Seele Sprüche – gedanken
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Seelengeheimnis Was tief im Grund sich birgt, Keiner kann's künden, Was heimlich Großes wirkt, Wer will's ergründen? Dir selber unbewußt Liegt es verschleiert, Bis es in tiefster Brust Auferstehen feiert. Kommt wie der Dieb so sacht, Hebt sich zum Leben. Fühlst es um Mitternacht Rätselvoll weben. Dann wird voll Graun dir klar Dein innres Wesen, Daß fremd du immerdar Dir selbst gewesen. Daß etwas in dir ist Und lebt im stillen, Was einzig Richtschnur ist Für deinen Willen, Daß frei wir keine Spur Hier ziehn auf Erden, Daß wir doch alle nur Geleitet werden.
Manche Menschen glauben ein Innenleben zu haben, dabei haben sie höchstens einen Bandwurm.
Wir können uns nicht selbst mit Vorsatz überraschen. Aber in dem, was unsere eigene Seele uns aus dem unbekannten Dunkel ihres Arbeitsraumes überreicht, erleben wir dieselbe Überraschung, als ob ein Fremder sie uns verbreitet hätte.
Aber freylich tausend und tausend Gedancken steigen in mir auf und ab. Meine Seele ist wie ein ewiges Feuerwerck ohne Rast.
Denn dies haben die Krankheiten der Seele vor den körperlichen voraus, daß keine unheilbar ist, sobald der Patient geheilt sein will.
Die Menschenseele ist der Blick, mit welchem Gott sich selbst betrachtet.
Geistige Qualen sind stärker als physische Schmerzen, im gleichen Maße, wie Seele und Körper voneinander getrennt sind.
Es gibt Menschen, die ihre Seele auf dem Gesicht tragen, und andere am Hinterkopf.
Wenn ich einen Blick in deinen Papierkorb tue, so tue ich einen Blick in dein Inneres.
Eine Seele wird eher entmutigt bei starker geistiger Tätigkeit als bei körperlichen Anstrengungen.
Soll dich äußrer Lärm nicht stören, Mußt du mit der Seele hören.
Es ist auch schon manche Seele erfroren.
Die Seele des Menschen ist eine Leuchte Gottes.
Ein ernsthaftes Gemüt ist der natürliche Boden zur Hervorbringung aller Tugenden, und der einzige Charakter, der dem Menschen Ehre macht.
Es muss leichter sein, die Bahn eines Sterns zu berechnen, als ein Stückchen seiner eigenen Seele klar zu legen.
Wir treiben zu wenig innere Politik!
Aus der inneren, geordneten Einheit erwächst der starke Charakter, den nichts beugt, nichts schreckt, nichts verweichlicht; er sucht nichts, er fürchtet nichts; jeder Zufall findet ihn ernst und strenge, milde und fest, immer aber unerschütterlich.
Einen Arzt hörte ich sagen: die Seele ist ein Papier, das keinen Kurswert hat.
Heilig sollst du halten jede reine Regung deines Gemütes; heilig achten jede fromme Ahnung, denn sie ist Kunst in uns!
Deine Seele ist eine auserlesene Landschaft.
Der Verstand ist nicht seltner der Feind des Gemüts, wie das Gemüt der Feind des Charakters.