Liebe Sprüche – romantisch

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Der Glanz ist öde, der Ruhm ist kalt, Ohne der Liebe Allgewalt.

Eckstein, Murillo. Ein Lied vom Guadalquivir, 1880. Neunter Gesang

Liebe macht, dass die Welt sich dreht.

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Die Liebe ist die beste Lehrmeisterin.

Plinius der Jüngere, Briefe (Epistulae). 4, 19, 4

Können kluge Schlangen schon viel mit einem Blick ausrichten, was sollten liebende Menschen nicht können! Das Auge des Menschen ist ein Magnet mit zwei Polen.

Jaksch (Hg.), Jahrbuch für Lehrer, Eltern und Erzieher, 1834-64. 1843

Es gibt nichts so Erhabenes und nichts so Lächerliches, das die Liebe nicht vollbrächte.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944. 1897

Früher verloren die Leute über die Liebe den Verstand, und heute verlieren sie über den Verstand die Liebe.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Wenn man jemanden nicht mehr liebt, glaubt man, ihn nie richtig geliebt zu haben.

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Die Liebe ist kein Feuer – doch wenn sie entbrannt, ist sie nicht zu löschen.

Oesch (Hg.), Russische Sprichwörter. Ausgewählt und übersetzt von Will A. Oesch, Zürich 1945

Die Liebe ist das einzige in der Natur, wo auch die Einbildungskraft selbst keinen Grund findet und keine Grenze sieht.

Schiller, F., Briefe. An Lotte von Lengenfeld und Caroline von Beulwitz, 15, November 1789

Denn die Zuneigung ist etwas Rätselvolles, die mit der Gutheißung dessen, was der andere tut, in keinem notwendigen Zusammenhang steht.

Briefwechsel mit seiner Frau Emilie Fontane

Die unbeantwortete Liebe ist ohnehin die eifersüchtigste.

Jean Paul, Titan, 4 Bde., 1800-1803. Zweiter Band. 13. Jobelperiode. 61. Zykel

Die Liebe klammert sich an alle Würzelchen, welche helfen können.

Keller, Das Tagebuch und das Traumbuch, Basel 1942 (posthum). Traumbuch, 17. September 1847

Ich kenne keinen heiligeren Besitz in dieser Welt als den Besitz an geliebten Menschen.

Wedekind, Die Zensur. Theodizee in einem Akt, 1907/08

Mancher ›Schlüssel zum Herzen‹ ist ein Dietrich.

Sirius, Tausend und Ein Gedanken, 1899

In der Liebe wie in der Kunst, Subtilität ist eine Tugend der Schwachen.

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Ich wache noch in später Nacht und sinne, wie ich dir etwas Liebes sagen möchte, dass ich dir einen Kranz von Worten flöchte, daraus du würdest meiner Sehnsucht inne, die mich nach deiner Gegenwart erfüllet, als wär' ich nur bei Dir gewahrt vor Sorgen, als lebt' ich nur in Deinem Blick geborgen, dem teuren Blick, der mich in Liebe hüllet.

Morgenstern, C., Gedichte. Und aber ründet sich ein Kranz, 1902

Zwiefache Glut Reichet, reicht mir Wein, o Mädchen, Vollauf, atemlos zu trinken! Ein verrat'ner Mann! Wie kocht es Mir im Busen – ich ersticke! Kränze von Lyäos' Blumen Gebt mir um die Stirn zu winden! Meine Schläfe glühn und toben. – Aber Eros' wilde Gluten, Herz, wie mag ich diese dämpfen?

Mörike, Anakreon und die sogenannten Anakreontischen Lieder. Revision und Ergänzung der J. Fr. Degen'schen Uebersetzung mit Erklärungen von Eduard Mörike, 1864

Wunsch Er. O wenn wir Sterne wären, du und ich, Mit Liebesglanz am schönen, blauen Himmel, Und du mit mir den Nachtweg durchs Gewimmel Mit Silberschrittlein gingst – wie wonniglich! Sie. Ja, selig wär' ich, so zu folgen dir! Doch ist's genug mir schon, darf ich nur wandern So treu dir nach, wie ein Stern folgt dem andern, Den Pfad, der auf zum Himmel führt von hier.

Poestion (Hg.), Isländische Dichter der Neuzeit in Charakteristiken und übersetzten Proben ihrer Dichtung, 1897

Waldnacht Ganz still ist's, – nur ein Rauschen schwillt durch die Bäume sacht, als ob sie flüsternd lauschen dem Schlummerhauch der Nacht. Und in dem großen Schweigen – da bin ich ganz allein, da bin ich ganz mein eigen: ganz nur Dein.

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War das die Liebe ... War das die Liebe, die mich gestern streifte, wie eines seidenen Gewandes Atem im Dunkel, wie ein windvertragner Duft, wie Harmonien aus der blauen Nacht, woher, du weißt es nicht, doch stockt dein Blut und horcht in die Geheimnisse der Dinge... und all dein Wesen flutet zögernd aus, du fühlst dich wie ein Strom die Welt durchrinnen und ahnst doch noch ein Mehr-als-diese-Welt, wie hinter feiner Schleier Wehr noch wartend, ein Himmelreich voll Blüten, Früchten, Sonnen, und lächelnd winkt, die dich so sehr gerührt.

Morgenstern, C., Gedichte. In: Christian Morgenstern Werke und Briefe. Kommentierte Ausgabe, Band I (Lyrik 1887-1905) und Band II (Lyrik 1906-1914). Hrsg. von Martin Kießig Verlag Urachhaus Johannes M. Mayer GmbH, Stuttgart Band I 1988, Band II 1992. Band I

Ich fragte eine Blume, einen Vogel und einen Menschen, was die Liebe sei, und die Blume blühte, der Vogel sang und der Mensch weinte.

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