Schicksal Sprüche – zukunft
156 Sprüche gefunden
Kann ich mein Schicksal auch nicht sehen, ich bin getrost: Du kennst das Ziel!
Die Finsternisse von Sonne und Mond, die Gefangenschaft wilder Elefanten und Schlangen und die Armut der Weisen zu sehen, dies zeigt, daß das Schicksal immer obsiegt.
Schichtenweise liegen die Schicksale der Menschen übereinander und bauen die Zeiten auf.
Mit falschem Einsatz lässt sich das Schicksal auf die Dauer nicht betrügen.
Ergebung in das, was geschehen kann, Hoffnung und Vertrauen, daß nur dasjenige geschehen wird, was heilsam und gut ist, und Standhaftigkeit, wenn etwas Widerwärtiges eintrifft, sind alles, was man dem Schicksale entgegenstellen kann.
Gold täuscht, Richter werden getäuscht, Schlechte stehen gut da, Gerechte fehlen, die Besten werden dahingerafft.
Kann was Kleines von selbst kommen, kann es auch was Großes [...].
Bisweilen kommt, nachdem das Schlimmste überstanden ist – noch Schlimmeres.
Man müßte bürgen können für sein Schicksal, um zu verantworten, was man tun wird.
Der Mensch hält sein Schicksal für etwas Fremdes, weil ihm das innere Band verborgen ist. Aber die Seele enthält jedes Ereignis, das sie erleben wird, denn das Ereignis ist nur der Gedanke, der sich nach außen projiziert, und das, worum wir zu uns selbst beten, wird uns immer gewährt.
Wolkenbild Düstergraue Wolken ragen Trotzig auf, Felsen gleich. Naht mit Brausen Sturmessausen Fährt in's Wolkengebirg. Und die Berge zerbrechen, Und die Felsen zerschellen – Sah's und dacht' des Menschenlooses.
Non veder non sentir m'e gran ventura ... Geschlossenen Auges laß mich gehn, mein Schicksal, bis der Tag vorüber, der trüb und trüber sich umzieht. Nicht sehn, nicht hören! Wie die Maske sieht aus leeren Löchern und den Wogenschall die Muschel fängt, nur so noch laß mein Leben sein, indes die Seele tief in Schlummer liegen mag, bis sie ein beßrer Tag zu neuem Blühen drängt.
Was kommen soll, kommt nicht ohne unser Zutun, aber anders als wir denken. Der Mensch ist nicht Herr seiner Taten; wie rein unser Wollen auch sein möge: unser Handeln wird bestimmt durch eine Menge Antriebe und Verhältnisse, die außer uns liegen, aber in uns wirken.
Unsere Schicksale sind nicht außer uns, sondern in uns und unserem Willen.
Das ist Menschenlos, – bald fehlt uns der Wein, bald fehlt uns der Becher.
Es führt das Schicksal an verborgnem Band Den Menschen auf geheimnißvollen Pfaden, Doch über ihm wacht eine Götterhand, Und wunderbar entwirret sich der Faden.
Wenn das Schicksal kommt, ist der Arzt ein Narr.
Mancher von uns wird sein persönliches Schicksal viel besser verstehen, wenn er es so ansieht: Das Schicksal kann mir keine Zeit lassen, ich muß vorwärts, ich soll dabei sein, wenn Neues hereinbricht.
In dunklen Stunden wird das Ackerland freigelegt, in dem Gottes Saat wachsen kann. Wenn sein Pflug nicht tief greift, wächst nimmer goldenes Korn.
Die Schicksale jedes Jahres sind deine Samen, o Herr!
Für den Menschen unserer Zeit gibt es nur noch ein einziges Schicksal: Entwicklung. Magst du's fühlen als bitteres Muß hinter dir oder als lockende Hoffnung vor dir – es bleibt dir, gehört dir zu, unentrinnbar, unverlierbar. Was du sonst alles erleben wirst, auch Not, Krankheit und Tod – das ist alles nur Oberfläche des einen urgewaltigen Werde-Stromes Entwicklung.