Seele Sprüche – hoffnung

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Da ich nicht reich bin, bring ich dir viel in der Seele mit.

Goethe, J. W., Briefe. An Charlotte von Stein, 2. Dezember 1786

Die Hauptsache ist, daß man eine Seele habe, die das Wahre liebt und die es aufnimmt, wo sie es findet.

Goethe, J. W., Gespräche. Mit Johann Peter Eckermann, 16. Dezember 1828

Eine starke Seele bei aller feinen, zarten Fühlbarkeit ist doch das glücklichste Geschenk des Himmels.

Schiller, F., Briefe. An Wilhelm von Humboldt, 12. September 1803

Nur in der Tiefe der Seele, mit Hilfe jener Kraft, die stärker ist als alle Vernünftigkeit, kann Trost und Ruhe gefunden werden.

Busch, Aphorismen, Reime und Sinnsprüche

Hast du keine Kraft in dir zu brennen und das Licht auszustrahlen, so verstelle es wenigstens nicht.

Tolstoi, Für alle Tage. Ein Lebensbuch. Erste vollständig autorisierte Übersetzung, hg. von Dr. E. H. Schmitt und Dr. A. Skarva, 2 Bde., Dresden 1906/07

Es ist unglaublich, wieviel Kraft die Seele dem Körper zu verleihen vermag. Es erfordert auch gar nicht eine große oder heldenmütige Energie des Geistes. Die innere Sammlung reicht hin, nichts zu fürchten und nichts zu begehren, als was man selbst in sich abwehren und erstreben kann.

Humboldt, W., Briefe an eine Freundin (gemeint ist Charlotte Diede), 2 Bde., 1847. 2. August 1833

Friedvoller Ort! So seien unsere Seelen, morgens, abends – wenigstens morgens, abends!

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Der Schmerz ist ein heiliger Engel, und durch ihn sind Menschen größer geworden, als durch alle Freuden der Welt.

Stifter, A., Briefe. An August Pechwill, 3. Februar 1853

Je klarer die Psyche, um so heller das Licht!

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Erheb, o Seele, deinen Sinn! Was hängst du an der Erden? Hinauf, hinauf zum Himmel hin; Denn du mußt himmlisch werden!

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Menschen, die vom Mißgeschick verfolgt scheinen, können die anständigsten, die besten Menschen sein, aber sie sind 'hartmäulig' an ihrer Seele.

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Eine schöne Menschenseele finden, Ist Gewinn, ein schönerer Gewinn ist, Sie erhalten, und der schönst und schwerste, Sie, die schon verloren war, zu retten.

Herder, Zerstreute Blätter (6 Sammlungen), 1785-97. Sechste Sammlung. VII. Legenden. Aus: Der gerettete Jüngling

Die Seele ist wie der Wind, der über die Kräuter weht, wie der Tau, der über die Wiesen sich legt, wie die Regenluft, die wachsen macht. Desgleichen ströme der Mensch ein Wohlwollen aus auf alle, die da Sehnsucht tragen. Ein Wind sei er, der den Elenden hilft, ein Tau, der die Verlassenen tröstet. Er sei wie die Regenluft, die die Ermatteten aufrichtet und sie mit Liebe erfüllt wie Hungernde.

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Unsre Seele harrt auf den Herrn; er ist uns Hilfe und Schild.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 33,20)

Meine Seele verlangt nach deinem Heil; ich hoffe auf dein Wort.

Altes Testament. Der Psalter (#Ps 119,81)

Es gibt viel Trauriges in der Welt und viel Schönes. Manchmal scheint das Traurige mehr Gewalt zu haben, als man ertragen kann, dann stärkt sich indessen leise das Schöne und berührt wieder unsere Seele.

Hofmannsthal, H., Briefe. An Eberhard Freiherr von Bodenhausen

Den Leib können sie töten, die Seele nicht.

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Rühre an das Leere in deinem Leben, und dort werden Blumen blühen.

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Das Feuer in seiner Seele soll man nie ausgehen lassen, sondern schüren.

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Seligkeit wohnt nicht in Herden oder Gold: die Seele ist seligen Wesens Wohnsitz.

Diels/Kranz (Hg.), Die Fragmente der Vorsokratiker, hg. von Hermann Diels und Walther Kranz, 3 Bde., 1903-10. 171.

Wär alles Silber und Gold, Dazu alles Edelgestein Geschlagen an einen Schrein, Es trüge nicht solchen Schein Wie eine Seele, die ganz Gewinnt den Lilienkranz, Wenn die hohe Gottheit Selbst schaut hinein.

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