Schicksal Sprüche – zukunft
156 Sprüche gefunden
Entweder sei Prometheus oder Psyche, entweder schaffe oder liebe; in beiden Fällen besiegelst du das Schicksal.
Versetzt dir 's Schicksal Stich auf Stich, Nimmt 's noch so scharf dich unter's Messer, Dann, Schwergeprüfter, tröste dich: Geschor'ne Haare wachsen besser.
Lassen Sie den Schicksalsfaden leise laufen, wie er läuft, ohne ihn reißen und aufhalten zu wollen: so geht er desto sichrer seinen Gang, und findet sich wieder in unsre Hand, vielleicht wenn wir's am wenigsten gedenken und hoffen.
Ich sage mir, daß so wenig alles Schlimme, was man befürchtet, wie alles Gute, was man erhofft, buchstäblich eintrifft; man muß von beidem viel abziehen.
Des Menschen Verdüsterungen und Erleuchtungen machen sein Schicksal!
Mein Schicksal ruft.
… [Das] Bleigießen, welches das Schicksal mit uns veranstaltet.
Das Schicksal ist die Zeit in ihrer beschleunigten Form.
Es ist gesprochen, du hast es vernommen, Das Schlimmste weißt du, nichts ist mehr zurück! Wie die Seher verkündet, so ist es gekommen, Denn noch niemand entfloh dem verhängten Geschick. Und wer sich vermißt, es klüglich zu wenden, Der muß es selber erbauend vollenden.
Der Menschensohn, der schicksallos sich glaubt, Ihn blickt der Genius der Menschheit schon Mitleid’gen Auges an, und sieht die Stunde Beflügelt nah’n, die sein Geschick erfüllt.
Das Schicksal behält immer Recht, auch wo es scheinbar Unrecht tut.
Es gibt auf alle Fälle Schicksalsbestimmungen...
Für den Menschen und für jedes Ding ist das Heute nicht Gestern. Auf den Liebesschwur von gestern folgt heute der Fluch des Hasses; nicht aus freien Stücken, gewiß nicht; aber es mußte so kommen. Möchte sich der helle Glanz der goldenen Jugend freiwillig in das düstere Dunkel des glanzlosen Alters verwandeln? Es ist furchtbar, daß wir, Söhne der Zeit, aus ihr gebildet und gewoben, so eingeschlossen und so tief versenkt in das Geheimnis der Zeit, dastehen; furchtbar, wie über uns allen und über allem, was wir haben, sehen und tun, geschrieben steht: »Ruhe nicht, verharre nicht, vorwärts, deinem Schicksal entgegen.«
Kein Zug des Schicksals setzt mich matt: – Matt werden kann ja nur der König!
Denn wer im Wege steht dem Geschick, das dem endlichen Ziele Furchtbar zueilt, stürzt in den Staub, ihn zerstampfen die Rosse.
Das Schicksal des Menschen formt sich jeden Tag und keiner kennt es. Unser Schicksal ist das, was wir sind. Sind wir mutlos, so entmutigen wir es.
O Himmel, könnte man im Buch des Schicksals doch lesen!
Nichts ist untragbar, was notwendig ist. Auch der Winter ist tragbar. Und das Alter. Und der Tod. Sie kommen ohne zu fragen, wollt ihr's tragen? Sie kommen. Und wir tragen's.
Was aber gibt es, das nicht das Schicksal nach seinem Willen aus voller Blüte in den Staub werfen könnte?
Fremd, wie niebeschrieben sieht mich mein Schicksal an.
Wo das Schicksal sich irrt, stürzen die Pläne der Menschen.