ehe

Du fragst mich, Kind, was Liebe ist? Ein Stern in einem Haufen Mist.

Heine, H., Gedichte. Aus: Unstern, 1844

Wachsamkeit wird euch nichts taugen, Wenn die Töchter unser sind; Eltern, habet hundert Augen, Mädchen, wenn sie List gebrauchen, Machen hundert Augen blind.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Annette, hier aus: Lyde, Eine Erzählung

Liebe erzeugt Liebe und selbst die rauhe Natur widersteht ihrer Gewalt nicht auf immer. Wäre unzähligen Menschen, wäre ganzen rohen Nationen mehr Liebe in der Kindheit und Jugend entgegen gekommen, sie würden in einem viel höheren Grade humanisiert sein.

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Mit einer Kindheit voll Liebe aber kann man ein halbes Leben hindurch für die kalte Welt haushalten.

Jean Paul, Levana oder Erziehlehre, 2. Auflage 1811 (EA: 1807). Viertes Kapitel. Ergänzung-Anhang zur sittlichen Bildung. § 126

In der Schule der Welt wie in der Schule der Liebe muß man alsbald mit der Ausübung dessen, was man zu lernen gedenkt, den Anfang machen.

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Wehe dem Herzen, das in seiner Jugend nicht geliebt hat.

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Leicht sind Mädchen zu erquicken, Oft ist ihre Krankheit Spaß.

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Annette, hier aus der Erzählung: Ziblis

Wenn die Liebe mit unerfahrenen Kindern ihr Spiel zu spielen versteht, dann können wir an diesen Kindern Verstand und Klugheit finden.

Gottfried von Straßburg, Tristan, um 1210 (Fragment)

Meine Kinder, lasst uns nicht lieben mit Worten noch mit der Zunge, sondern mit der Tat und mit der Wahrheit.

Neues Testament. Der erste Brief des Johannes (#1.Joh 3,18)

Im bunten Zug zum Walde ging's hinaus. Du bei den Kindern bliebst allein zu Haus. Und draußen haben wir getanzt, gelacht, und kaum, so war mir, hatt' ich dein geacht. Nun kommt der Abend, und die Zeit beginnt, wo sich selbst die Seele besinnt; nun weiß ich auch, was mich so froh ließ sein, du warst es doch und du nur ganz allein.

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Wenn der Mensch in einem gewissen Alter alle seine Liebesbriefe lesen würde, bliebe es ihm unbegreiflich, wie in ein Wesen von fünf Fuß Höhe eine ganze Bibliothek von Dummheiten geraten konnte.

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Mit der Liebe ist's wie mit den Pocken: Wer sie in seiner Jugend nicht gehabt hat, bekommt sie selten oder nie, und wenn er sie bekommt, sind sie desto gefährlicher.

Kotzebue, Falsche Scham. Schauspiel in 4 Akten, 1798

Mädchen, fürchtet rauher Leute Buhlerische Wollust nie. Die im ehrfurchtsvollen Kleide Viel von unschuldsvoller Freude Reden, Mädchen, fürchtet die!

Goethe, J. W., Gedichte. Nachlese. Annette, hier aus der Erzählung: Ziblis

Davon, daß Adam in den Apfel biß, tun uns noch heute die Zähne weh.

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Früchte reifen an der Sonne, Menschen reifen durch die Liebe.

Langbehn, Der Geist des Ganzen, posthum hg. von B. M. Nissen 1930

Und es schien eine Liebe so fest in Kinderseele, die Erinnerung an eine frühere Liebe vor der Geburt.

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Das Wesen wahrer Liebe läßt sich immer wieder mit der Kindheit vergleichen: Beide haben die Unüberlegtheit, die Unvorsichtigkeit, die Ausgelassenheit, das Lachen und das Weinen gemeinsam.

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