Liebe Sprüche – romantisch
4515 Sprüche gefunden
In Frankreich ist sie [die Liebe] eine Komödie, in England eine Tragödie, in Italien und Deutschland ein Melodram.
So wie Liebe nichts Böses denkt, so spricht der Neid nichts Gutes.
Süßer Amor, verweile Im melodischen Flug.
Laß mich aus seinem Mund es vernehmen, daß Tränen der Liebe schöner glänzen in unsern Augen als die Brillanten in unserm Haar.
Tod zerstört nicht die Lieb', – er entflammt zur Unkenntlichkeit sie nur! –
Es tönen die Hörner von ferne herüber Es tönen die Hörner von ferne herüber, Die Düfte des Abends umwehen mich mild! Der Himmel verschleiert sich trüber und trüber, Bald decket nun Dämmrung das ganze Gefild. Des Tages Verwirrungen, Wünsche und Sorgen, Sie lösen sich leise im wechselnden Raum; Doch bleibet, was tief in der Seele verborgen, Die Liebe, geheiligt im seligsten Traum. Verhallen auch jenseits die Töne der Freude; Uns bleibet der Liebe beglückender Ton, Sie sei es, woran meine Seele sich weide, Bis einst mit dem Leben die Liebe entfloh'n.
Dein Bildniß wunderselig Hab' ich im Herzensgrund, Das sieht so frisch und fröhlich Mich an zu jeder Stund'. Mein Herz still in sich singet Ein altes schönes Lied, Das in die Luft sich schwinget Und zu dir eilig zieht.
Liebe ist ein wahrer Fieber-Paroxysmus, nur daß dieser mit Kälte anfängt und mit Hitze endet, die Liebe aber den umgekehrten Weg geht.
Die sinnliche Liebe täuscht über die himmlische hinweg; allein könnte sie es nicht, aber da sie das Element der himmlischen Liebe unbewußt in sich hat, kann sie es.
Alte Liebe rostet nicht.
Rinne, Strom des Lebens, Rinne nur so zu! Rannst doch nicht vergebens, Flücht'ge Welle, du! Liebe war am Quelle, Liebe war im Hain - Liebe wird, o Welle! wo du landest, sein.
Wen Liebe nie zu weit getrieben, Den trieb sie auch nie weit genug!
Die Liebesschwüre der Männer sind lauter Wechsel an die Ewigkeit, in diesem Leben zahlt sie keiner aus.
Nichts süßer ist als Liebespein, Nichts lustiger als Liebesklagen, Nichts fröhlicher als Liebesnot, Nichts seliger als Liebestod.
Die Liebe ist süß, jedoch nur mit Brot.
Alles fühlt die süßen Triebe, Auch der Stolz, der sie verschwur: Alles ladet euch zur Liebe, Jugend, Frühling und Natur.
Zu der Zeit liebt sich's am besten, wenn man noch denkt, dass man allein liebt und noch kein Mensch so geliebt hat und lieben werde.
Lieb' ja ist, wie ein Bruder, ein Gast und nahender Fremdling jenem Mann, der im Herzen auch nur ein Weniges fühlet.
Die Liebe fordert, daß wir jedem Menschen zu Hilfe kommen, der in Not ist, auch wenn wir feststellen, daß er Fehler hat.
Eine Heimat wüßte ich uns beiden ... Eine Heimat wüßte ich uns beiden, Wo im Schoß der Nacht in Wolkenreichen Liegt des Mondes Stadt, in grünen Weiden Kleiner Inseln, wo die Herden streichen. In das gelbe Rund der Türme träten Wir zu zweit, zu ruhn, wo einsam leuchtet Noch ein Licht. Zu horchen auf den späten Gang der Nacht, wenn Tau die Wiesen feuchtet. Meine Hände wollten dann versinken In dem Haar dir, in die Kissen zögen Deinen Kopf sie, gäben mir zu trinken Ewigen Schlaf von Mundes Purpurbögen.
Du nahmst für Liebe, daß ein junges Mädchen auf eigene Lebensbetätigung verzichtete, ein junges Mädchen, das auf das Glück wartete; das deinen Wünschen entgegenflog in der Hoffnung, du würdest auch den seinigen entgegenkommen.