Liebe Sprüche – romantisch

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Liebe Die Liebe gleicht der Welle, Die plätschernd sich erhebt, Wer weiß, woher sie flutet, Wer weiß, wohin sie schwebt; Wer weiß, ob sie uns schaukelnd Nicht sanft zum Hafen bringt, Wer weiß, ob sie als Woge Nicht unser Schiff verschlingt.

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Auf die poetische Wirkung allein hat sich die Natur bei der Liebe nicht verlassen, umso mehr auf die Brutalität.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Größtenteils verwundet uns erst dann die Rose, eigentlich meine ich die Liebe, mit ihren verstecken Dornen, wenn wir uns völlig in deren Besitz befinden.

Martin, Ein Buch der Weisheit und Wahrheit, 1868

Ein roher Mann, wird er auch noch so sehr am Feuer der Liebe gebraten, es wird nie etwas Genießbares d'raus.

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Nicht früher darfst du dich von einer Frau geliebt glauben, ehe du nicht sicher bist, ihre ganze erotische Sehnsucht auf dich allein vereinigt und alle anderen Möglichkeiten ihres Wesens, auch die ungeahntesten, zur Wirklichkeit erlöst zu haben.

Schnitzler, Buch der Sprüche und Bedenken. Aphorismen und Fragmente, 1927

[...] die Liebe sei ja die Wärme, in welcher das Eis der Herzen schmelze.

Gotthelf, Wie Anne Bäbi Jowäger haushaltet und wie es ihm mit dem Doktern geht, 2 Bde., 1843/44. Zweiter Teil, 17. Kapitel: Von der Hübschi und vom Interesse

Bei vielen Menschen ähnelt die Liebe dem Hunger, ist wirklich nichts anderes. Das Herz sucht Nahrung, und ob's wirklich der rechte ist, das muß sich erst durch Widerstand und Prüfung erhärten.

Heiberg, Dunst aus der Tiefe. Berliner Roman, 2 Bde., 1890

Die wahre Liebe darf nicht egoistisch ihrer Neigung folgen, es ist oft ihre schwere Pflicht, hart zu erscheinen.

Rothenfels, Heideblumen, 3 Bde., 1868

Es kommt nicht darauf an, wen man liebt – sondern wie man liebt! Eine edle Natur wird immer edel in der Liebe sein, eine gemeine immer gemein.

Hillern, Aus eigener Kraft, 3 Bde., 1886-87 (EA: 1872)

Am tiefsten liebt man das, wofür man am meisten geopfert hat.

Stahl, Ein weiblicher Arzt, 1863

Wer liebt, fürchtet, und wer fürchtet, ist der Liebe näher als dem Haß.

Balzac, Der Ehevertrag (Le contrat de mariage), 1835 (dt. 1846)

Es ist immer etwas Wahnsinn in der Liebe. Es ist aber immer auch etwas Vernunft im Wahnsinn.

Nietzsche, Also sprach Zarathustra. Ein Buch für Alle und Keinen, 1883-1885 (1. vollständige Ausgabe aller Teile 1892). Erster Teil. Die Reden Zarathustras, 1883. Vom Lesen und Schreiben

Du liebtest mich mit deiner ganzen Glut. Ich liebte dich mit Seele und mit Geist. Das ist vorbei. Du bist mir nur noch gut. Ich steck in Liebe über Hals und Ohr, – Und denk ich, daß du mir verloren seist, So weiß ich, daß ich mich an dich verlor.

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Des Mannes Liebe ist ein versprühender Funke, das ganze Leben der Frau verglüht an der entzündeten Flamme.

Schleich, Erlebtes, Erdachtes, Erstrebtes, 1928

Alles was Pflicht heißt, steht niedriger als wir denken. Alles was Liebe heißt, steht höher als wir denken.

Luck, Stimmen der Stille. Aphorismen, 1919

Liebe nur ist Leben!

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Raum ist in der kleinsten Hütte Für ein glücklich liebend Paar; Doch bei näherer Betrachtung Nimmt man ein'ge Kosten wahr. Und je mehr die Lieb thut wachsen, Desto enger wird der Raum, Desto mehr des Geldes braucht man, O, man glaubt es Anfangs kaum.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Ein tiefes Bedürfnis nach Liebe ist in jedes Herz gelegt; die Zeichen der Liebe, welche wir erhalten, sind die eigentliche Nahrung der Seele, die Zeichen der Liebe, welche uns von Sterblichen werden, sind Zeuge der göttlichen Liebe. Nur um des Guten willen wird ein Mensch geliebt, nur das Hervortretende des Göttlichen in ihm erweckt eigentliche Liebe.

Gotthelf, Leiden und Freuden eines Schulmeisters, 1838-39

Wo Liebe ist, da ist auch unsichtbarer Einfluß.

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Teurer Freund! Was soll es nützen, Stets das alte Lied zu leiern? Willst du ewig brütend sitzen Auf den alten Liebeseiern? Ach! das ist ein ewig Gattern, Aus den Schalen kriechen Küchlein, Und sie piepsen und sie flattern, Und du sperrst sie in ein Büchlein.

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder. Die Heimkehr, 42.

Was hilft all das Kreuzigen und Segnen der Liebe, wenn sie nicht tätig wird. Führe mich auf alles, was dir gefallen kann, ich bitte dich, denn ich fühl's nicht immer.

Goethe, J. W., Briefe. An Charlotte von Stein, 10. Dezember 1781