Liebe Sprüche – kinder

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Es sind eigentlich nur zwei Empfindungen, auf die wir den größten Wert legen müssen – daß sie anerzogen werden, wo sie noch nicht vorhanden sind – das ist die Liebe, die größer ist, als alles übrige in der Welt – und der Gehorsam.

Friedrich I., Großherzog von Baden, Reden. 1896

Die Liebe ist ein Kind; Das Lachen und das Weinen, Die wechseln so geschwind, Daß sie oft eins nur scheinen.

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Die Jugendliebe eines Mannes stirbt nicht eines natürlichen Todes; sie stirbt erst an dem Kind, das eine andere Frau ihm gebiert.

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Die Pflanzen brauchen Sonne, um Pflanzen zu werden. Die Menschen brauchen Liebe, um Menschen zu werden.

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In meiner Kindheit war Liebe für mich dasselbe, was das Meer für einen Fisch ist: etwas, worin man schwimmt, während man den wichtigeren Dingen des Lebens nachgeht.

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…und dennoch zweifle ich in unserem von Gewalttätigkeiten entstellten Zeitalter keinen Augenblick daran, daß der Mensch zur Güte und Liebe geboren wurde, wie der Wind zur Bewegung.

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An dem Feuer saß das Kind, Amor, Amor, Und war blind; Mit dem kleinen Flügel fächelt In die Flamme er und lächelt, Fächle, lächle, schlaues Kind! Ach, der Flügel brennt dem Kind, Amor, Amor Läuft geschwind! "O, wie mich die Glut durchpeinet!" Flügelschlagend laut er weinet, In der Hirtin Schoß entrinnt Hülfeschreind das schlaue Kind. Und die Hirtin hilft dem Kind Amor, Amor, Bös und blind. Hirtin, sieh, dein Herz entbrennet, Hast den Schelm du nicht gekennet? Sieh, die Flamme wächst geschwind, Hüt' dich vor dem schlauen Kind!

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Ein jeder bewar die thür seynes mundes für den, so in seynen armen schläfft.

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Ich behandle das Kleine mit derselben Liebe wie das Große, weil ich den Unterschied zwischen klein und groß nicht recht gelten lasse.

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Siehst du das Kind dort auf der Wiese spielen? Es lächelt froh dem blauen Himmel zu; Was Freud' ihm gibt, das scheint es nur zu fühlen, Kein inn'rer Schmerz verkümmert seine Ruh. Und Blumen pflückt's mit kindlichem Verlangen, Nur wenn ein Dorn die zarte Hand gefangen, Schleicht das Gefühl der Unlust in sein Herz; Ein Veilchen winkt, sein Kummer ist vergangen. Die Lust wohnt in uns, außer uns der Schmerz.

Schulze, E., Episteln. Aus: Der Lenz erschien mit goldenem Gefieder

O! sie sind pfiffig, solang sie es nur mit dem Kopf zu tun haben, aber sobald sie mit dem Herzen anbinden, werden die Böswichter dumm.

Schiller, Kabale und Liebe, entstanden 1782/83, Erstdruck 1784. 5. Akt, 1. Szene, Luise

Was würde umfassende Bildung ohne Liebe tun? Sich aufblähen. Was Liebe ohne umfassende Bildung? Sich verirren.

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Im Finstern geh ich suchen, mein Kind, wo steckst Du wohl? Ach, sie versteckt sich immer, daß ich verschmachten soll! Im Finstern geh ich suchen, mein Kind, wo steckst du wohl? Ich, der den Ort nicht finde, ich irr' im Kreis umher! Wer um dich stirbt, der hat keine Ruh! Kindchen, erbarm dich und komm herzu!

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Was uns fehlt! Und keine Zunge redet mehr vom Heil'gen Geiste trunken; Die Poesie, das fromme Kind, ist scheu von uns gewichen, Der Himmel dünkt uns trüb und grau, und Sonn' und Mond verblichen; Die groß geschaut und groß gebaut, sie schlummern in den Särgen, Auf ihren Gräbern kriechen wir als ein Geschlecht von Zwergen, Nichts blieb uns als die schlimmste Kunst, zu zweifeln und zu richten, Und wenn sich ein Gigant erhebt, so ist er's im Vernichten. Wohl grübelt ihr und möchtet gern das große Rätsel lösen, Aus welchem tiefverborgnen Quell der Strom sich wälzt des Bösen, Ihr eilt geschäftig hin und her, um Wust auf Wust zu türmen, Und meint mit eures Witzes Rat den Himmel zu erstürmen, Doch seht, nur eines Donners Schlag, nur eines Blitzes Flammen, Und eurer Weisheit Pelion und Ossa stürzt zusammen. Ich aber sage euch: Fürwahr, es wird nicht anders werden, Bis ihr den Blick nicht himmelwärts erhebt vom Staub der Erden, Bis ihr dem Geist der Liebe nicht, dem großen Überwinder, Demütig euer Herz erschließt und werdet wie die Kinder; Denn wo die Liebe wohnt, da hat ein ew'ger Lenz begonnen, Da grünen alle Wälder auf, und rauschen alle Bronnen, Ihr offenbart sich, was dem Blick der klugen Welt verborgen, In trüber Dämmrung sieht sie schon den rosenroten Morgen, Das Brausen wird ihr zur Musik, zum Reigen das Gewimmel, Helljauchzend steigt ihr Lied empor auf Flügeln in den Himmel, Sie ist ein Kind und doch ein Held mit unbesiegten Waffen, Und weil sie noch an Wunder glaubt, so kann sie Wunder schaffen.

Geibel, E., Gedichte. Zeitstimmen

Das größte Rätsel, Süßes Kind, Das ist die Liebe – Doch wir wollen es nicht lösen!

Heine, Atta Troll. Ein Sommernachtstraum, 1847. Kaput XXII

Die Nacht Am Himmel ist gar dunkle Nacht; Die müden Augen zugemacht Hat längst ein jedes Menschenkind; Es wacht nur noch der rauhe Wind. Der jaget sonder Rast und Ruh Die Fensterläden auf und zu, Die Wetterfahne hin und her, Daß sie muß ächzen und stöhnen schwer. Doch sieh! aus jenem Fenster bricht In's Dunkel noch ein mattes Licht. Wer ist's wohl, der in tiefer Nacht Bei seiner Lampe einsam wacht? Ich schleiche dicht an's Fensterlein, Schau' durch die runde Scheib' hinein, Und einen Jüngling zart und schön Seh' ich an einem Bette stehn. Und wie ich nach dem Bette schau', Da schlummert eine kranke Frau. Er bückt sich über's Bett hinein, Es muß des Knaben Mutter sein. Vom Bette läßt er nicht den Blick, Er streicht das braune Haar zurück, Sacht' hält er ihr das Ohr zum Mund, Ob sie noch athme zu dieser Stund.

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Wenn's irgend auf dem Erdenrund Ein unentweihtes Plätzchen gibt, So ist's ein junges Menschenherz, Das fromm zum ersten Male liebt.

Geibel, E., Gedichte. Jugendgedichte. Viertes Buch. Escheberg. Sankt Goar. Aus: Rühret nicht daran

Die Liebe ist das Kind der Freiheit.

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O Kind, des Lenzes Fächeln O Kind, des Lenzes Fächeln Ruft schon die Erde wach; Du weilst mit stillem Lächeln Noch träumend im Gemach. Dein liebes Antlitz siehst du Im Spiegel sanft und klar, Die kleinen Blumen ziehst du So zierlich durch dein Haar. Des Taues frische Welle, Bedeckt die Knospe ganz; Dein Auge, sonst so helle, Umflort ein feuchter Glanz. Am Zweig die jungen Triebe Entfalten sich zur Zeit, Dir nahet schon die Liebe, Dir nahet schon das Leid.

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Deine Zähne sind wie eine Herde geschorener Schafe, die aus der Schwemme kommen; alle haben sie Zwillinge, und keines unter ihnen ist unfruchtbar.

Altes Testament. Das Hohelied Salomos (Hoheslied) (#Hld 4,2)

Wie Knaben aus der Schul' Eilt Liebe hin zum Lieben, Wie Knaben an ihr Buch, Wird sie hinweggetrieben.

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