Liebe Sprüche – romantisch
4515 Sprüche gefunden
Man muß ganz uneigennützig lieben.
Der Tod der Liebe ist das traurigste Sterben.
Spannung Zwei Körper sind einander wohl bekannt, Zittern vor Verlangen nach sinnlicher Berührung. Bewegungen ausgeführt voll rhythmischer Sehnsucht steigern Die Sucht mehr, noch mehr zu bekommen. Atem kommt stoßweise und aus den Tiefen der menschlichen Lust, Befriedigung verlangend. Verstand setzt aus, Denken ist sinnlos, Hände, Finger, Lippen alles weiß instinktiv Wo was gefällt und was wie. Schweißperlen auf bebenden Körper als stumme Zeugen des Gefallens und des Genießens. Aus tiefem Atem wird sehr bald Genußvolles leises Stöhnen bereitwillig lauter werdend. Zärtliches Knabbern an Hals und Ohr Wandelt sich zu forschen, stürmischen Bissen. Jede Berührung elektrisiert wie tausend Volt, durchdringt die Haut, erfaßt jede Zelle. Spannung durchzieht alle Muskeln um sich In einer Explosion aus Gefühlen und Begierden zu entladen. Hände suchen nach Halt, finden Haut, Krallen sich in die Decke, versuchen Den Körper nicht entkommen zu lassen. Die Seele fliegt, der Körper sinkt, Alle Spannung entladen, alle Muskeln weich. Nur noch kuscheln, im Schlaf versinkend Flüstern: "Ich liebe dich".
Der Unterschied zwischen Liebschaft und Liebe ist ungefähr der gleiche wie zwischen einem Gassenhauer und einer Symphonie.
Liebe gleicht die natürliche Feindschaft aus zwischen Mann und Weib.
Nur Liebe darf der Liebe Blumen brechen.
Den heilt vom Schmerze nur des Todes Hand, Der sich betrogen in der Liebe fand.
Man liebt einen Menschen nicht alle Tage.
Liebe beginnt und steigt durchaus nur an der Gegenliebe und mit ihrem wechselseitigen Erraten.
Das Maß der Seligkeit mißt ihr die Liebe ein; Je völler du von Lieb, je selger wirst du sein.
Der wahrhaft Liebende liebt Gott in allem und findet Gott in allem.
Was wär die Ros in ihrer stolzen Pracht, Hätte die Sonn ihr Duften nicht entfacht? Ähnlich wie Blumen nur im Licht gedeihen, Erblüht die Maid im Strahl der Lieb allein.
Liebe ist eine große Ehrfurcht.
Gepriesen sei der Tag, der Mond, das Jahr, die Jahr- und Tageszeit, der Augenblick, das schöne Land, der Ort, da mein Geschick sich unterwarf ein schönes Augenpaar. Gepriesen sei die erste süße Qual der Strahlen ihres Blicks, die mich bezwangen, die Pfeile Amors, die mein Herz durchdrangen, die Herzenswunden tief und ohne Zahl. Gepriesen sei’n die Stimmen, die im Leeren verhallten, nach ihr rufend, dort und hier, das Seufzen, Weinen, Bitten und Begehren, gepriesen seien Feder und Papier, die ihren Ruhm verkünden und die schweren Gedanken, die ihr nah sind, einzig ihr.
Ohne Liebe ist nichts zu erreichen, es sei denn mit Gewalt.
Nichts erkältet Liebe so leicht als Beschämung.
Liebe ist von allen menschlichen Empfindungen die am meisten bildsame. Sie nimmt jede Form an: dem Boden gemäß, in dem sie Wurzel schlägt.
Ich liebe dich Mir ist, als müßt' ich immer sagen: Ich liebe dich, Und mag nicht auszusprechen wagen: Ich liebe dich. Die Maienlüfte säuseln wieder, Ich lausche hin, Und alle Blütenzweige klagen: Ich liebe Dich. Der Sang der Vögel ist erwachet, Ich lausche hin, Und alle Nachtigallen schlagen: Ich liebe dich. So frag' die Lüfte, frag' die Blumen, Die Vögel all, Vielleicht, daß sie für mich dir sagen: Ich liebe dich. Ich wandle fern von dir und habe Nur einen Trost In diesen schönen Frühlingstagen: Ich liebe dich.
Sehnsucht nach Liebe Alles liebet, alles scherzet In der fröhlichen Natur; Alles küsset, alles herzet Auf den Höhn, in Wald und Flur! Läßt der holde Lenz sich nieder, Sanft umschwärmt vom lauen West, Senkt der Vogel sein Gefieder, Bauet liebend sich ein Nest. Und der Löwe flieht das Morden, Das sonst höchste Lust ihm schafft; Er verläßt der Brüder Horden, Huldigt Amors Zauberkraft. Und dir soll ich mich entziehen, Die uns menschlich fühlen lehrt? Liebe! ach, dich soll ich fliehen, Die der Tiger selbst verehrt? Ich allein nur soll dich meiden, Holde Spenderin der Lust? Ich soll wilde Tiere neiden Um das Fühlen ihrer Brust? Nein! dem schönsten aller Triebe Sei mein fühlend Herz geweiht! Schenke mir Themirens Liebe, Amor, Gott der Zärtlichkeit!
Wer vielerorts liebt, kann nicht richtig lieben.
In der Liebe ist Jähzorn immer gelogen.