Liebe Sprüche – zeit

262 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Liebe zeit

Was ist für die Liebe der Raum, die Zeit! – Lebt sie nicht im Gedanken, und kennt der denn ein Maß?

Hoffmann, Die Elixiere des Teufels, 1815/16. Originaltext

Hesper und Aurora zogen Wechselnd auf am Himmelsbogen, Doch die Glücklichen, sie sahn Nicht den Schmuck der Blätter fallen, Nicht aus Nords beeisten Hallen Den ergrimmten Winter nahn. Freudig sahen sie des Tages Immer kürzern, kürzern Kreis, Für das längre Glück der Nächte Dankten sie betört dem Zeus.

Schiller, F., Gedichte. Aus: Hero und Leander, 1801

Zu lieben ist der Vorteil der Jugend, doch das Vergehen des Alters.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Amare iuveni fructus est, crimen seni

Die Zeit, nicht der Wille beendet die Liebe.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Amori finem tempus, non animus facit

Entfliehen kann man weder dem Tod noch der Liebe.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr. Übers. Internet Originaltext: Nec mortem effugere quisquam nec amorem potest

So ist das Bild der Venus, der es gefällt, zu ihrem Zeitvertreib ungleiche Körper und Seelen unter ihr unbezwingbares Joch zu schicken.

Horaz, Oden. 1,33. Übers. Internet Originaltext: Sic visum Veneri, cui placet inparis formas atque animos sub iuga aenea saevo mittere cum ioco.

Vergangen sei vergangen Und Zukunft ewig fern; In Gegenwart gefangen Verweilt die Liebe gern.

Brentano, C., Gedichte. Wenn der Sturm das Meer umschlinget

So wie die Liebe kommt, kann sie auch wieder gehen.

Weber-Brauns, Satiren, Aphorismen und Nachdenkliches, 1919

Leg deine Hand in meine und spüre mich, die aus den Steinen wuchsen, die wissen sich, denen ist Sehen gegeben wie andern der Duft; und ein hämmerndes Hören, so einer ruft, den die Stürme umpeitschen, der im wehrenden Blatt den letzten rieselnden Tropf verschüttet hat. Deine Hände und meine sindeineHand! Lass und Berg und Baum sein und Strom und Land und weite offene Meere für jede Fracht; und einer vom Heer der Sterne um Mitternacht.

Seemann, Funken, 1940

Liebe ist ohne Anfang, ohne Ende, und der Mensch ihres Laufes Bett vom Anfang bis zum Ende.

Steinmüller, Die Rhapsodien des Lebens, o.J. (um 1920)