Liebe Sprüche – sinn
155 Sprüche gefunden
Der Mensch kann nur dasjenige wollen, was er liebt; seine Liebe ist der einzige, zugleich auch der unfehlbare Antrieb seines Wollens und aller seiner Lebensregung und Bewegung.
Der Mittelpunkt des Lebens ist allemal die Liebe.
Wohl dem, der etwas Größeres als sich selbst lebendig kennt und liebt.
Solange man sinnlich liebt, liebt man nur um seiner selbst willen, aber das ist der Egoismus. Der Weg zur sittlichen Vollendung ist die Liebe um der anderen Willen.
Das Entscheidende im Leben ist nicht die Person, die man liebt, sondern die Tatsache, daß man liebt.
"Und geht eines Tages" – fragt man uns höhnisch – "diese Erde in Trümmer, für was war denn dieses Streben nach Vervollkommnung?" – Für uns, für die Menschen, die bis zu jenem Tage, der noch die Kleinigkeit von ein paar Millionen Jahren ausbleiben kann, die Erde bewohnt haben werden. Allerdings ist es nur die Liebe, die einen so erhabenen Gedanken zu fassen vermag. Ist sie verschwunden? Die Liebe, für die es ein Ich oder Du oder Wir nicht gibt, sie ist da; sie wird da sein, solange Menschen wandeln auf Erden, und daß sie im menschlichen Herzen ihren Ursprung hat, macht sie uns nicht weniger wert.
Liebe, das ist die gierig quellende Lust am Dasein. Wessen Seele davon erfüllt ist, an dem hat alle Skepsis ihre Macht, das Rätsel des Lebens seinen Sinn verloren. Liebe allein bildet das Leben fort, ist die zeugende Kraft. In Seelen voll Liebe sind alle Leiden in Freuden, alle Fragen in Taten verwandelt und gelöst.
Und wäre nicht das Tröpflein Liebe, Das Leben wär' nicht Lebens wert.
Ein schweres Rätsel ist das Leben, Allein die Liebe löst es leicht.
Was ist denn ohne Liebe, ohne Kampf das Dasein wert?
Der nur lebt, der liebt; und der nur liebt, der sein Ich hasst.
Das Etwas, wonach fast alle Menschen suchen, ist vielleicht nur die Erinnerung an eine Liebe, die uns im Himmel oder in den ersten Lebenstagen zuteil ward.
Liebe nur ist Leben!
Das Weltall hat nichts Höheres zu verschenken als Liebe, eigentlich ist der nur lebend, der da liebend lebt.
Ersatz für manches beut die Welt, für Liebe beut sie nichts [...].
Das einzig Wichtige im Leben sind die Spuren von Liebe, die wir hinterlassen, wenn wir gehen.
Die Tugend ist das Göttliche, die Liebe das Menschliche im Menschen; wo sie sich vereinigen, da wird ein genügendes Dasein verlebt.
Die Liebe, nur die Liebe ist Leben!
Was willst du Liebe denn – – »Was willst du Liebe denn, wenn du ein Mensch? –« Ja, höhnt nur, höhnt! Kein Hohn versöhnt mit dem Unheilbaren: daß wir »Unteilbaren« im Ernst un-teilbar sind bis in den Tod.
Die Natur ist eine maßlose Verschwenderin. Was die Menschheit im Laufe eines einzigen Frühlings zusammen liebt, könnte ausreichen, die Bevölkerung der Erde um ein Vielfaches zu vermehren. Und doch sind die Volkswirtschafts-Professoren unzufrieden. Da die Natur überall nur mit ganz geringem Nutzen zu arbeiten pflegt, muß man eben den Umsatz erhöhen. Es wird also immer noch nicht genug geliebt.
Lieb' erzeuget das Leben, und Leben erzeuget die Liebe: Denn nur der Lebende liebt, denn nur der liebende lebt.