Seele Sprüche – hoffnung

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Die Seele, die mit Tugend geschmückt ist, gleicht einer nie versiegenden Quelle. Sie ist rein und nicht getrübt, trinkbar und süß, dient dem Ganzen, ist reich, kann nicht schaden, noch irgendetwas verderben.

Epiktet, Fragmente. Nr. 2. Übersetzt von Hans Stich, 1884

In Gott wird auch der Seele schöpferisches Allvermögen zuteil.

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Mächte des Himmels, ich hatte eine Seele für den Schmerz, gebt mir eine für die Glückseligkeit.

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Wenn Licht in der Seele ist, ist Schönheit im Menschen.

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Werde heiter, mein Gemüte, Und vergiß der Angst und Pein! Groß ist Gottes Gnad und Güte, Groß muß auch dein Hoffen sein. Kommt der helle goldne Morgen Nicht hervor aus dunkler Nacht? Lag nicht einst im Schnee verborgen Dieses Frühlings Blütenpracht? Durch die Finsternis der Klagen Bricht der Freude Morgenstern; Bald wird auch dein Morgen tagen: Gottes Güt ist nimmer fern.

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Wir müssen auf die Stimme unserer Seele hören, wenn wir gesunden wollen!

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Sing, unsterbliche Seele, der sündigen Menschen Erlösung.

Klopstock, Der Messias, 4 Bde., 1751-73. Erster Gesang

Es gibt keine Kraft unter dem Himmel, welche der Menschenseele gleichkäme.

Lagarde, Deutsche Schriften, 1878-81 (5. Auflage 1920, versammelt fortlaufend alle politischen Schriften)

Was hilft Frommtun einem Menschen, der nicht stark in sich selber steht! Was hilft es, mit Reifen ein Faß zu binden, das keinen Boden hat.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920). Aus einer Handschrift des 14. Jahrhunderts

Die Zeit ist schlecht, doch gibt's noch große Seelen.

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Himmel und Erde streiten um die Menschenseele. "Herauf zu mir!" ruft der Himmel, und das bessere Ich verstärkt seinen Ruf. "Herab zu mir!" ruft die Erde, und die Sinnlichkeit ist mit ihr im Einklange. Aber hinaufsteigen ist schwer; die Hand aus den Wolken muß helfen, und – nur den Demütigen gibt sie Gnade.

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Es ist die Eigenschaft der menschlichen Seele daß sie sich dann am schnellsten erhebt wenn sie am stärksten niedergedruckt wird.

Goethe, Wilhelm Meisters theatralische Sendung, Fragment eines Theaterromans (Urmeister), 1777. 6. Buch, 14. Kapitel

Rein wie das feinste Gold, steif wie ein Felsenstein, Ganz lauter wie Kristall soll dein Gemüte sein.

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

Ich bin überzeugt, dass es Brillen für die Seelenkräfte gibt so gut wie für die Augen. Es wäre sonderbar, wenn so etwas nicht sollte möglich sein.

Lichtenberg, Sudelbuch K, 1793-1796. [K 96]

Das Gemüt hat ohne Vertrauen ein hartes Los.

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Wer immer der Seele seines Mitmenschen nützen und ihn durch Worte erbauen will, soll vor allen Dingen selbst besitzen, was er andere lehren will.

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Wenn sich nur eine Pforte erst öffnet, durch die das eindringt, was mehr als irdisch ist, so fängt der Mensch schon an, geborgen zu sein und bereitet sich eine innere Heimat.

Langewiesche (Hg.), Die Unbesiegten. Worte deutscher Denker, hg. von Karl Robert Langewiesche, 1923 (EA: 1920)

Es ist alles klein und winzig und so gleichgültig. Nur das, worauf die Seele hofft und wohin sie zieht, ist groß und ewig.

Keller, P., Gedichte und Gedanken, 1933

Die Welt ist mir zu eng, der Himmel ist zu klein; Wo wird doch noch ein Raum für meine Seele sein?

Silesius, Cherubinischer Wandersmann, 1675

O welch ein Zeugnis der Seele, die von Natur eine Christin ist.

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Die Seele regiert den Leib; der Verwundete, in dessen Schaden man einigen Trost gießt, der Kranke, dem man die Hoffnung zeigt, ist bereit zur Genesung; sein Blut kreist besser, seine Säfte läutern sich, seine Nerven beleben sich, der Schlaf kömmt wieder, und der Körper gewinnt seine alte Kraft.

Talleyrand, Memoiren (Mémoires). Übersetzt von Otto Gildemeister (Die Memoiren Talleyrands, 1891)