Religion Sprüche – leben

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Religion ist für mich wie eine unendliche Wüste, wo man sich an kleinen Wasserstellen orientieren kann.

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Religion ist für mich wie ein Fluss. Immer wieder sprudelt frisches Wasser dazu; manchmal tritt das Wasser über die Ufer. Nach kurzer Zeit fließt der Fluss wieder in seiner unermüdlichen Form, in seinem alten Flussbett.

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Religion ist für mich wie die Melodie eines Liedes.

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Religion ist für mich wie eine Wellenlinie: Manchmal sind wir auf dem Wellenberg, manchmal im Wellental.

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Religion ist für mich wie ein fahrender Zug, der sich einmal mit Mühe in Bewegung gesetzt hat und fährt und fährt und fährt …

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Immer, zu allen Zeiten, hatten die Menschen das Verlangen, irgend welchen Begriff von dem Anfang und von dem Endziel ihres irdischen Daseins zu haben, und so entstand die Religion, um ihnen ein Leitprinzip für die gesamte Menschheit zu geben, um jenes Band zu erleuchten, welches alle Menschen als Brüder untereinander verbindet, als Brüder, die alle einen gemeinschaftlichen Ursprung, eine gemeinschaftliche Lebensaufgabe und ein gemeinschaftliches Lebensziel haben.

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Die wahre Religiosität zeigt sich im ganzen Verhalten des Menschen.

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In seiner Religion muß man aufrichtig sein: wahre Heiden, wahre Juden, wahre Christen.

Pascal, Gedanken über die Religion und einige andere Gegenstände (Pensées sur la religion et sur quelques autres sujets), Erstdruck 1669/70 (posthum)

Religion ist schließlich nicht, was den Menschen an Gott, sondern an das Leben knüpft.

Gött, E., Briefe. An Herrn und Frau Professor K., 18. Juni 1902

Religion ist nicht bloß eine Kirche, in die man gelegentlich zum Beten geht, sondern eine Welt, in der man beständig leben soll.

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Das Wunderbare entsteht nicht erst an einer besonderen Stelle, es durchdringt vielmehr alles geistige Leben; wer es nicht schon in diesem sieht, wer nicht in dem, was uns täglich und stündlich bewegt, ein Geheimnis gewahrt und anerkennt, dem mag die Religion lediglich ein überflüssiger, ja schädlicher Anhang des Lebens dünken.

Eucken, Der Wahrheitsgehalt der Religion, 2. umgearbeitete Auflage 1905 (EA: 1901)

Es gibt unter uns viele verschiedene Religionen, und nicht hierin liegt das Übel, sondern darin, daß ein jeder seinen Glauben für den besten und richtigsten hält und die anderen schmäht, ohne gründlich über sie nachgedacht zu haben.

Leskow, Die Geschichte vom Christen Theodor und von seinem Freund, dem Juden Abraham, 1886

Jede Religion hat ihre Dämonen und bösen Geister…

Hauff, Mittheilungen aus den Memoiren des Satan, 2 Bde., 1825/26

Verachte keine Religion, denn sie ist dem Geist gemeint, und Du weißt nicht, was unter unansehnlichen Bildern verborgen sein könne.

Claudius, Asmus omnia sua secum portans, oder Sämtliche Werke des Wandsbecker Bothen, 1774-1812. An meinen Sohn Johannes 1799

Die Religion ist die beste Führerin durch das Leben, die beste Leiterin in frohen Tagen, die beste Trösterin im Unglück.

Seume, Kurzes Pflichten- und Sittenbuch für Landleute (Ein Nachlaß moralisch-religiösen Inhalts von J. G. Seume), 1811 (posthum). Von der Religion

Der Protestantismus ist gut für's Leben, aber der Katholizismus für's Sterben.

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Um des Weltgeistes Leben in sich aufzunehmen und um Religion zu haben, muß der Mensch erst die Menschheit gefunden haben, und er findet sie nur in Liebe und durch Liebe.

Schleiermacher, Über die Religion. Reden an die Gebildeten unter ihren Verächtern, 1799. Zweite Rede

Religion und Theologie Sind grundverschiedene Dinge, Eine künstliche Leiter zum Himmel die, Jene die angeborne Schwinge.

Geibel, E., Gedichte. Spätherbstblätter. Sprüche, 23.

Jesus brachte das Licht zur Erde. Seine Jünger machten daraus die Flamme.

Vacano, Die Gottes-Mörder. Roman, 1871

Alles wird gut für den Menschen, wenn er sein Leben von der Arbeit und seine Größe von der Religion herleitet.

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Ich habe 96 Jahre gelebt, war beständig gesund, gesegnet mit Reichtum und Glück, Ansehen und Sympathie von seiten des Volkes und mit allem, was die Welt geben kann. Doch was mich am meisten jetzt tröstet, ist das Bewußtsein, daß ich stets meinen religiösen Verpflichtungen nachgekommen bin, daß ich stets aufrichtig bemüht war, meinem Gott treu zu dienen.

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