Liebe Sprüche – romantisch

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Wenn du dich nach Liebe sehnst, suche sie nicht in anderen Menschen. Finde sie in dir und gib sie denen, die sie in sich gefunden haben, um sie dir zu geben.

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Amor schießt so oft daneben, weil er auf die Beine schaut, während er aufs Herz zielt.

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… und wenn ich dich lieb habe, was geht's dich an?

Goethe, Wilhelm Meisters Lehrjahre, 1795/6. 4. Buch, 9. Kapitel, Philine zu Wilhelm

Das Liebhaben ist gewiß das größte Wunder im Himmel und auf Erden und das einzige, von dem ich mir vorstellen kann, daß ich es in Ewigkeit nicht satt bekommen werde.

Perthes, Briefe. An Friedrich Perthes

Es gibt wohl manches, was entzücket, Es gibt wohl vieles, was gefällt; Der Mai, der sich mit Blumen schmücket, Die güldne Sonn' im blauen Zelt. Doch weiß ich eins, das schafft mehr Wonne Als jeder Glanz der Morgensonne, Als Rosenblüt' und Lilienreis: Das ist, getreu im tiefsten Sinne Zu tragen eine fromme Minne, Davon nur Gott im Himmel weiß.

Geibel, E., Gedichte. Jugendgedichte. Viertes Buch. Escheberg. Sankt Goar. Aus: Minnelied

›Einzigartig‹ ist ein Wort, mit dem man etwas Besonderes beschreibt: eine Umarmung, einen Sonnenuntergang, eine Person, die mit einem Lächeln oder einer freundlichen Geste Liebe verbreitet. ›Einzigartig‹ beschreibt Menschen, die Herzensgüte besitzen und die Gefühle anderer nicht vergessen. ›Einzigartig‹ beschreibt etwas, das bewundert wird und wertvoll ist, und das nie ersetzt werden kann. ›Einzigartig‹ ist das Wort, das Dich am besten beschreibt.

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In seinen Augen gab es nur ein geliebtes Antlitz, und das bestrahlte ihn. Er hatte es angeschaut, bis es nicht mehr verschwinden konnte. Nur in ihr hatte er Atem und Sein. Sie war seine Stimme. Er sprach nicht mit ihr, sondern hing an ihren Lippen. Sie war sein Augenlicht, sein Auge folgte ihrem, und es färbte alle seine Ziele. Er hatte aufgehört, in sich selbst zu leben. Sie war sein Leben, der Ozean, in dem der Strom all seiner Gedanken endete. Auf einen Laut, eine Berührung von ihr, wogte sein Blut, und seine Wange wechselte stürmisch die Farbe.

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Liebe, die sich nicht jeden Tag selbst erneuert, wird zuerst zur Gewohnheit und dann zur Sklaverei.

Gibran, Sand und Schaum. Aphorismen (Sand and Foam), 1926, übersetzt von Hans-Josef Fritschi, Books on Demand 2018

Wo der Verstand stehen bleibt, läuft die Liebe weiter.

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O das ist herrlich, daß jeder glaubt, mehr vom andern zu empfangen als er gibt! O Liebe, Liebe! Die Armut des Reichtums - und welche Kraft wirkt's in mich, da ich im andern alles umarme, was mir fehlt, und ihm noch dazu schenke, was ich habe.

Goethe, J. W., Briefe. An Friedrich Heinrich Jacobi,13. August 1774

Auch ich habe eine schöne Bestimmung. Ich liebe und werde geliebt; ist das nicht genug?

Eyth, Bilder ohne Rahmen. Aus den Papieren einer Unbekannten mitgetheilt – nicht von ihr selbst, 8. Auflage 1894 (EA: 1852) (anonym)

Was ist Liebe, und warum ist sie das größte Gut: weil sie eine übermächtige Begeisterung ist, niemals zurückhaltend und besonnen, ganz Verschwendung? Sie ist ein wundersames sicheres Wissen, allem anderen Vorwitz überlegen: Alle Kenntnis ist nur ein Abgeleitetes von ihr, eine Abzahlung. In der Liebe ist der Einzelne nicht länger sein eigener alberner Lehrmeister, süße Himmelsluft atmet er ein. Er ist eingehüllt in die Ehrfurcht vor der Wirklichkeit und mischt sie mit dem, was wahrhaft und allein gut ist. Er lauscht auf alle Weissagungen der Natur mit zitternder Luft. Und wenn wir aufrichtig miteinander sprechen - wer ist da der Unglückliche? Doch nur, wer die Liebe nicht hat.

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Liebe tilgt jeden Eigennutz.

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Das Vergnügen bei der Liebe liegt im Lieben, und das Glück in der Leidenschaft, die man empfindet, und nicht in der, die man erregt.

Rochefoucauld, Reflexionen und moralische Sentenzen (Réflexions ou sentences et maximes morales), 1665, endgültige Fassung 1678

Lieb' ohne Lust – o welche Pein! Lust ohne Liebe – wie gemein! Die beiden aber im Verein Gewähren uns das höchste Sein.

Bodenstedt, Die Lieder des Mirza-Schaffy, 1851

An A.B. *** Was kann in Eile man zu ihr in Versen sagen? Ich bin der Wahrheit ziemlich treu. Fehlt mir die Zeit, muß ich: Du bist die Schönste!, sagen; und wenn ich Zeit hab- bleibt's dabei.

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Ich hatte einst ein Liebchen, seht, und habe gern mit ihr gespielt, und ihr doch nicht den kopf verdreht- ich habe nie so hoch gezielt.

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An *** Nein, nein, ich gebe mich, ich kann und darf es nicht, der Liebe nicht mehr hin, ich muß ihr widerstehen; mein Herz verlangt nach Ruh, verlangt nach Gleichgewicht, es soll hinfort nicht mehr entflammen und vergehen; genug hab ich geliebt; doch warum wird mir leicht, warum will sich mein Geist in flüchtigen Träumen lösen, wenn es geschieht, daß stumm an mir vorüberstreicht ein junges, himmlisches, unschuldig reines Wesen, und naht und sich verliert?... Ist's meinem Blick verwehrt, in traurig-süßer Lust dem Mädchen zu begegnen, ihr leise nachzugehn und, still in mich gekehrt, mit Freude und mit Glück das Leben ihr zu segnen und für sie zu erflehn das wohl der ganzen Welt, der Seele heitere Ruh, ein schattenloses Leben, ach, auch das Glück des Manns, dem sie so wohlgefällt, daß er gewillt ist, ihr den Namen Frau zu geben.

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Liebe ist das allgemeine Band, das alle Wesen im Universum an- und ineinander bindet und verwebt.

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Die Liebe ist ein inniges Ineinandersein; ich bin nicht von dir getrennt, wenn es wahr ist, daß ich liebe.

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Liebe ist der Schleier zwischen Liebenden.

Gibran, Sand und Schaum. Aphorismen (Sand and Foam), 1926, übersetzt von Hans-Josef Fritschi, Books on Demand 2018