Schicksal Sprüche – sinn

118 Sprüche gefunden

Aktive Filter: Schicksal sinn

Nimm dein Schicksal an – es ist der Weg Gottes zu deiner Seele.

Internet

Das Schicksal nennt keine Gründe.

Internet

Schicksal ist der Wille von außen, Wille ist das Schicksal von innen. Weltwille ist die Ordnung der Natur.

Spengler, Urfragen. Fragmente aus dem Nachlaß, unter Mitwirkung von Manfred Schröter hg. von Anton Mirko Koktanek, C. H. Beck 1965

Unser Schicksal ist die Manifestation unserer Bestimmung auf Erden.

Internet

Eines Menschen Schicksal ist eines Menschen Schicksal und das Leben ist nur eine Illusion.

Internet

Jedes Schicksal ist ein Stoff, an dem ich meine Seele übe.

Humboldt, W., Briefe. An Johanna Motherby, 1790

Der Mensch sieht nur das Spinnrad des Schicksals, aber nicht die Spindel; daher sagt er: seht ihr nicht den ewigen, leeren Kreislauf der Welt?

Jean Paul, Museum, 1814. II. Sedez-Aufsätze. Erste und zweite Lieferung. Das Welt-Rätsel

Dein Schicksal ist der Nachklang, das Resultat deines Charakters.

Herder, Das eigene Schicksal (in: Die Horen, Erster Jahrgang, Drittes Stück), 1795

Wer die Vorsehung bekrittelt, ist wie ein Soldat, der auf einem ungeheuren Schlachtfelde von seinem kleinen Winkel aus die Maßnahmen des Generalstabschef kritisiert.

Internet

Es gibt Augenblicke im Leben eines Menschen, in welchen er eines Planes gewahr wird, der durch sein Dasein hindurchgeht, eines Planes, den nicht er entworfen hat, dessen Gedanke ihn gleichwohl entzückt, als habe er ihn selbst erdacht.

Internet

Statt zu sagen, daß der Mensch das Geschöpf der Umstände sei, würde man dem Ziel näher kommen, wenn man sagt, daß der Mensch der Baumeister der Umstände ist.

Lewes, Goethes Leben und Werke (The life and works of Goethe. Sketches of His Age and Contemporaries, from Published and Unpublished Sources), 2 Bde., 1855

Des Menschen Schicksal ist sein Umgang.

Internet

Alle Menschen, die nebeneinander leben, erfahren ähnliche Schicksale, und was dem Einzelnen begegnet, kann als Symbol für Tausende gelten.

Goethe in seiner Einführung zu dem von J. C. Mämpel hg. "Jungen Feldjäger", 1826

Thaten bringen den Lohn, und Weisheit folget dem Werke, Darum sorgt mit Bedacht, Menschen, für euer Geschick.

Bohlen (Übers.), Die Sprüche des Bhartriharis, 1835

Wie kann ich mich wehren gegen mein Schicksal, wenn das Schicksal mich so gemacht hat, wie ich bin?

Internet

Nach den Grundsätzen des Fortschritts soll es schon lange gar kein Schicksal mehr geben.

Internet

Was soll sein ganzer Reichtum, wenn er ihn nicht nutzt zu seinem Glück.

Internet

Jedes uns erzählte Menschenleben hat etwas Erbärmliches, Eingeschränktes. Wir wundern uns, als müss ein gehörtes anders sein als ein geführtes.

Jean Paul, Bemerkungen über uns närrische Menschen, 1783-99. Mai 1799

Schicksal nennt man die zusammengerechneten Fehler, die ein Mensch gemacht hat.

Internet

Alles ist zu ertragen, was nur einen Augenblick dauert. Aber ist denn das Leben nicht bloß aus Augenblicken zusammengestellt? Sagst du dagegen: »Viele Augenblicke machen doch eine Stunde«, so antworte ich: kommt der zweite Augenblick, so ist der erste vorüber; und so weiter; und so machen sie nie eine Stunde.

Jean Paul, Museum, 1814. VII. Bruchstücke aus der »Kunst, stets heiter zu sein«

Wir schaffen ja nichts mit unserer starrenden Schwermut, also bestimmten die Götter der elenden Sterblichen Schicksal, lange in Gram zu leben.

Internet