Schicksal Sprüche

Sprüche über Schicksal

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Das Übel, was uns trifft, ist selten oder nie so schlimm als das, welches wir befürchten.

Hecker (Hg.), Schillers Persönlichkeit. Urtheile der Zeitgenossen und Documente gesammelt von Max Hecker, 3 Bde., 1904-09

Kein Held hat einen Schild gegen die Pfeile des Schicksals.

Seidel (Hg.), Anthologie aus der asiatischen Volkslitteratur, 1898. Der Perser im Lichte seiner Sprichwörter

Statt zu sagen, daß der Mensch das Geschöpf der Umstände sei, würde man dem Ziel näher kommen, wenn man sagt, daß der Mensch der Baumeister der Umstände ist.

Lewes, Goethes Leben und Werke (The life and works of Goethe. Sketches of His Age and Contemporaries, from Published and Unpublished Sources), 2 Bde., 1855

Mißgeschick: Das Geschick, das man nie zu vermissen gezwungen ist.

Bierce, Des Teufels Wörterbuch (The Cynic's Word Book), 1906 (1909 als »Devil’s Dictionary« in ›Collected Works‹, Vol. 7)

Die Zeit heilt nicht alle Wunden, sie lehrt uns nur, mit dem Unbegreiflichen zu leben.

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Gegenüber dem Schicksal stehen sogar die Götter machtlos.

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Das Schicksal ist ein Verräter.

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Auch des Menschen Tun Ist eine Aussaat von Verhängnissen, Gestreuet in der Zukunft dunkles Land, Den Schicksalsmächten hoffend übergeben.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 2. Akt, 6. Auftritt, Wallenstein

Das Schicksal behandelt den Menschen, wie der Bildhauer den Steinblock. Je mehr es an ihm hämmert und meißelt, um so vollendeter entsteht die Form.

Schütz (Hg.), Vergißmeinnicht. Eine Blumenlese aus dem Gebiete des Wahren, Guten und Schönen, in tausend mit den Namen der Verfasser versehenen Aufsätzen für Stammbücher, 1820

Nicht eignem Wunsch, nein, höheren Gewalten Entspringt das Erdenlos, das uns beschieden; Doch jeder darf es eigen sich gestalten, Und dann wird er mit seinem Los zufrieden.

Wagner, Tage und Worte. Gesammelte Reisesprüche für die Wanderung durch das Leben, 1903

Es ist ebenso lächerlich, einer Frau zu zürnen, daß sie nicht liebt, als mit dem Schicksal zu hadern, uns rote und nicht schwarze Haare gegeben zu haben.

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Wir können den Wind nicht ändern, aber die Segel anders setzen.

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Der Weise [bekümmert sich] nicht um die herbeigezogenen Schicksale, sondern um das, was diese Schicksale herbeizieht. Dann fällt ihm alles zu, ohne daß es jemand hindern kann.

Lü Bu We, Frühling und Herbst des Lü Bu We (Lüshi chunqiu), 239 v. Chr.; übersetzt von Richard Wilhelm 1928. Erster Teil. Buch I - Mong Tschun Gi. 3. Kapitel: Das Wichtignehmen des eignen Ich / Dschung Gi

Des Menschen Schicksal ist sein Umgang.

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Das Schicksal schenkt dir ein Pferd – reiten musst du es alleine.

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Gutes und Böses kommt unerwartet dem Menschen.

Goethe, Faust. Der Tragödie zweiter Teil, 1832. Vor dem Palaste des Menelas zu Sparta. Chor

Kein Schicksal ist auf Erden noch so graus, die Liebe schöpft ein Körnchen Glück daraus.

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Was alle trifft, erträgt man leicht.

Ramler, Fabellese, 1783

Man muß für sein Schicksal sorgen wie für seine Gesundheit.

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Das Schicksal ist stärker als die Weisheit.

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Wer dem unausweichlichen Schicksal sich in rechter Weise fügt, der gilt als weise und kennt der Götter Walten.

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