Schicksal Sprüche

Sprüche über Schicksal

628 Sprüche in dieser Kategorie

Schicksalsschläge sind Bewährungsproben für die Lebensgrundsätze. Ohne sie würde niemand recht wissen, ob er ein ehrlicher Mensch ist oder nicht.

Internet

So sind die Schicksalswege dieser rauhen Welt: Heute wirst du sanft in den Sattel gehoben, und morgen wird dir der Sattel auf die Schultern gelegt.

Internet

Narrheit ist es, sich nicht in die – im Laufe des Lebens – unvermeidbaren Zwangslagen zu schicken.

Internet

Schaffe bis zum Höchsten! Wahre die Stille bis zum Völligsten! Alle Dinge mögen sich dann zugleich erheben. Ich schaue, wie sie sich wenden. Die Dinge in all ihrer Menge, ein jedes kehrt zurück zu seiner Wurzel. Rückkehr zur Wurzel heißt Stille. Stille heißt Wendung zum Schicksal. Wendung zum Schicksal heißt Ewigkeit. Erkenntnis der Ewigkeit heißt Klarheit. Erkennt man das Ewige nicht, so kommt man in Wirrnis und Sünde.

Laotse (Laozi), Tao Te King (Daodejing), entstanden um 400 v. Chr.

Hat mich das Schicksal auch betrogen, das wenig hielt und viel versprach, hat Liebe, Freundschaft, Glück gelogen, ein mutig Herz gibt nimmer nach.

Internet

Der Mensch tut nicht alles aus sich selbst, er arbeitet auch dem Schicksal in die Hände.

Anzengruber, Der Schandfleck, 1877

Willst du mit den Kinderhänden In des Schicksals Speichen greifen? Seines Donnerwagens Lauf Hält kein sterblich Wesen auf.

Grillparzer, Die Ahnfrau, 1817

Verderben, gehe deinen Gang!

Schiller, Die Verschwörung des Fiesco zu Genua, 1782. 5. Akt, 1. Auftritt, Fiesco

Schon Manchen hat des Schicksals Zorn Ganz jäh gefaßt beim Schopfe vorn'; Doch weil er ohne Angst und Scheu Sofort schlug tüchtig aus dabei, Hat sich das Schicksal dran ergötzt, Daß muthig er sich widersetzt, Und warf ihn, statt ihn durchzubläu'n, Mit einem Schups in's Glück hinein!

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Der leh'r uns, daß eine Gottheit unsre Zwecke formt, wie wir sie auch entwerfen.

Shakespeare, Hamlet, Erstdruck 1603

Es gibt Schicksale, die man mit Kampf nicht bewältigen kann, sondern nur durch willige Annahme.

Internet

Denn mit der Freude Feierklange Begrüßt sie das geliebte Kind Auf seines Lebens erstem Gange, Den es in Schlafes Arm beginnt; Ihm ruhen noch im Zeitenschoße Die schwarzen und die heitern Lose, Der Mutterliebe zarte Sorgen Bewachen seinen goldnen Morgen. –

Schiller, F., Gedichte. Aus: Das Lied von der Glocke, 1799

Es gibt keine noch so schlimme Lage für den Menschen, die nicht durch eine noch schlimmere abgelöst werden könnte.

Internet

Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen, ganz niederbeugen soll es mich gewiß nicht.

Beethoven, Briefe

Der kann nicht klagen über harten Spruch, den man zum Meister seines Schicksals macht.

Schiller, Wilhelm Tell, 1802-1804. 3. Akt, 3. Szene, Gessler

Jedes Tun ist Karma, d.h. schafft Schicksal. Karma kennt keine Rache, aber auch kein Mitleid. Was du säest wirst du ernten.

Internet

Was Gott dir gibt Was Gott dir gibt, das wahr' als Pfand Von seiner Gnad' und Treue Und schling darum der Liebe Band Mit jedem Tag aufs neue. Und was er nimmt, das laß ihm gern, Es ist wohl aufgehoben, Es kommt die Zeit, wo du den Herrn Auch dafür lernest loben.

Internet

Lass dich nicht von den Ereignissen treiben! Gestalte sie selbst.

Internet

Schicksal ist, was das Leben dir gibt. Bestimmung ist, was du daraus machst.

Internet

Schicksal? Vielleicht. Aber oft entspricht es unserer Veranlagung.

Internet

Viele Menschen verwechseln Misswirtschaft mit Schicksalsschlägen.

Internet