Liebe Sprüche – romantisch

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Sie [die Liebe] ist die größte Überzeugung [...] und ist die Überzeugung zu überwinden, so lieben wir nicht mehr.

Varnhagen, Rahel, Ein Buch des Andenkens für ihre Freunde, 3 Bde., 1834. 2. Dezember 1812

Ach, Liebesglück und Freude sind So flüchtig wie der Frühlingswind.

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Die Liebe kommt mit Lust, geht wieder mit Trauer, Süß ist ihr Anfang wohl, das Ende aber sauer.

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Was Lieb' ist? Not, aus der nicht zu entkommen, Der ungastlichste Gast für jedes Herz, Ein kaltes Feuer, schmerzensreiche Wonne, Ein süßer Wermut, wonnenreicher Schmerz, Die liebste Wunde, Gift voll Wohlgeschmackes, Klage, die lacht, und Lachen, welches klagt, Gesunde Krankheit, Scherge, der begnadet, Das schönste Grab, und Tod, wo Leben tagt.

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Die roten Rosen waren nie so rot Als an dem Abend, der umregnet war. Ich dachte lange an dein sanftes Haar ... Die roten Rosen waren nie so rot. Es dunkelten die Büsche nie so grün Als an dem Abend in der Regenzeit. Ich dachte lange an dein weiches Kleid ... Es dunkelten die Büsche nie so grün. Die Birkenstämme standen nie so weiß Als an dem Abend, der mit Regen sank; Und deine Hände sah ich schön und schlank ... Die Birkenstämme standen nie so weiß. Die Wasser spiegelten ein schwarzes Land An jenem Abend, den ich regnen fand; So hab ich mich in deinem Aug erkannt ... Die Wasser spiegelten ein schwarzes Land.

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Kenner haben's mitgeteilt; Niemand es bestreite: Eine Liebe wird geheilt Nur durch eine zweite!

Schlechta-Wssehrd (Hg.), Neue Bruchstücke orientalischer Poesie, 1881

Was ist denn diese »Liebe«, wegen welcher der eine mordet und der andere stirbt; diese Liebe, welche gut, erlaubt und pflichtgemäß, aber auch schlecht, schmerzhaft und verbrecherisch ist?

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Kam die Liebe in mein Herz gezogen, Kam nicht wie ein heitrer Sommertag, Kam nicht wie das junge Grün im Walde, Wie die duft'ge Blume auf der Halde, Kam wie Noth und bitt'res Ungemach. Wohl ist wie ein Sommertag sie kommen, Aber ganz von Staub und Gluth erfüllt; Wie das Grün vom nächt'gen Frost verheeret, Wie die Blume, die der Wurm verzehret, Eh' die Knospe sich noch ganz enthüllt! Anders, anders ahnte sie die Seele, Anders hoffte sie mein pochend Herz; Aber, ob sie mir im Festgeschmeide Sei erschienen, ob im Trauerkleide, Nimmer tausch' ich meinen süßen Schmerz!

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Es ist Frevel und Wahnsinn, zu kränken, was man liebt, wie es Frevel und Wahnsinn ist, um jeden Preis besitzen zu wollen, was man liebt.

Ebner-Eschenbach, Božena, 1876

Es ist ein großes Geheimnis, daß die Liebe der wahren Sachlichkeit und Sachlichkeit der wahren Liebe völlig entspricht.

Langbehn, Der Geist des Ganzen, posthum hg. von B. M. Nissen 1930

Eine ganze Liebe wiegt viele geteilte auf – aber nicht umgekehrt.

Gött, Gedichte, Sprüche, Aphorismen (in: Gesammelte Werke, 1. Band), hg. von Roman Woerner 1910

Reife Im hohen, heißen Sommer, Wenn schwanger alle Luft, Spürst du ganz einen eignen, Der Reife schweren Duft. Es weht ein drängend Leben Von jedem Halme her. ... Auch du, mein Herz, wie trägst du An deiner Liebe schwer.

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Achtung erwirbt, was du tust, Liebe verschafft, was du bist!

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Nur wer den Liebesfunken in sich zur hellen Flamme entfacht, der erwärmt, der erleuchtet.

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Nur wer dich liebt So wie du bist, Wohl deine Schwächen kennt, Doch sie vergißt, Der liebt dich wirklich Und wird dich verstehn Und gern mit dir Auch deine Wege gehn!

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Liebe kann durch Verbergen nicht verborgen werden.

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Ich soll nicht dein vergessen…? Was sagt dies arme Wort? Ins Buch des Lebens pressen Ein Blümchen, halb verdorrt? Wenn deiner nicht vergessen Dich wahrhaft lieben heißt, Dann haucht noch aus Cypressen, Dein eingedenk mein Geist.

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Der Liebe Vernunft ist ohne Vernunft.

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Die Liebe macht die Freunde gleichförmig.

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Komm zu mir! O wende nicht dich ab von mir Mit Augen thränenschwer! Zog schöne Freude mich zu dir, So thut's das Leid noch mehr. Nicht frag' ich, was die süße Lust, Der Stimme Klang dir nimmt: Es ist die reiche Menschenbrust Am leichtesten verstimmt. O schweig' nur still! doch wenn ein Bann Dich ungewohnt bezwingt, Wenn, was dich sonst erfreuen kann Mit holdem Schein, versinkt, Wenn unter einer Seelenlast Dein froher Muth entwich – So komm zu mir zu stiller Rast Denn sieh – ich liebe dich.

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Du willst es nicht in Worten sagen, Doch legst dus brennend Mund auf Mund, Und deiner Pulse tiefes Schlagen Tut liebliches Geheimnis kund. Du fliehst vor mir, du scheue Taube, Und drückst dich fest an meine Brust, Du bist der Liebe schon zum Raube Und bist dir kaum des Worts bewußt. Du biegst den schlanken Leib mir ferne, Indes dein roter Mund mich küßt; Behalten möchtest du dich gerne, Da du doch ganz verloren bist. Du fühlst, wir können nicht verzichten; Warum zu geben scheust du noch? Du mußt die ganze Schuld entrichten, Du mußt, gewiß, du mußt es doch. In Sehnen halb und halb in Bangen, Am Ende rinnt die Schale voll; Die holde Scham ist nur empfangen, Daß sie in Liebe sterben soll.

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