Liebe Sprüche – sinn

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Ein Leben, dem das Liebste fehlt, Zerfliegt wie flücht'ger Atemzug.

Scheffel, J. V., Gedichte. Aus: Wiedersehen

Offenbar kommt jeder von uns als Lehrer des anderen auf die Welt, um den Wirrwarr des Lebens möglichst zu komplizieren.

Gorki, Sofja Andrejewna Tolstaja, 1924

Das Leben ist ganz anders.

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Und was ist des Strebens wert, wenn es die Liebe nicht ist?

Kleist, H., Briefe. An Karl Freiherr von Stein zum Altenstein, am 4. August 1806

Bald kann man den Traum vom Leben nicht unterscheiden. Wäre nicht noch das Losungswort: Liebe und Anhänglichkeit.

Goethe, J. W., Briefe. An Christian Gottlob Voigt, Ende März oder Anfang April 1815

… wir sind geschaffen zu lieben. Alle Genüsse des Lebens sind für diejenigen, die lieben. Seid fröhlich und ohne Angst.

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1. Welcher Lebendige, Sinnbegabte, Liebt nicht vor allen Wundererscheinungen Des verbreiteten Raums um ihn Das allerfreuliche Licht – Mit seinen Stralen u[nd] Wogen Seinen Farben, Seiner milden Allgegenwart Im Tage. Wie des Lebens Innerste Seele Atmet es die Riesenwelt Der rastlosen Gestirne Die in seinem blauen Meere schwimmen, Atmet es der funkelnde Stein, Die ruhige Pflanze Und der Tiere Vielgestaltete, Immerbewegte Kraft –

Novalis, Gedichte. Hymnen an die Nacht, 1797-1800

Ohne Liebe ist das Leben Sklaverei.

Martin, Sonnenblumen und Nachtschatten. Spruch-Gedichte, 1865

Liebe erzeugt Leben, aber Leben wird durch Liebe erst Leben.

Baer, Jahresgedanken einer Frau, 1921

Lebensmotto Fromme Seelen, fromme Herzen, Himmelssehnend, lebenssatt; Euch ist rings ein Thal der Schmerzen, Eine finst're Schädelstatt! Mag in schreckenden Gesichten Bang vor mir das Schicksal steh'n; Nie soll mich der Schmerz vernichten, Nie zerknirscht und reuig seh'n! Freiem Leben, freiem Lieben, Bin ich immer treu geblieben! Leben – Meer, das endlos rauschend Mich auf weiten Fluten trägt: Deinen Tiefen freudig lauschend Steh' ich sinnend, stummbewegt. Stürzt Gewittersturm, der wilde, Jauchzend sich in's Meer hinein, Schau' ich in dem Flammenbilde Meines Lebens Wiederschein. Freiem Leben, freiem Lieben, Bin ich immer treu geblieben! Liebe – von der Welt geächtet, Von dem blinden Wahn verkannt, Oft gemartert, oft geknechtet, Ohne Recht und Vaterland; Fester Bund von stolzen Seelen Den des Lebens Glut gebar, Freier Herzen freies Wählen Vor der Schöpfung Hochaltar! Freiem Leben, freiem Lieben, Bin ich immer treu geblieben! Und so lang' die Pulse beben, Bis zum letzten Athemzug, Weih' der Liebe ich dies Leben, Ihrem Segen, ihrem Fluch! Schöne Welt, du blühend Eden, Deiner Freuden reicher Schatz Giebt für alle Schicksals Fehden Vollen, köstlichen Ersatz! Freiem Lieben, freiem Leben, Hab' ich ewig mich ergeben!

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Weh! wer auf des Lebens Meer wird umgetrieben Ohne Steuer, ohne Compaß: ohne Lieben!

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Der Geist, der allen Dingen Leben verleiht, ist die Liebe.

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In der Liebe nur ist das Leben, ohne sie ist Tod und Vernichtung.

Fichte, Die Bestimmung des Menschen, 1800. Erstes Buch. Zweifel

Zu lieben mag wohl eine Lust sein, aber ein Vergnügen ist es nie: genauso wie das Leben.

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Es ist immer nur die Liebe, von der die Dinge des Lebens existieren können.

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Ein liebeleeres Menschenleben Ist wie ein Quell, versiegt im Sand, Weil er den Weg zum Meer nicht fand, Wohin die Quellen alle streben.

Bodenstedt, Die Lieder des Mirza-Schaffy, 1851. Tiflis, 12.

Denn die Summe unsres Lebens Sind die Stunden, wo wir lieben.

Busch, Bildergeschichten. Dideldum! Aus: Summa summarum. Originaltext

Es ist mit der Liebe wie mit dem Leben, wie mit dem Atemholen. Freilich ziehe ich die Luft in mich. Willst du das auch Eigennutz nennen? Aber ich hauche sie wieder aus, und sage mir, wenn du in der Frühlingssonne sitzest und vor Wonne dein Busen stärker atmet, ist das Hauchen nicht eine größere Wonne als das Atemholen? Denn das ist Mühe, jenes ist Ruhe.

Goethe, Unvollendete Dramen, Bruchstücke und Entwürfe. Fragmente eines Romans in Briefen. Arianne an Wetty

Ein Leben ohne Liebe ist wie ein Jahr ohne Sommer.

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Nicht nach dem Tod, sondern vor dem Tod wollen die Menschen geliebt sein.

Merian (Hg.), Trotzdem. 366 deutsche Gedanken und Gedichte, Gerhard Merian, Stuttgart-Degerloch, um 1926

Der eigentliche Mensch ist das Herz, das Innere am Menschen, in diesem bricht sich alles Äußere. Das Leben ist das Farbenspiel, was dadurch im brechenden Medium entsteht. – Der Mensch soll keine Farbe einzeln nehmen; alle in der Vereinigung nur geben das vollendete Bild Gottes in ihm, welches erscheint in der Liebe, welche nichts ist, als die Freude, die sie an und über sich selbst hat.

Ritter, Fragmente aus dem Nachlaß eines jungen Physikers, 1810