Schicksal Sprüche

Sprüche über Schicksal

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Der Mensch rechnet immer das, was ihm fehlt, dem Schicksal doppelt so hoch an wie das, was er besitzt.

Keller, Der grüne Heinrich, erste Fassung 1854-55; zweite, endgültige Fassung 1879-80

Zwei Dinge sollte ein Mensch nie beklagen: das, was er ändern kann, und das, was er nicht ändern kann.

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Wenn's etwas gibt, gewalt'ger als das Schicksal, So ist's der Mut, der's unerschüttert trägt.

Geibel, Brunhild. Eine Tragödie, 1857. Zweiter Auftritt, Brunhilde

Jeder Mensch hat sein eignes Schicksal, weil jeder Mensch seine Art zu sein und zu handeln hat.

Herder, Das eigene Schicksal (in: Die Horen, Erster Jahrgang, Drittes Stück), 1795

Unser Schicksal tragen heißt, es besiegen.

Bulwer-Lytton, Die letzten Tage von Pompeji (The Last Days of Pompeii), 3 Bde., 1834

Sei stolz und frei, beim Fühlen wie beim Denken, Gott hat dir Herzensfreudigkeit gegeben, Um alles rings mit Fülle zu beleben, Und Kraft genug, Dein Lebensschiff zu lenken.

Sylva, Meine Ruh’. Gedichte, 2. Auflage 1885 (EA: 1884)

Was sein wird, wird sein.

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Wenn das Schicksal ruft: "Le jeu est fait, messieurs!" – so achten das die Wenigsten, erst wenn sie hören: "Rien ne va plus!" bekommen sie Lust, aber zu spät.

Börne, Der Narr im weißen Schwan oder: Die deutschen Zeitungen (Fragment), 1829. 2. Kapitel

Das Schicksal macht nie einen König matt, ehe es ihm Schach geboten.

Börne, Aphorismen und Miszellen, 1828/32. [5]

Ich bin ein Teil all dessen, was mir widerfährt.

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Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Handlungen. Achte auf Deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal.

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Wer den Ort wechselt, verändert sein Schicksal.

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Karma ist die ewige Bestätigung der menschlichen Freiheit... Unsere Gedanken, unsere Worte und Taten sind Fäden in einem Netz, das wir uns umhängen.

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Es rollt das Schicksal nach Ordnung der Dinge.

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Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 121,2)

Wird dir dein Los zu schwer, schau, eh' du klagst auf die andern; schwerer belastet, als du, muß mancher durchs Leben oft wandern.

Tonger (Hg.), Lebensfreude. Wollen u. Wirken. Unser Leben. Sprüche und Gedichte, gesammelt von P. J. Tonger (Ausgabe der ersten drei Einzelbändchen in einem Bande), Köln, um 1917. Lebensfreude

So laßt uns denn bereit sein und handeln, auf jedes Schicksal gefaßt.

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Wenn du dem Wind die Segel ließest, dann würdest du fahren, nicht wohin dein Wille strebte, sondern wohin das Wehen triebe; wenn du den Schollen den Samen vertrautest, würdest du tragende und unfruchtbare Jahre unter sich abwägen. Du hast dich dem Schicksal zur Herrschaft gegeben: du mußt dich in die Gewohnheiten dieses Herren schicken. Du versuchst, den Schwung des rollenden Rades aufzuhalten? Aber, törichtester aller Sterblichen, wenn es zu stehen beginnt, hört es auf, Geschick zu sein!

Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 2. Buch

Alles Geschick ist von Grund auf gut.

Boethius, Vom Trost der Philosophie (De consolatione philosophiae), um 524 n. Chr. 4. Buch

Das Schicksal gibt einem Menschen nicht die Möglichkeit, sich auszuzeichnen. Es gilt, die Gelegenheit beim Schopf zu packen und nicht auf die nächste zu hoffen.

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Man kann sein Schicksal weder voraussehen noch ihm entgehen; doch man kann es annehmen.

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