Liebe Sprüche – romantisch

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Wie hat Gott den Menschen beglückt, dass er ihm gab, Liebe empfinden und Liebe schenken zu können! Aber was sage ich dem Menschen? Die ganze Welt ist auf Liebe gebaut, ein Meer von Liebe ist alles.

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Ein Mann, wenn er ein Mädchen noch so liebt, wird sie niemals ohne eine große Menge von Worten gewinnen.

Vatsyayana Mallanaga, Kamasutra (Liebesfaden, auch: "Verse des Verlangens"). Buch 3, Kapitel 2 (Ghotakamukha)

Dauernde Liebe braucht mehr Eifersucht als Zuneigung.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Soll ich kleine Lieder singen, Wie ich oftmals tat? Sonne schon und Nachtigallenschwingen Naht. Unterm Schnee die Quellen rauschen Schon dem Frühling zu. Laß uns lächeln, laß uns lauschen! Du! Rinnt nicht auch in deinen Tränen Schon der Mai? Liebend Berge sich an Berge lehnen. Sei! Eine Tanne steht im jungen Triebe, Wo der Marder schlich. Winter wankt. Die Föhne stürmen. Liebe Mich!

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In der Liebe bezweifelt man oft, was man am festesten glaubt (La Rochefoucauld). In allen anderen Leidenschaften zweifelt man nicht mehr an etwas, das seine Probe einmal bestanden hat.

Stendhal, Über die Liebe (De l'Amour), 1822

Jugendliebe dauert nicht länger als Schnee im April.

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Überall dort, wo es Liebe gibt, ist das Paradies.

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Rede dir ein, du liebst, wo du flüchtig begehrst. Glaub es dann selbst… Aufrichtig liebt, wem's gelang, sich selbst in Feuer zu sprechen.

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Wahrer Liebe nichts gefällt, das nicht den Liebsten ergötzt.

Capellanus, Der Minne Regel, 1404

Überzeugung heischt Der Kaltsinn nur; die Liebe schenket Glauben.

Raupach, Die Freunde. Ein Trauerspiel in fünf Acten, 1825. 1. Akt, 2. Szene. Maria

Jedesmal wenn man liebt, ist es das erste Mal, dass man liebt.

Wilde, Das Bildnis des Dorian Gray (The Picture of Dorian Gray), 1890

Für die Liebe sind geschaffen Dieser Welt geschmückte Hallen; Es bezeugen's aller Orten Rosen uns und Nachtigallen. Dennoch, ach, mit Pfeil und Bogen Droh'n der Liebe tausend Schützen, Und gelegt sind ihrem Fuße Schlingen und verborgne Fallen. Eine Stunde lachte gestern, Die der Sterne Gunst geboren, Denn es ruht' auf mir dein Auge Mit gelindem Wohlgefallen. Doch es wachten Schlangenaugen, Und, geschreckt von ihrem Blitze, Mußte schmachtend ohne Labe Deine Brust und meine wallen.

Daumer, Hafis. Eine Sammlung persischer Gedichte, nebst poetischen Zugaben aus verschiedenen Völkern und Ländern, 1846

Liebe aber, die ist dienstbar und untertan dem, das sie lieb hat.

Luther, Von der Freiheit eines Christenmenschen, 1517

Warnung Ich komme heim aus dem Sonnenland. Ich bin den ganzen blühenden Tag In lauter Schönheit gegangen! Nun fliegt's mir um Stirn und Wangen Noch wie ein verklärter, seliger Schein… Sieh mir nicht so in die Augen hinein, Sonst nimmt er dich auch gefangen! Dann kommen wir nicht von einander los, Wir schauen uns an, so sehnsuchtsgroß, Und finden aus lachendem Märchenglück Nie mehr den Weg in das Leben zurück.

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Wäre die Liebe ein physiologisches Phänomen, als Freude am Besitz, Freude an Vollkommenheit, Erinnerung an Freude oder dergleichen, so liebten wir nicht Unvollkommenes, Abwesendes, Missetäter, Tote. Je vollkommener und je gegenwärtiger etwas ist, desto schwerer ist es uns, es zu lieben.

Rathenau, Reflexionen, 1908

Liebe mich wenig, aber liebe mich lang.

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Der Tanz Und so bist du mein: im Tanze, Still das Haupt, in läss'ger Ruh. Deine Augen, feucht, im Glanze, Winken, blinken, sinken zu. Und im Ruhen und im Schweben Hüllt dich meine Sehnsucht ein; So dem Tanze hingegeben, Wirst du's bald der Liebe sein.

Wertheimer, Neue Gedichte, 1904

Ich darf nur lieben, aber niemals jemandem gehören.

Reventlow, F., Tagebücher

Die Liebe verrät alles, sie plaudert sogar die Geheimnisse des Paradieses aus.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Ich mag nicht Liebe, die mit Worten liebt.

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Armes Herz du, immer wieder jubelst du die Sehnsuchtslieder deiner Liebe laut empor… armes Herz, und immer wieder steht du vor verschlossenem Tor! Aber … laß es dich nicht grämen, laß dir, was du glaubst, nicht nehmen und erfüllt es sich dir nie… einsam, wie du stets gewesen, wandere deine Wege weiter, ohne jemand anzuklagen, ohne Grollen was auch fällt… lern, von niemand was zu wollen, lern, in dir allein zu tragen, was dich hält, und die Sehnsucht deiner Liebe sing sie wunschlos in die Welt!

Flaischlen, Mandolinchen, Leierkastenmann und Kuckuck, 1921