Schicksal Sprüche

Sprüche über Schicksal

628 Sprüche in dieser Kategorie

Reich oder arm, das Schicksal findet bei jedem das Fleckerl heraus, wo er kitzlig ist.

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Das Schicksal spielt mit denen, die Schicksal spielen wollen.

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In deiner Brust sind deines Schicksals Sterne.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 2. Akt, 6. Auftritt, Illo

Die Zeit ist schnell, noch schneller ist das Schicksal; Wer feig des einen Tages Glück versäumt, Er holt's nicht ein, und wenn ihn Blitze trügen!

Körner, Zriny. Ein Trauerspiel in fünf Aufzügen, entstanden 1812, Erstdruck 1814. 2. Aufzug, 2. Auftritt, Zriny

Es hilft kein warnen, wenn Gott das Regiment verändern will.

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Was Schicksal auflegt, muß der Mensch ertragen, Es hilft nicht, gegen Wind und Flut sich schlagen.

Shakespeare, König Heinrich VI. (King Henry VI), Erstdruck 1598. 4. Aufzug, 3. Szene, König Eduard. Übersetzt von August Wilhelm Schlegel

Das Schicksal hat keine Moral.

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Nehmt hin mit Weinen oder Lachen, Was euch das Schicksal gönnt: Kein König kann euch glücklich machen, Wenn ihr es selbst nicht könnt!

Bodenstedt, Aus dem Nachlasse Mirza-Schaffys, 1874. Drittes Buch: Buch der Sprüche

Erflehe nichts: Aus vorbestimmtem Los vermag kein Sterblicher sich zu befreien.

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Ertrage und mißbillige nicht, was nicht zu ändern ist.

Publilius Syrus, Sprüche (Sententiae), um 50 v. Chr

Sich fügen heißt lügen.

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Nimm dein Schicksal an – es ist der Weg Gottes zu deiner Seele.

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Das Schicksal nennt keine Gründe.

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Schicksal ist der Wille von außen, Wille ist das Schicksal von innen. Weltwille ist die Ordnung der Natur.

Spengler, Urfragen. Fragmente aus dem Nachlaß, unter Mitwirkung von Manfred Schröter hg. von Anton Mirko Koktanek, C. H. Beck 1965

Trotz aller Lehrer, trotz aller Schulen steht der Mensch zuletzt doch immer allein seinem Schicksal gegenüber, und er allein hat mit seiner Persönlichkeit Antwort zu geben.

Raabe, Die Leute aus dem Walde, ihre Sterne, Wege und Schicksale, 1863. 32. Kapitel

Die Gefahr im Glücke. – „Nun gereicht mir alles zum Besten, nunmehr liebe ich jedes Schicksal: — wer hat Lust, mein Schicksal zu sein?“

Nietzsche, Jenseits von Gut und Böse, 1886. Viertes Hauptstück. Sprüche und Zwischenspiele

Beginnst du irgendein Werk, so bedenke genau, von welcher Art es sei. Willst du baden gehen, so erwäge zuvor bei dir selbst, was sich alles im Bade zu ereignen pflegt: daß einige sich vordrängen, andere ungestüm hineinstürzen, einige schimpfen, andere stehlen. Daher wirst du mit größerer Sicherheit die Sache unternehmen, wenn du dir von vorneherein sagst: "Ich will baden und dabei meine durch die Vernunft gefaßten Entschlüsse behaupten." So verfahre bei jedem Werke. Dann hast du, wenn sich während des Badens irgend etwas Hinderndes ereignet, sogleich den Gedanken bei der Hand: "Nicht bloß dieses (baden zum Beispiel) wollte ich, sondern auch meinen freien Willen und Charakter bewahren. Ich würde ihn aber nicht behaupten, wenn ich über das, was hier vorgeht, ungehalten sein wollte."

Epiktet, Handbüchlein der Moral (Encheiridion), von Arrian angefertigter Auszug aus den Lehrgesprächen Epiktets, um 125 n. Chr. [4]

Glas zerschellt in tausend Scherben, Doch das Eisen wird zu Stahl, Wenn darauf herniederfallen Hammerstreiche ohne Zahl. Auch das Schicksal ist ein Hammer Und sein Schlag ist wuchtig schwer, Macht zu hartem Stahl das Eisen, Doch das Glas zerschmettert er.

Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944

Unser Schicksal ist die Manifestation unserer Bestimmung auf Erden.

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Eines Menschen Schicksal ist eines Menschen Schicksal und das Leben ist nur eine Illusion.

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Die Ohnmacht des Menschen in Mäßigung oder Hemmung der Affekte nenne ich Knechtschaft; denn der von seinen Affekten abhängige Mensch ist nicht Herr über sich selbst, sondern dem Schicksal untertan.

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