Religion Sprüche – leben

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Religion ist Sinn und Geschmack fürs Unendliche.

Schleiermacher, Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern, 1799

Ohne die Religion heißt wesentlich gegen die Religion.

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Alle Symbole, die dazu dienen, dem religiösen Gefühl Formen zu geben, sind unvollständig und es ist ihr Schicksal, wieder und wieder verworfen zu werden.

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Religion muß immer unseren Willen erfassen, denn so gering auch unser Wille sein mag, stets ist er noch groß genug, um mit dem Willen Gottes vereinigt zu werden.

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Auch sind die sogenannten Religionsstreitigkeiten, welche die Welt so oft erschüttert und mit Blut bespritzt haben, nie etwas anderes, als Zänkereien um den Kirchenglauben gewesen.

Kant, Die Religion innerhalb der Grenzen der bloßen Vernunft, 1793. Drittes Stück. Der Sieg des guten Prinzips über das Böse, und die Gründung eines Reichs Gottes auf Erden

Religion, welche Form sie auch habe, ist als Unterpfand eines höheren Lebens eine unerläßliche Bedingung des menschlichen Daseins.

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Religion ist tiefes Überzeugtsein, Daß dies Leben ein gebrechliches; Religion ist ahnendes Gebeugtsein Unter ein Unaussprechliches.

Ziel, Moderne Xenien. Ein Glaubensbekenntniß in Sprüchen und Strophen, 1889. Die Kirche und ihre Leute

"Rette deine Seele!" Des Katholiken charakteristisches Zeichen soll sein, daß er die Religion lebt. Nicht, daß er von ihr redet.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Es ist unmöglich, dass ein Mensch ohne Religion seines Lebens froh werde.

Kant, Nachlass

Man nennt nicht einen Menschen verrückt, der glaubt, den lieben Gott zu essen, sondern denjenigen, der sich für Jesus Christus ausgibt.

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Die Religion droht und verspricht; könnte sie noch schmeicheln, es gäbe auch nichteinenUngläubigen.

Wertheimer, Aphorismen. Gedanken und Meinungen, 1896

Religion ist nicht eine Schablone für alle: Jeder lebt seinen eigenen Glauben.

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Religion ist für mich wie ein Spiel: Der Anfang ist die Geburt, das Ende ist der Tod; der Spielablauf ist das Leben.

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Religion ist für mich wie ein Ordner: Man kann ihn zuklappen und vergessen; doch, wenn man Hilfe braucht, kann man ihn öffnen und nachschlagen.

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Religion ist etwas, das man nicht erklären kann; jeder muss sie selbst erfahren.

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Religion ist für mich ein Haus mit sehr vielen Bausteinen, das nie vollendet wird.

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Religion ist für mich wie ein Wegweiser durchs Leben.

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Religion sind für mich die Mitmenschen.

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Religion ist für mich wie das Universum: Man weiß nicht, wo es anfängt und wo es aufhört. In diesem Universum ist aber ein kleiner Punkt: ich.

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Religion ist eine Lebenshilfe. Wenn man die Welt nicht mehr versteht, hilft sie einem oft, eine Lösung zu finden.

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Freilich ist es für den Staat sehr bedeutsam, daß jeder Staatsbürger seine Religion habe, die ihn seine Pflichten lieben läßt.

Rousseau, Vom Gesellschaftsvertrag oder Prinzipien des Staatsrechtes (Du Contrat social ou Principes du droit politique), entstanden 1754-58, Erstdruck 1762