Schicksal Sprüche – hoffnung

103 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Schicksal hoffnung

Es hilft kein grämlich Streiten das Leben zu besteh'n; selbst seine Schattenseiten sollst du bei Licht beseh'n.

Inschrift. Auf der Sonnenuhr vom Berghof Radein, Südtirol

Was Schicksal schützt, das muß bestehen, und fehlt auch jede andre Hut; Was Schicksal schlägt, das muß vergehen, ist auch die Obhut treu und gut.

Fritze (Übers.), Pantschatantra. Ein altes indisches Lehrbuch der Lebensklugheit in Erzählungen und Sprüchen, aus dem Sanskrit neu übersetzt von Ludwig Fritze, 1884

Hat mich das Schicksal auch betrogen, das wenig hielt und viel versprach, hat Liebe, Freundschaft, Glück gelogen, ein mutig Herz gibt nimmer nach.

Internet

Es gibt Schicksale, die man mit Kampf nicht bewältigen kann, sondern nur durch willige Annahme.

Internet

Es gibt keine noch so schlimme Lage für den Menschen, die nicht durch eine noch schlimmere abgelöst werden könnte.

Internet

Ich will dem Schicksal in den Rachen greifen, ganz niederbeugen soll es mich gewiß nicht.

Beethoven, Briefe

Was Gott dir gibt Was Gott dir gibt, das wahr' als Pfand Von seiner Gnad' und Treue Und schling darum der Liebe Band Mit jedem Tag aufs neue. Und was er nimmt, das laß ihm gern, Es ist wohl aufgehoben, Es kommt die Zeit, wo du den Herrn Auch dafür lernest loben.

Internet

Wer immer nur sieht, was ihm das Schicksal verweigert hat, wir nie sehen, was es ihm schenkt.

Internet

Wenn wir uns auf das Schlimmste gefasst machen, haben wir nichts zu verlieren; und das bedeutet, dass wir alles zu gewinnen haben.

Internet

Mach’s Beste draus!

Internet

In deiner Brust sind deines Schicksals Sterne.

Schiller, Wallenstein (Trilogie), entstanden 1796-1799; Erstdruck 1800. Die Piccolomini, 1799. 2. Akt, 6. Auftritt, Illo

Was Schicksal auflegt, muß der Mensch ertragen, Es hilft nicht, gegen Wind und Flut sich schlagen.

Shakespeare, König Heinrich VI. (King Henry VI), Erstdruck 1598. 4. Aufzug, 3. Szene, König Eduard. Übersetzt von August Wilhelm Schlegel

Nehmt hin mit Weinen oder Lachen, Was euch das Schicksal gönnt: Kein König kann euch glücklich machen, Wenn ihr es selbst nicht könnt!

Bodenstedt, Aus dem Nachlasse Mirza-Schaffys, 1874. Drittes Buch: Buch der Sprüche

Nein, Kinder, schmeichelt nicht dem argen Schicksal, gönnt ihm nicht euren Kummer; heißt willkommen, was uns als Strafe naht, so strafet ihr's, indem ihr's leicht ertragt.

Internet

Wenn der eine Gott uns heimsucht, kommt oft ein anderer uns zu Hilfe.

Internet

Das Übel, was uns trifft, ist selten oder nie so schlimm als das, welches wir befürchten.

Hecker (Hg.), Schillers Persönlichkeit. Urtheile der Zeitgenossen und Documente gesammelt von Max Hecker, 3 Bde., 1904-09

Was alle trifft, erträgt man leicht.

Ramler, Fabellese, 1783

Nur des Schwächlings Saiten Zerreißt der Eisenfinger des Geschicks; Der Heldenmüth'ge bietet kühn die Harfe Dem Schicksal dar. – Mag's in den Saiten wühlen; Allein den innern herrlichen Accord Kann's nicht zerstören, und die Dissonanzen Verschmelzen bald in reine Harmonie, Weil Gottes Frieden durch die Saiten säuselt.

Internet

Zu wem so laut das Schicksal spricht, der darf auch lauter sprechen mit dem Schicksal, sagt ich mir; je unergründlicher er leidet, um so unergründlich mächtiger ist er.

Hölderlin, Hyperion oder der Eremit in Griechenland, 2 Bde., 1797-99. Zweiter Band. Zweites Buch

Das Schicksal hält es immer mit den Kühnen.

Destouches, Der Ehrgeizige und die Indiskrete (L'Ambitieux et l’indiscrète), 1737

Auf dem Bache zu schiffen, ist keine Kunst. Aber wenn unser Herz und unser Schicksal in den Meeresgrund hinab und an den Himmel hinauf uns wirft, das bildet den Steuermann.

Hölderlin, F., Briefe. An Neuffer, 16. Februar 1797