Schicksal Sprüche – hoffnung
103 Sprüche gefunden
Es hilft kein grämlich Streiten das Leben zu besteh'n; selbst seine Schattenseiten sollst du bei Licht beseh'n.
Was Schicksal schützt, das muß bestehen, und fehlt auch jede andre Hut; Was Schicksal schlägt, das muß vergehen, ist auch die Obhut treu und gut.
Hat mich das Schicksal auch betrogen, das wenig hielt und viel versprach, hat Liebe, Freundschaft, Glück gelogen, ein mutig Herz gibt nimmer nach.
Es gibt Schicksale, die man mit Kampf nicht bewältigen kann, sondern nur durch willige Annahme.
Es gibt keine noch so schlimme Lage für den Menschen, die nicht durch eine noch schlimmere abgelöst werden könnte.
Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen, ganz niederbeugen soll es mich gewiß nicht.
Was Gott dir gibt Was Gott dir gibt, das wahr' als Pfand Von seiner Gnad' und Treue Und schling darum der Liebe Band Mit jedem Tag aufs neue. Und was er nimmt, das laß ihm gern, Es ist wohl aufgehoben, Es kommt die Zeit, wo du den Herrn Auch dafür lernest loben.
Wer immer nur sieht, was ihm das Schicksal verweigert hat, wir nie sehen, was es ihm schenkt.
Wenn wir uns auf das Schlimmste gefasst machen, haben wir nichts zu verlieren; und das bedeutet, dass wir alles zu gewinnen haben.
Mach’s Beste draus!
In deiner Brust sind deines Schicksals Sterne.
Was Schicksal auflegt, muß der Mensch ertragen, Es hilft nicht, gegen Wind und Flut sich schlagen.
Nehmt hin mit Weinen oder Lachen, Was euch das Schicksal gönnt: Kein König kann euch glücklich machen, Wenn ihr es selbst nicht könnt!
Nein, Kinder, schmeichelt nicht dem argen Schicksal, gönnt ihm nicht euren Kummer; heißt willkommen, was uns als Strafe naht, so strafet ihr's, indem ihr's leicht ertragt.
Wenn der eine Gott uns heimsucht, kommt oft ein anderer uns zu Hilfe.
Das Übel, was uns trifft, ist selten oder nie so schlimm als das, welches wir befürchten.
Was alle trifft, erträgt man leicht.
Nur des Schwächlings Saiten Zerreißt der Eisenfinger des Geschicks; Der Heldenmüth'ge bietet kühn die Harfe Dem Schicksal dar. – Mag's in den Saiten wühlen; Allein den innern herrlichen Accord Kann's nicht zerstören, und die Dissonanzen Verschmelzen bald in reine Harmonie, Weil Gottes Frieden durch die Saiten säuselt.
Zu wem so laut das Schicksal spricht, der darf auch lauter sprechen mit dem Schicksal, sagt ich mir; je unergründlicher er leidet, um so unergründlich mächtiger ist er.
Das Schicksal hält es immer mit den Kühnen.
Auf dem Bache zu schiffen, ist keine Kunst. Aber wenn unser Herz und unser Schicksal in den Meeresgrund hinab und an den Himmel hinauf uns wirft, das bildet den Steuermann.