Seele Sprüche

Sprüche über Seele

761 Sprüche in dieser Kategorie

Ich kenne nichts Schöneres als den Einblick in eine ruhige, von keiner Leidenschaft getrübte Frauenseele.

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Ein sumpfiges Wasser ist trüb und undurchsichtig. Aber klar wie ein kristallheller Alpsee ist die aufrichtige Seele und durch ihren Spiegel, das Auge, meinst du bis auf den Grund sehen zu können.

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Jede Seele, sie durchwandelt der Geschöpfe Stufenleiter: Formentauschend, rein und reiner, immer höher, hell und heiter, Lebt sie fort im Wurm, im Frosche, im Vampir, im niedern Sklaven, Dann im Tänzer, im Poet, im Trunkenbold, im edlen Streiter ... Sehet: eine gleiche Reihe Seelenhüllen, Truggestalten Muß der Dichtergeist durchwandeln, stets verklärter, stets befreiter: Und er war im Werden Gaukler, war Vampir und war Brahmane, Leere Formen läßt er leblos und strebt höher, wahrer, weiter ... Aber wissend seines Werdens, hat er werdend auch erschaffen: Hat Gestalten nachgebildet der durchlaufnen Wesensleiter: Den Vampir, den niedern Sklaven, Gaukler, Trunkenbold und Streiter.

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Der Flügelschlag eines hohen Vogels und das Schwanken der Wipfel. Diese beiden Gebärden sollen deine Seele lehren, sich zu bewegen.

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Entfache des Geistes Leuchte zu niegeseh'nem Glanz; Doch pflege das Herz auch, pflege den keuschen Kranz Tiefsinniger Gefühle; wahre duftig zart Die Blume deutschen Gemütes im frostigen Hauch der Gegenwart.

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Die äußeren Erlebnisse sind nicht wesentlich für das, was sich in uns selbst entwickelt. Das Äußere lebt man, das Innere erlebt man.

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Die Kultur der Seele ist die Seele der Kultur.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Mein Leib der Erde, mein Herz Rom, meine Seele Gott.

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Die schöne Seele kennt kein süßer Glück als außerhalb verwirklicht auch zu sehn das Edle, Schöne, das sie in sich trägt.

Kral (Hg.), Christliches Zitatenlexikon, hg. von Josef Kral, 1950. Wiedergabe mit freundlicher Genehmigung des IGW Verlags

Rings um uns Hier der Vogel, dort der Baum – Wie wir neben ihnen leben! Wohl, verstehn uns selber kaum, Doch was mag sich dort begeben! Wieviel Leben uns umflutet, Unaufhörlich, ausgegossen! Wieviel Seele, nur vermutet, Nur gefühlt, doch nie erschlossen!

Morgenstern, C., Gedichte

Es mordet seine Seele, wer sie geizig bei sich hält.

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Die Entfernung hemmt nicht der Seelen stete Verbindung.

Nietzsche, F., Briefe. An einen Freund, 6. März 1860

Du triffst Vorsorge für das Alter, damit dem Körper nichts fehle. Solltest du dir nicht Gedanken darüber machen, ob der Seele etwas fehlt?

Erasmus von Rotterdam, Handbuch des christlichen Streiters (Enchiridion militis Christiani), 1503

Von Krankheit mag der Körper wohl gesunden; doch Seelenschmerz heilt nicht wie Leibeswunden.

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In der Seele nämlich finden wir einen vernünftigen Teil, welcher herrschen, und einen sinnlichen, welcher beherrscht werden soll. Jeder hat seine eigne Tugend. Beide Tugenden aber sind Tugenden des Geistes. So verhält es sich auch mit allen andern Obern und Untergebenen.

Aristoteles, Politik. 1260a (I, 13.) Übersetzt von Christian Garve (1799)

Seelenleere befällt häufig junge Menschen, denen es an Leitung fehlt, und die nicht wissen, was anzufangen mit ihrem Leben. Sie entsteht dann, wenn die Seelenkräfte in keinem Gleichgewicht zu einander stehen, besonders wenn Phantasie und Empfindung im Gefolge aller Leidenschaften über Verstand und Vernunft die Oberhand gewinnen.

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So viel ist wohl gewiß, daß in besondern Zuständen die Fühlfäden unserer Seele über ihre körperlichen Grenzen hinausreichen können und ihr ein Vorgefühl, ja auch ein wirklicher Blick in die nächste Zukunft gestattet ist.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, 7. Oktober 1827

Was wahrhaft in der Seele ist, das ist auch in den Händen.

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Es ist etwas im Menschen das sich vor keiner Gewalt beugt und fürchtet und durch keine Gewalt überwältigt werden kann. Es bleibt unbeschädigt und frei, wie auch die Sachen gehen, und spricht der Gewalt Hohn.

Claudius, M., Briefe. Schreiben eines Dänen an seinen Freund, 17. August 1807

Wer in seiner eigenen Seele daheim ist, der schaut Gott.

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Die Augen der Seele verlieren durch ein einfaches Naturgesetz ihre Kraft und sterben ab, wenn sie es vorziehen, lieber im Dunkeln als im Lichte zu wandeln.

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