Schicksal Sprüche – hoffnung

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Nur der Schwache, Feige, der Nichtdenker und der Charakterlose können sich mit den Wörtern Schicksal, Zukunft trösten und über die blinde Wirkung dieser unsichtbaren Gespenster seufzen.

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Manchmal sieht unser Schicksal aus wie ein Fruchtbaum im Winter. Wer sollte bei dem traurigen An sehn [sic] desselben wohl denken, daß diese starren Äste, diese zackigen Zweige im nächsten Frühjahr wieder grünen, blühen, sodann Früchte tragen könnten, doch wir hoffen's, wir wissen's.

Goethe, Wilhelm Meisters Wanderjahre, 1821; erweitert 1829. 1. Buch, 12. Kap., Der Alte zu Wilhelm

So klammert sich der Schiffer endlich noch Am Felsen fest, an dem er scheitern sollte.

Goethe, Torquato Tasso, 1807. 5. Akt 5. Szene, Tasso zu Antonio

Beherzigung Ach, was soll der Mensch verlangen? Ist es besser, ruhig bleiben? Klammernd fest sich anzuhangen? Ist es besser, sich zu treiben? Soll er sich ein Häuschen bauen? Soll er unter Zelten leben? Soll er auf die Felsen trauen? Selbst die festen Felsen beben. Eines schickt sich nicht für alle! Sehe jeder, wie er's treibe, Sehe jeder, wo er bleibe, Und wer steht, daß er nicht falle!

Goethe, J. W., Gedichte. Ausgabe letzter Hand, 1827, Lieder

Es ist ein Geist des Guten in dem Übel, zög ihn der Mensch nur achtsam da heraus.

Shakespeare, König Heinrich V., Raubdruck 1600

Wir müssen von ganzem Herzen alles, was uns trifft, willkommen heißen, wir dürfen auch innerlich nicht murren, ja uns nicht einmal wundern.

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Gibt es für Trostlosigkeiten überhaupt ein andres vorm Schlimmsten Rettendes als daß niemand sie weiß?

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Wenn du schon im negativen Sinn an das Schicksal glaubst, dann glaub wenigstens auch im positiven Sinn daran.

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Ich bitte nicht um Glück auf Erden; Nur um ein Leuchten dann und wann: Daß sichtbar deine Hände werden, Ich deine Liebe ahnen kann. Nur in des Lebens Kümmernissen Um der Ergebung Gnadengruß; Dann wirst du schon am besten wissen, Wieviel ich tragen kann und muß.

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Herz, mein Herz, sei nicht beklommen, Und ertrage dein Geschick, Neuer Frühling gibt zurück, Was der Winter dir genommen. Und wie viel ist dir geblieben, Und wie schön ist noch die Welt! Und, mein Herz, was dir gefällt, Alles, alles darfst du lieben!

Heine, H., Gedichte. Buch der Lieder. Die Heimkehr

Der bitterste Kummer auf der ganzen Welt ist der, wenn man bei aller Einsicht keine Gewalt in den Händen hat das Vorausgesehene abzuwenden.

Herodot, Historien. IX, 16

Du magst es als Segen oder als Prüfung betrachten; aber was auch immer geschieht, es ist alles zu deinem Besten.

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Nimm alles leicht! Das Träumen laß und Grübeln! So bleibst du wohl bewahrt vor tausend Übeln.

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Wo immer man sich im Geiste dauernd und beharrlich sieht, dahin wird man vom Schicksal getragen. Und wenn nicht ganz an das Ziel, so doch wenigstens in die Nähe.

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Wenn's etwas gibt, gewalt'ger als das Schicksal, So ist's der Mut, der's unerschüttert trägt.

Geibel, Brunhild. Eine Tragödie, 1857. Zweiter Auftritt, Brunhilde

Sei stolz und frei, beim Fühlen wie beim Denken, Gott hat dir Herzensfreudigkeit gegeben, Um alles rings mit Fülle zu beleben, Und Kraft genug, Dein Lebensschiff zu lenken.

Sylva, Meine Ruh’. Gedichte, 2. Auflage 1885 (EA: 1884)

Meine Hilfe kommt vom Herrn, der Himmel und Erde gemacht hat.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 121,2)

Egal wie eng die Pforte, wie mühevoll der Weg. Ich bin der Herr meines Schicksals, ich bin der Kapitän meiner Seele.

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Als der Stein vom Feuerstahl angeschlagen wurde, wunderte er sich sehr und sagte mit strenger Stimme zu ihm: "Welcher Wahn treibt dich, mich zu quälen? Tu mir nicht länger weh, denn du irrst dich in mir: niemand tat ich etwas zu Leide." Darauf antwortete der Feuerstahl: "Bist du geduldig, so sollst du sehen, welch ein Wunderbares aus dir hervorgeht." Auf diese Worte gab sich der Stein zufrieden, erduldete geduldig die Schläge und ward gewahr, wie aus ihm das wunderbare Feuer entsprang. So läßt auch Gott oft durch Schicksalsschläge die Heilige Flamme in uns aufspringen! Alle Seelen stammen von der Sonne. Der Herr, das Licht aller Dinge, wird die Gnade haben, mich, den Forscher des Lichtes zu erleuchten.

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Das Schicksal zürnt uns, aber zuweilen erscheint doch zwischen den ernsten Zügen noch ein freundliches Lächeln; wer weiß wie viele Mittel es uns noch darbietet, um seine Gunst wiederzugewinnen.

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Krankheit ist heilbar, nicht aber das Schicksal.

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